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Geschrieben von e-v-e am 19.03.2011, 10:37 Uhr

Frühförderung- sind Lehrer dann evtl. negativ eingestellt weg. Gymnasium?

Hallo,
ich mache mir zur Zeit grosse Sorgen. Unsere Tochter gilt als jetzt absolut schulfähig und weit entwickelt, hatte aber voriges Jahr einmal eine Empfehlung für die Frühförderung, nachdem sie aber eine Brille bekam, hat sich das dann nicht als nötig herausgestellt. Nun stehen wir vor der Frage:
wegen Einschulung Kindergarten von der Schweigepflicht entbinden, oder nicht (dann wahrscheinlich grossser Einschulungstest). Wie sind Eure praktischen Erfahrungen- wenn Lehrer irgendwo Frühförderung lesen, hat das wirklich keine Auswirkungen ??? Bitte nur berichten, wer damit praktische Erfahrungen hat- ich bin der Frühförderung an sich ja nicht negativ gegenüber, möchte meiner Tochter aber nicht einen möglichen späteren Schulweg verbauen, nur weil Ihrer Weitsichtigkeit nicht rechtzeitig festgestellt wurde und die Kindergärtnerin gleich zur Frühförderung wollte.

 
44 Antworten:

Re: Frühförderung- sind Lehrer dann evtl. negativ eingestellt weg. Gymnasium?

Antwort von Miolilo am 19.03.2011, 10:43 Uhr

"Wie sind Eure praktischen Erfahrungen- wenn Lehrer irgendwo Frühförderung lesen, hat das wirklich keine Auswirkungen ??? "

Meine ganz praktische Erfahrung:
Wenn ich das im Schülerakt lese, dann nehme ich das zu Kenntnis.
Nicht mehr und nicht weniger.
Danach mache ich mir mein eigenes Bild.


Aber was hat denn nun das Gymnasium damit zu tun, es geht doch um die Einschulung in die erste Klasse, oder????

Mio

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Re: @e-v-e

Antwort von montpelle am 19.03.2011, 11:08 Uhr

Dein Kind wird im Sommer eingeschult und du denkst schon über das Gymnasium nach ? Unglaublich, welchem Druck manche Kinder von Beginn an ausgesetzt sind.

Und warum sollte es negative Auswirkungen haben, wenn Lehrer "irgendwo Frühförderung lesen" ? Warum sollte ihr der spätere Schulweg verbaut werden ?
Bei so einer Einstellung gegenüber Lehrern, sind die Weichen für eine gute Zusammenarbeit im Sinne des Kindes ja achon gestellt ..... !

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Re: Frühförderung- sind Lehrer dann evtl. negativ eingestellt weg. Gymnasium?

Antwort von e-v-e am 19.03.2011, 11:48 Uhr

Danke- es geht mir wirklich nur darum, ob ein Eintrag "hatte mal eine Empfehlung zur Frühförderrung " ein Kind quasi stigmatisiert und dadurch von Anfang an als "defizitär" angesehen werden könnte.

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Re: @e-v-e

Antwort von e-v-e am 19.03.2011, 11:52 Uhr

Danke, dass hilft mir wenig. Es geht nicht um eine Grundsatzdiskussion Gymnasium oder nicht, sondern ob es für ein Kind negativ sein kann, wenn es mal eine Empfehlung für die Frühförderung hatte, dass ist alles.

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Re: Frühförderung- sind Lehrer dann evtl. negativ eingestellt weg. Gymnasium?

Antwort von IngeA am 19.03.2011, 12:03 Uhr

Hallo,

nö, das hat keine weiteren Auswirkungen.

LG Inge

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Re: @e-v-e

Antwort von MamaMalZwei am 19.03.2011, 12:04 Uhr

Hallo, da muss ich montpelle ausnahmsweise mal recht geben. Wenn es danach ginge, hätte ich nie und nimmer meine Kinder in den ersten beiden Jahren zur Sprachheilschule geben dürfen. Die wären auch stigmatisiert fürs Leben, hätten nie zum Gym bzw. zur Realschule wechseln können!

In einer Sache hat Du allerdings recht, wenn etwas in der Schülerakte bzw. in Arztunterlagen steht, dann wird es bis zum Gehtnichtmehr wieder hervorgekramt - aber erst, nachdem etwas in der Schule bzw. im Umgang aufgefallen ist. Also dann, wenn Dein Kind dauernd durch die Klasse springt wenn es arbeiten soll oder wenn es seine Klassenkameraden vermöbelt. Das ist ja hoffentlich erst mal nicht zu erwarten, oder?
Bleib ruhig und gelassen, lass Dein Kind den Einschulungstest mitmachen. Oder öffne für die Schule die KIGA-Akten, ganz so wie Du willst. LG

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Re: @e-v-e

Antwort von montpelle am 19.03.2011, 12:05 Uhr

Du baust Druck auf und siehst Gespenster. Das ist dein Problem.

