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Grundschule früher und heute im Vergleich

Thema: Grundschule früher und heute im Vergleich

Mal ein anderes Thema. Wenn ich so meine Grundschulzeit vergleiche mit dem Stoff von heute, bin ich baff. -Musik wurde nur gesungen (oder gemalt, warum auch immer?!) auf dem Zeugnis gab es nur 1-er und 2-er in der ganzen Klasse. Arbeiten über Instrumente, Musikgeschichte oder Musiker gabs nicht. - in Kunst wurden Bilder gemalt, auch keine Arbeiten geschrieben.Die schlechteste Note, die man erreichen konnte war ne 3. - Hauptfächer (De,Ma,Sa) waren auch Welten von dem Stoff von heute entfernt. Druckbuchstaben wurden nie schreiben gelernt, Geodreieck brauchte ich erst in der 5. Klasse, Leseverständnistests waren mir fremd, was ich in der 4.Klasse so an Arbeiten geschreiben habe ,hat mein Sohn in der 2.Klasse oder im 1.Halbjahr der dritten hinter sich gebracht. -Fremdsprachen gab's nicht Ich finde der Stoff ist schon viel komplexer und schwieriger geworden.Finde das nicht unbedingt verkehrt, denn bei uns war ab Klasse 5 Schluß mit lustig und 50% der Abgänger sind wieder zurückgewechselt vom Gymnasium. War halt ne deutl. Umstellung. Jetzt meine Frage: Geht das mit dem Stoff so weiter oder wird es später dann etwas gemächlicher? Oder liegt es einfach nur an meiner damaligen Dorfgrundschule und es hat sich gar nicht so viel geändert mit den Jahren?

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 21:41



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Also in den Hauptfächern (D, Ma,Sachkunde) kann ich zumindest hier keinen Unterschied zu früher erkennen was die Stofffülle angeht. In den künstlerischen Fächern habe ich ähnliche Erfahrungen wie Du. LG, Stefanie (Grundschule 1986-1990 in der DDR)

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 21:45



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Mathe haben wir früher urlang Mengenlehre gemacht, gibt's heute nicht mehr. Mathetextaufgaben mußten wir auch in der 4. Klasse nie selbst die Frage zur Aufgabe finden, Fachbegriffe in Mathe und Deutsch kannten wir nicht. Es gab "Wiewörter" aber keine Adjektive, wir rechneten minus und subtrahierten nicht. Die Diktate bestanden auch in Klasse 4 aus maximal 4 kurzen Sätzen mit Lernwörtern. Aufsätze schrieben wir nur in Klasse 4. Nacherzählung und Bildergeschichten. Meine Mutter hat ganz viele Arbeiten aus der Grundschulzeit für uns aufgehoben.Ist echt interessant, zu vergleichen. Wahrscheinlich liegt der Unterschied dann doch in unserer Dorfschule begründet. Ich wurde übrigens 1980 eingeschult

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 22:08



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Hallo, beim Unterrichtsstoff finde ich gar nicht so viele Unterschiede. Zumindest nicht in den Hauptfächern. Naja - die Mengenlehre fehlt in der ersten Klasse. Musik hab ich eher mehr gelernt - bei uns war es üblich, das die ganze Klasse Flöte lernt inclusive Notenlesen, Notenlesen würde bei meinen Jungs an der Grundschule eher stiefmütterlich behandelt, dafür kennen sie alle Orchesterinstrumente dem Namen nach. Handarbeit (heute Werken/textiles Gestalten) haben sie sogar noch die gleiche Lehrerin. Aber was mir schon auffällt sind die Noten - während es bei uns uns wirklich noch möglich war in den einzelnen Fächern 1er zu haben, der 2er bei fast allen normal war und 3er schon eher nur bei den "schlechten" - kennen meine Jungs schon an der Grundschule auch wirklich schlechte Noten. 5er in Religion hat es bei uns nie gegeben - bei meinem Sohn gabs die nicht nur vereinzelt - sondern gleich immer für viele Schüler. Und der Druck Leistung bringen zu müssen war bei uns nicht so hoch - bei uns ging der Lehrer noch mit den Jungs 2h zum Fußballspielen hinter das Schulhaus - wie waren nur eine Klasse in Schulhaus - die anderne Klassenstufen waren auf andere Schulhäuser in anderen Dörfern verteilt. Irgendwie kommt es mir so vor, als hatten wir mehr Spass in der Schule und der Lehrer noch mehr ein einzelnes Kind im Blick - wie waren 29 Schüler in der Klasse - bei meinem Sohn sind es jetzt 15 Kinder. Und der Lehrer kann sich nicht merken, das mein Sohn ein Hörproblem hat. Kann sein das es meine subjektive Wahrnehmung ist, aber ist halt mein Gefühl das Schule damals einfach mehr Spass gemacht hat. LG Dhana

