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Geschrieben von Tin am 26.09.2007, 17:08 Uhr

Hohe Anforderungen, übereifrige Lehrer

Hallo, was tut Ihr dagegen? Wie erklärt man übereifrigen Lehrern dass Kinder nunmal nicht in allen Fächern gleich gut sein können? Und vor allen Dingen, dass man lieber ein glückliches Kind zuhause hat, als einen gedrillten Musterschüler?

 
8 Antworten:

Re: Hohe Anforderungen, übereifrige Lehrer

Antwort von Tathogo am 26.09.2007, 18:49 Uhr

Ich glaub da musst du mal konkreter werden....?

Ist ja im allgemeinen eher so dass die Eltern sich wünschen die Lehrerin würde mal"härter" durchgreifen*lol*
LG
Tanja

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Re: Hohe Anforderungen, übereifrige Lehrer

Antwort von Graupapagei3 am 26.09.2007, 18:50 Uhr

Vielleicht könntest Du die Problematik mal konkretisieren?!

Ich kenne viele Kinder, die sich in allen Fächern auf dem gleichen Niveau bewegen, also insofern verstehe ich nicht, warum Kinder nicht in allen Fächern gleich gut sein können.

Sport, Musik und Kunst klammere ich mal aus.

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also ich hätte nix gegen übereifrige Lehrer

Antwort von Claudia36 am 26.09.2007, 18:52 Uhr

Die Hauptbeschäftigung der Kinder ist nunmal das Lernen!
Das müssen sie begreifen am besten schon in der Grundschule.
Hier im Forum wären einige froh wenn die Lehrer übereifrig wären. und die Kinder anspornen.
Klar kann kein Kind in allen Fächern gleich sein, aber man kann sich Mühe geben und sich anstrengen.
Claudia

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Re: Hohe Anforderungen, übereifrige Lehrer

Antwort von Henni am 26.09.2007, 18:52 Uhr

Hallo

hm, also mir als Lehrerin brauchst du das nciht zu erklären, das weiß ich. Dennoch MUSS ich ja DIE Anforderungen auch an meine Schüler stellen, die eben laut Bildungsplan etc AUCH an sie gestellt werden. Es werden grad deshalb beispielsweise Vergleichsarbeiten etc geschriebn um zu überprüfen inwieweit man da auf dem richtigen weg mit seinen Schülern ist.

"Drill" sollte das sicher nciht sein,
"Musterschüler" mag ihc persönlich meist gar nciht besonders, aber ANFORDERUNGEN stelle ich sicher auch hohe.

Wenn ein Kind diese nur in EINEM Fach cniht erfüllt ist das ja kein problem, da kann man gezielt nachhelfen. Bei euch scheint es da ja dann mehr Probleme zu geben, warum schilderst du die nciht erst mal?? Dann können wir dir gezeielter Tipps geben, wie du kooperativ mit der Lehrerin zusammenarbeiten kannst!!

Alles Gute!! Henni

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Auch ich verstehe Dein Problem nicht.

Antwort von Trini am 27.09.2007, 8:09 Uhr

Bei uns war an der GS eher das "Problem", dass die Lehrerinnen uns Eltern ständig davon überzeugen wollte, eine 3 sei doch eine GUTE Note und man solle seine Kinder nicht so quälen.

Trini

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Re: Hohe Anforderungen, übereifrige Lehrer

Antwort von Tin am 27.09.2007, 10:48 Uhr

Hallo an alle,

unsere Grundschule ist bekannt dafür, dass sie hohe Anforderungen an die Kinder stellt, aber sie war nunmal die zuständige Grundschule für uns. Also war ich schon etwas vorgewarnt, aber das es so nervig wird, hätte ich nicht gedacht. Wo fange ich an? Es wird z.B. sofort um ein Elterngespräch gebeten, wenn das Kind nur mal einen schlechten Tag hatte, oder mal nicht sooo gut in Mathe war (da wird dann gleich von Förderschule gesprochen, also wirklich!) Kurz: Es wird viel Lärm um eigentlich nichts gemacht. Die Lehrer müssen ja fast schon Langeweile haben, um auf jede Kleinigkeit so derart einzugehen.

Natürlich verstehe ich Euch auch, andersrum ist es noch schlechter, wenn garnicht drauf geachtet wird. Aber es muss doch auch einen gesunden Mittelweg geben, finde ich.

Die Kinder bekommen das auch mit, und sind jetzt in der zweiten Klasse schon so unter Leistungsdruck, das ist schon nicht mehr schön. Ich sage nur Pisa...

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Ich gebe zu, ich habe dein Problem immer noch nicht

Antwort von KH am 27.09.2007, 16:14 Uhr

verstanden. Was meinst du konkret mit schlechtem Tag?Was war dann der Inhalt des Elterngesprächs? Was meinst du mit "nicht sooo gut in Mathe"? Ich überlege mir sehr gut, ob ich von "Förderschule" spreche, da das für viele Eltern ein rotes Tuch ist, und sie dann genau so argumentieren, wie du: Das Kind hat halt einen schlechten Tag gehabt bei der Lernzielkontrolle. (Vielleicht ist es aber doch überfordert?), es ist halt in Mathe oder in Deutsch nicht sooo gut. So allgemein, wie du schreibst, kann alles drin sein Manchmal ist auch eine Förderschule der beste Förderort für ein Kind, weil in einer kleinen Gruppe mit speziell geschultem Personal und speziellem Material besser auf die individuellen Lernbedürfnisse des Kinders eingegangen werden kann. Im übrigen setzen sich die Kinder selber unter Leistungsdruck und vergleichen ihre Punktzahlen in den Lernzielkontrollen (ob ich das will oder nicht). Da kann ich tausendmal predigen, es kommt nicht darauf an, ob XY mehr Punkte oder weniger hat als du, sondern ob DU dich verbessert hast. Und was meinst du jetzt ganz speziell mit PISA?
Wenn dich der Lärm um nichts nervt, dann sage oder besser noch schreibe doch den Lehrern, dass sie dich mit Belanglosigkeiten nicht behelligen sollen, du kämst zweimal im Jahr in die Sprechstunde (oder wie oft auch immer) und das würde dir an Information reichen. Lehrer können nur auf deine Wünsche eingehen, wenn sie die kennen. Und ich gehe davon aus, dass die Eltern informiert werden wollen, wenn ich mir Sorgen um ein Kind mache. Du kannst natürlich auch am Elternabend etwas sagen.

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Sowie es bei Tin klingt...

Antwort von Trini am 27.09.2007, 16:27 Uhr

bestellen die Lehrer die Eltern bei einer Zwei in der Mathearbeit ein ... und das tut ganz sicher kein Lehrer der Welt.

Ich hätte mir nur ein Bruchteil dieses Feedbacks gewünscht!!!!


Trini

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