Warum sollte ein Kind Nachteile haben, wenn es mal eine Empfehlung für die Frühförderung hatte ? Und welche Nachteile sollten das sein ?

Lass dein Kind seinen Weg gehen und die Lehrer ihren Job machen. Wenn deine Tochter später nicht zum Gymnasium gehen wird, dann sicherlich nicht, weil sie mal ein Empfehlung für die Frühförderung hatte.

Wenn man sonst keine Sorgen hat .... ?!

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Re: Frühförderung- sind Lehrer dann evtl. negativ eingestellt weg. Gymnasium?

Antwort von lastsnowflake am 19.03.2011, 12:05 Uhr

Deine Tochter ist NOCH im KiGa und kommt erst in einem halben Jahr zur Schule. Und Du stellst jetzt schon das Gym. in den Raum. Drunter tust Du´s wohl nicht, oder??? Armes Kind!
Wenn Deine Tochter sich in der Schule gut macht, warum sollte ihr dann irgendeine Lehrkraft mal Steine in den Weg legen wollen, nur weil irgendwann mal vor zig Jahren eine Frühförderung angedacht war, die es dann im letzten Endes noch nicht mal gebraucht hat???

Wenn Du solch großes Misstrauen hegst, dann unterschreib den Zettel im KiGa nicht. Geht zum Einschulungstest. Bei einem absolut schulfähigen Kind wird es da dann eh keine Probleme geben.

Mit meiner Großen sind drei Kinder auf´s Gym gewechselt die zwei Jahre im KiGa Frühforderung hatten. Ich wüsste nicht, daß das in der Grundschule je ein Thema gewesen wäre.

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Unterschiedliche Erfahrungen...

Antwort von juli2004 am 19.03.2011, 12:30 Uhr

Hallo,

ich kenne einige, die sich dafür entschieden haben, die Informationen nicht an die Grundschule weiterzugeben: frei nach dem Motto "Neues Spiel, neues Glück".

Bedenken würde ich allerdings, dass eben dann aber auch alle Informationen nicht weitergegeben werden dürfen. Vielleicht gerät Deine Tochter auch an jemanden der sich denkt: Oh, haua ha, was da bloß vorgefallen sein muß, dass sie mir die Informationen des KiGas nicht lassen will...?"

Wir haben bislang positive Erfahrungen mit der Zusammenarbeit von Schule und KiGa gemacht. Ich gehe auch davon aus, dass das Gros der Lehrer professionell arbeitet und durchaus differnzieren kann.

LG
Juli

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Re: @e-v-e

Antwort von ewunia27 am 19.03.2011, 12:35 Uhr

ich habe die einsicht in die akten verwehrt, aber aus einem anderem grund.
ich wollte, dass die lehrer sich einen eigenen eindruck über mein kind verschaffen.

unser sohn bekam die frühförderung, er hatte probleme mit der körperwahrnehmung und grobmotorik.

die förderung ist äuserst positiv verlaufen, diese defizite die er hatte, sind lange vergangenheit. in der schule ( erste klasse) macht er sich prächtig.

wenn bei deiner tochter das problem mit der brille erledigt ist, würde ich sie den grossen test machen lassen, du hast ja nichts zu befürchten.

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Re: Frühförderung- sind Lehrer dann evtl. negativ eingestellt weg. Gymnasium?

Antwort von magistra am 19.03.2011, 12:36 Uhr

Auch bei uns ist es so, dass das nur dann eine Rolle spielt, wenn eben auch in unserer Schule etwas vorfällt. Dann kann es durchaus sein, dass es sich "negativ" in dem Sinne auswirkt, dass man das Kind in eine Schublade steckt (nach dem Motto: Das war ja schon früher bekannt).

Wenn ich persönlich Frühförderung lese (ja, das liest man dann teilweise auch noch auf der weiterführenden Schule), dann freue ich mich eher, dass das Eltern sind, die auf ihr Kind achten und es so fördern, wie es das eben braucht. So geht es wahrscheinlich vielen Lehrern, hoffe ich.

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Re: @e-v-e

Antwort von Miolilo am 19.03.2011, 12:40 Uhr

"ich habe die einsicht in die akten verwehrt, aber aus einem anderem grund.
ich wollte, dass die lehrer sich einen eigenen eindruck über mein kind verschaffen."