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 22:10



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Bei der Notengebung war es bei uns auch eindeutig viel lockrer als heute. In meiner ganzen Grundschulzeit habe ich nicht eine einzige 3 geschrieben ohne wirklich was dafür zu tun (sprich: zu Hause zu lernen). Im Klassenspiegel meines Sohnes seh ich, daß von Anfang an wenig 1-er und 2-er, aber immer auch 5-er und 6-er mit von der Partie sind. Auch in der Schriftnote ist es möglich sich eine ungenügend auf dem Zeugnis einzufangen, habe ich bei einem Freund meines Sohnes festgestellt. Bei uns gab's da höchstens eine 3. Hausaufgabenzeit waren Maximum 30 Minuten am Tag. Auch wenn wir weniger gelernt haben und es schwerer hatten mit dem Wechsel auf eine andere Schulform muß ich dir zustimmen und sagen, daß meine Grundschulzeit einfach schön war und ich nie mehr soviel Freude an der Schule hatte.Bei uns war es übrigens umgekehrt. Wir waren 15 Kinder in der Klasse, bei meinem Sohn sind es 29.

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 22:24



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ich wurde 1984 eingeschult und war innerhalb nrw´s auf 3 verschiedenen grundschulen und hatte 5 verschiedene klassenlehrer, weshalb ich denke, dass meine erahrungen nichts mit der lage der schule zu tun hat. ich finde nicht, dass die kinder heute mehr lernen-teilweise anders, aber der stoff ist dennoch gleich geblieben. ich kann mich noch sehr gut erinnern und zudem hat meine mutter auch viele schulsachen noch aufbewahrt. wir hatten zwar auch mengenlehre, aber das nicht ewig und ab 1. klasse, 2. halbjahr war der inhalt in mathe der gleiche wie heute auch. in der 3. klasse durfte ich als förderung schon bruchrechnen und textaufgaben waren -bis auf die tatsache, dass mit dm statt euro gerechnet wurde- genau gleich-also auch mit frage finden. auch wurde multipliziert, dividiert, subtrahiert und addiert! in deutsch wurden neben den deutschen auch die lateinischen begriffe gelehrt. diktate waren durchaus eine seite lang. auch wenn zumindest die an unserer grundschule hier im ort fast nur zu diagnosezwecken geschrieben werden, denn die kinder lernen tatsächlich anders als wir-nach sommer-stumpenhorst. das ergebnis ist aber im endeffekt das gleiche. aufsätze habe ich -genau wie heute- ab klasse drei geschrieben. von der bildergeschichte über selbst ausgedachte geschichten bis zur nacherzählung. textverständnis war auch wichtig; es gab durchaus texte, zu denen man fragen beantworten musste. ach ja , wir hatten zuerst schreibschrift, dann druckschrift-heute ist es umgekehrt. in sachkunde waren die themen auch so ziemlich die gleichen (das ist hier in nrw von lehrer zu lehrer unterschiedlich), also braunkohle/steinkohle, tiere, körper, fahrradprüfung bzw. verkehrserziehung, sexualkunde-alles mit tests. in musik hatten wir tests, da wurde auch musiktheorie gemacht. in kunst haben wir gemalt und gebastelt-das tuen meine heute auch "nur". das einzige, was neu dazu gekommen ist, ist der englischunterricht, aber den könnte man sich auch heute noch sparen-die paar dinge, die sie in den wenigen stunden lernen, hatten wir am gymi in wenigen wochen durch. ich kann nicht sagen, dass der lehrplan heute wesentlich anders ist, als früher!

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 22:31



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das finde ich auch so nicht! ich war immer eine der klassenbesten in der grundschule und dennoch hatte ich nicht viele 1ser. die wurden nicht verschenkt. und mein freund in der 3. klasse und auch freundinnen in der 4. klasse (die dann zur hauptschule sind) hatten durchaus auch mal 5er in mathe und deutsch und sachkunde-oder im schriftbild eine 4. (ich hatte eine drei und dennoch eine viel bessere schrift als meine große-gut, dass das nicht mehr bewertet wird heute!-das ist dann mal ein unterschied!) ich weiß nicht alle noten meine ehemaligen klassenkameraden, aber es war schon so, dass es da auch mal 6er gab! ich war in verschieden klassen, meisten waren wir ca. 25 bis 28 kinder, einmal nur 18-aber das war die schlimmste klasse. bei meinen kindern sind 30 kinder, 25 kinder und 22 kinder pro klasse.

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 22:38



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Sexualkunde gab es bei uns erst in der 6 oder 7.Klasse! Da war es - dank Bravobroschüre - eh schon zu spät ;-) Aber gut zu wissen, dann kommt das Thema demnächst ja auch auf meinen Großen zu!

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 22:41



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-

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 22:43



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ja, klar, ich hatte das sogar bereits in der 3. klasse-an unserer schule hier wird es erst ende der 4.klasse gemacht.

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 22:43



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ot

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 22:44



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Also ich erinnere mich auch an Sexualkunde im Sachunterricht der Grundschule, inklusive Test. Ich bin 1979 eingeschult worden. LG sun

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 23:11



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Hallo ich (eingeschult 1967) habe auch den Grundschulunterricht anders kennengelernt als meine Kinder heute. Mathe: Mengenlehre hatten wir auch, aber nur ein Jahr lang. Danach waren wir mit ganz normalen Textaufgaben, Plus- und Minusrechnen, Mal- und Geteiltaufgaben beschäftigt. Als HA gab es höchstens mal zwei Päckchen a 4 Aufgaben auf. Außerdem war der Matheunterricht sehr strukturiert, monatelang Mal-Aufgaben, dann geteilt usw. Da können meine Kinder nicht mitreden, die mussten schon in der Grundschule seitenweise Matheaufgaben rechnen und bekamen die auch als HA mit. Ihr Mathelehrer war zudem ein Fan von Aufgaben, die sich erst auf den zweiten Blick erschließen. Sein Unterricht hieß bei uns deshalb "Herr X Ratestunde". Außerdem wurde im Stoff immer hin- und hergesprungen. Deutsch: Ich wurde auf Schönschreiben (würg) und Grammatik gedrillt. In den ersten Klassen gab es viele Schwungübungen, die ich furchtbar fand. Grammatik empfand ich als easy, weil ich eine Leseratte bin. HA war sehr oft dass wir einen Text aus unserem Lieblingsbuch abschreiben sollten und dann Wie-Worte, Hauptworte usw. farbig unterstreichen sollten. Bildergeschichten und Aufsätze ("Meine Ferien") hatten wir auch, dazu musste jeder Schulausflug per Aufsatz dokumentiert werden. Die Aufsätze meiner Kinder waren zum großen Teil Kunstprodukte, eine sollte nur Phantasiegeschichten schreiben ohne Rücksicht auf Rechtschreibung und einer wie man den Teebeutel in die Teekanne tut (!!!) Sachkunde: Wir haben früher ein Fach Heimatkunde gehabt, mit Besuch bei der Post, der Feuerwehr und der Polizei. Einen Hefter habe ich letztens noch gefunden, den fanden auch meine Kinder spannend. Kinder heutzutage wissen zwar alles mögliche, aber nichts mehr über den Ort oder die Region, in der sie wohnen. Bei meinen Kindern bestand Sachkunde zum größten Teil aus Versuchsprotokollen für chemische und physikalische Versuche. Das fand gerade Lemmi toll aber auch er weiß fast nichts über den Ort in dem wir wohnen aus dem Schulunterricht. Insgesamt empfand ich meine Grundschulzeit als recht gemütlich, was ich von der meiner Kinder nicht sagen kann. Dieser Druck, diese Angst, auch dieses Mobbing - das kenne ich aus meiner Grundschulzeit nicht. LG

Mitglied inaktiv - 15.02.2010, 10:12



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bei uns war der Stoff ziemlich ähnlich, Nur multiplizieren und dividieren war etwas später dran. (ich glaube das kam erst in der dritten Klasse...) Aber wir (81 eingeschult) haben genauso angefangen mit Druckbuchstaben zu schreiben, In Musik wurde viel Theorie gemacht und auch in Kunst haben wir einige über Künstler, Farblehre etc... gelernt. Diktate waren lang und Aufsätze wurden ab Klasse 3 geschrieben In der zweiten Klasse wurde im Hunderterraum gerechnet und ich konnte 'Weihnachten in der ersten Klasse fließend lesen (steht in meinem ersten Zeugnis...) Sooo große Unterschiede kann ich nicht wirklich feststellen...

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 23:04



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bei uns gab es nicht nur 1er und 2 er... ICh hatte mal in einer Matheprobe eine 5! Und in Schrift immer ne 4 Heute gibt es zum Glück keine Schriftnote mehr.

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 23:07



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>Heute gibt es zum Glück keine Schriftnote mehr. Mit der Folge, daß man jetzt viele kleine angehende Mediziner hat.

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 23:10



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Lesen lernen ist so ziemlich das einzige, worin wir der Grundschule von heute nicht hinterher standen. Ich hab in den Weihnachtsferien nach der Einschulung meine ersten Bücher gelesen.Bei meinem Sohn dasselbe.Einziger Unterschied: er in Druckschrift, ich in Schreibschrift Noch ein Unterschied (hat aber nix mit der Schule zu tun): unsere Erstlesebücher waren stinklangweilig, heute gibt's da tolle Sachen!!!!

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 23:15



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Ja aus meiner Sicht früher: - Stoff war wenig und wurde ewig lange durchgekaut - Es gab tatsächlich nur 1 und 2 - jede Note musste unterschrieben werden - wir haben viel in Hefte geschrieben... heute: - Stoff wird kurz angerissen, gib es nochmal als Hausaufgabe, dann nen Test und dann wird ein neues Thema aufgegriffen... für mich kein Wunder das die Kids damit überfordert sind... das meiste lernt mal nur durch immer und immer wiederholen - meine Tochter bringt die tollsten Noten nachhause... das Zeugnis besteht aus 3 und 4... - wenn ich dann mal ne note zu gesicht bekomme, muss die nicht wirklich unterschrieben werden... nicht mal die Klassenarbeiten... das Zeugnis meiner Tochter war für mich die reinste Wundertüte... ich wußte nicht wirklich was mich erwartet... da ich ja selten mal Noten sehe - heute gibt es Millionen kopierte ARbeitsblätter, die unübersichtlich und unlogisch sind...

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 23:09



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bei uns nicht... Die Noten müssen alle unterschrieben werden Mein Sohn hat überall Hefte, wir hatten in fast jedem Fach Schnellhefter, was zur Folge hatte, daß lose Blätter überall rumgeflogen sind... Und gegen schlechte NOten konnte man früher das gleiche unternehmen wie jetzt (wobei ich eine 3 nicht als schlechte NOte bezeichne) nämlich LERNEN!

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 23:12



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Danke für den schlauen Tipp... auf LERNEN wäre ich jetzt niemals gekommen

Mitglied inaktiv - 15.02.2010, 08:18



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Wir haben gelernt im Unterricht still sitzen zu bleiben - heute fehlanzeige. Wir haben gelernt in den Pausen aufs Klo zu gehen - heute fehlanzeige. Wir haben gelernt die Lehrer zu siezen - heute oftmals nicht. Wir haben Schreibschrift gelernt - heute oftmals nicht. Bei uns wurde auf Rechtschreibung wert gelegt - heute oftmals nicht. Wir konnten auf Holzstühlen sitzen - heute gäbe das einen Aufruhr bzw. die Eltern liefern zum Wohle ihrer Kleinen Sitzkissen mit (wers nicht tut ist eine Rabenmutter). t.b.c.

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 23:09



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Unsinn auch wir mußten (zum Glück) nicht stillsitzen im Unterricht, dies war nämlich vor 30 Jahren schon bekannt, daß Kinder keine Zinnsoldaten sind WIr durften während des Unterricht aufs KLo, und zwar dann wenn wir mußten! WIr haben in der ersten Klasse unsere Lehrerin geduzt (Du, Frau xy) Schreibschrift ist so sinnlos wie ein Kropf und es werden leider immer noch alle Kinder dazu gezwungen! auf Rechtschreibung wird immer noch wert gelegt Es gibt immer noch Holzstühle Früher war alles besser-------wenn man sowas sagt ist man wirklich alt!!!

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 23:16



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Zu meinem Leidwesen oder zum Leidwesen meines Sohnes gibt's bei uns immer noch Benotung der Handschrift. Sagt mir, in welches Bundesland wir ziehen müßen um dieser Note zu entfliehen, ich geh schon mal den Koffer packen

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 23:21



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Bayern...

Mitglied inaktiv - 14.02.2010, 23:23



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gibt es auf dem Gymnasium wieder eine Schriftnote. Trini

Mitglied inaktiv - 15.02.2010, 08:16



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Sehr zur Freude meines Sohnes.....

Mitglied inaktiv - 15.02.2010, 09:18



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Ganz ehrlich - im Detail weiß ich es nicht mehr. Ob wir in Musik was gelernt haben, keine Ahnung. An Tests in Musik oder REli kann ich mich nicht erinnern. Meine Tochter schreibt in diesen Fächern gelegentlich einen. An Reli erinnere ich mich, dass wir in der dritten Klasse Kommunionunterricht hatten (ich war auf einer katholischen GS), und in der Vierten konnten wir mit schönen Bildern Pluspunkte sammeln :-) (Für eine 1 in Reli musste man aber schon sehr viel malen, ich hab´s nicht geschafft...). Ich bin mir auch sicher, dass wir nie Referate machen musste. Referate in der GS klingt zwar erst mal heftig, aber die sind hier echt gut herangeführt worden. Und ich finde es gut so. In Deutsch und Mathe hab ich eher das Gefühl, dass wir früher mehr gelernt haben, vor allem was Rechtschreibung angeht. Insgesamt denke ich, ist das Niveau ähnlich. LG Jayjay

Mitglied inaktiv - 15.02.2010, 07:02



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Ich wurde 1971 in DD eingeschult. Habe mein ganzes Bildungsleben im 5er Notensystem verbracht. da war der Rahmen für die 1 und die 2 deutlich breiter. Deshalb hatte ich nieundnimmer eine Note, die schlechter war als 2 (außer im Sport). Die Benotung war in allen Fächern objektiv anhand schriftlicher Noten nachvollziehbar. Füe jedes Bild, jedes Vorsingen, jedes Vorturnen gab es eine NOTE. Die Söhne haben mit Sicherheit nicht mehr Musik- oder Kunsttheorie als wir früher. Wir haben vom ersten Tag an Druckschrift gelesen uns Schreibschrift geschrieben. Die Wortarten und Satzglieder hatten vom ersten Tag an lateinische Namen. Diktate waren immer unbekannt. Ich glaube nicht, dass der Druck an der GS für meine Söhne größer ist. Trini, die in Sitzungen noch immer brav die Arme verschränkt

Mitglied inaktiv - 15.02.2010, 08:24



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... ist das System hier in Tschechien: Noten 1-5, wobei es Einsen recht "inflationär" gibt, die Eins ist nicht sooo was ganz Besonderes, Herausragendes. Zwei ist OK, Drei gilt schon als eher "schlechte" Note... Benotet wird auch alles im Verlauf des Schuljahres, ähnlich wie Du schreibst - das hört sich zwar komisch an, aber sonst bewerten die Lehrer ja auch die Mitarbeit... nur hier eben direkt in Noten. Ich wäre durchaus für andere Bewertung als Noten, aber das scheint sich nicht so einfacg durchsetzen zu können. Ansonsten finde ich es hier aber nicht schlecht, wie es funktioniert.

Mitglied inaktiv - 15.02.2010, 17:39



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Also ich bin schon 1977 eingeschult. Von mir existieren auch noch Hefte aus der Grundschulzeit, also habe ich noch gute Vergleichsmöglichkeiten. Mathe - würde ich sagen, vom Stoff her ist es gleich. Deusch - Grammatik, Rechtschreibung, vom Stoff her auch gleich. Allerdings habe ich früher auch schon in der 2. Klasse kleine Aufsätze geschrieben: Wie koche ich Pudding?, Wie putze ich meine Schuhe? Kleine Nacherzählungen. Kunst - Wenn ich das mit dem Fach Zeichnen vergleiche, wie es bei uns hieß ,ist der Stoff ziemlich gleich. Was mir aber fehlt, ist das, was bei uns früher das Fach "Werken" war. Meine Tochter ist jetzt in der 3. Klasse, aber über die Papierbearbeitung noch nicht hinaus. Wir haben bereits in der 2. Klasse Holz bearbeitet, gebohrt, geschraubt... Ein wenig Fingerfertigkeit - und logisches Denken (welcher Arbeitsschritt kommt als nächstes) kann nicht schaden, auch wenn man heutzutage alles kaufen kann. Musik - Musiktheorie gibt es bei meiner Tochter nur zu Hauf. Test werden aber nicht zur Theorie geschrieben. Allerdings die Lieder, die sie lernen, sind manchmal auf kleinkindlichem Niveau. HSU - Als Sachunterricht kann man das schon bezeichnen. Aber Heimat... von der Umgebung haben die Kinder noch gar nichts gelernt. Das war bei uns ausgeprägter. Wir wiederum mussten früher nicht wissen, dass ein Igel 8000 Stacheln hat... Summa-summarum - würde ich sagen es hält sich in etwa die Waage, auch wenn sich inhaltlich manches zum Besseren, manches zum Schlechteren gewendet hat. LG Pem

Mitglied inaktiv - 16.02.2010, 10:43