Ganz ehrlich?
Da kann der Schuss aber ordentlich nach hinten losgehen.
Wenn die Eltern die Einsicht verweigern, dann - so denken sich die folgenden Lehrer - wird das seinen Grund haben und schauen erst recht genau auf das Kind.
Steht allerdings offen z.b. etwas über Frühförderung, dann erklärt es manchmal etwas, hilft somit weiter, aber nicht in Form des Abstempelns.

Traut den Lehrern doch bitte so viel Professionalität, dass sie mit den gegebenen Informationen umgehen können.
Oft schauen Lehrer von sich aus auch gar nicht in die Unterlagen rein, zumindest nicht bevor sie die Kinder kennenlernen.


Mio

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Re: Frühförderung- sind Lehrer dann evtl. negativ eingestellt weg. Gymnasium?

Antwort von 123mami am 19.03.2011, 12:49 Uhr

Hallo,
mein einer Sohn hat einige Jahre Therapien in der Frühförderstelle gehabt ( KG und Spieltherapie als Kleinkind, Ergo als Kiga-Kind und dann als Vorschulkind noch mal ein halbes Jahr einmal in der Woche heilpädagogische Vorschulförderung)
Heute geht er in die 7. Klasse eines (bayerischen) Gymnasiums und hatte im Halbjahreszeugnis einen Durchschnitt von 2,4.
Bei uns hat das also keinerlei Auswirkungen gehabt, da seine Probleme ja nur im körperlichen Bereich waren (aufgrund einer Rückenmarkserkrankung, von der man aber so nichts sieht).
Abgesehen davon muss ich mich meinen Vorschreiberinnen anschließen und es schon mal hinterfragen, wenn man bei einem Kind, das noch nicht mal in der Schule ist, schon an das Gymnasium denkt. Das finde ich dann doch etwas sehr früh.

LG
Dagmar

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Re: Frühförderung- sind Lehrer dann evtl. negativ eingestellt weg. Gymnasium?

Antwort von berita am 19.03.2011, 12:56 Uhr

Hmm, ich denke, falls nicht gerade zufällig hier jemand den gleichen Klassenlehrer hat, werden dir Erfahrungsberichte wenig nutzen. Denn auch Lehrer sind nur Menschen und Individuen.. keiner kann vorhersagen, ob der zukünftige Lehrer deines Kindes sich solche Kitaberichte überhaupt im Detail anschaut und welche Schlüsse er daraus zieht. Kann schon sein, dass es welche gibt, die zu Vorurteilen neigen.. wobei die Wahrscheinlichkeit dafür sicher auch damit zusammenhängt, wie die Entwicklungsberichte vom Kiga genau formuliert sind. Ich würde mir die nach Möglichkeit mal anschauen, bevor ich sie weitergeben lasse. Wenn man dort draus entnehmen kann, wie es zu dieser Empfehlung gekommen ist und dass deine Tochter jetzt absolut schulreif ist, dann sehe ich da weniger ein Problem. Ansonsten würde ich abwägen, wie wichtig der Infoaustausch zw. Kiga und Schule in diesem Fall ist. Bei uns spielt das normalerweise keine Rolle und durch den Einschulungstest muss jedes Kind im passenden Alter, ob der Kiga es für schulreif hält oder nicht.

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Re: @e-v-e

Antwort von ewunia27 am 19.03.2011, 13:06 Uhr

dann wären die lehrer aber nicht ganz vorurteilsfrei, oder?
sie sollen doch so objektiv wie möglich den kindern gegenüber treten.

bei uns gabs keinerlei negative einträge, unser sohn war sowohl im kiga und nun in der schule ein vorzeigekind ( ich habe zwei weitere, die durchaus mehr probleme "verursachten")
somit hätte ich die akte einsehen lassen sollen, mich damit brüsten?
nööö, kiga war mal, nun ist schule dran, und wenn lehrer so denken sollten, wie du sagst, bin ich froh solch eine tolle lehrerin für meinen sohn zu haben.

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Re: @e-v-e

Antwort von Miolilo am 19.03.2011, 13:18 Uhr

"ich habe die einsicht in die akten verwehrt,

"bei uns gabs keinerlei negative einträge, unser sohn war sowohl im kiga und nun in der schule ein vorzeigekind ( ich habe zwei weitere, die durchaus mehr probleme "verursachten")
somit hätte ich die akte einsehen lassen sollen, mich damit brüsten?"


Manche Eltern haben offensichtlich ein ganz falsche Vorstellung davon, warum so eine Akte geführt wird.....

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Re: @e-v-e

Antwort von ewunia27 am 19.03.2011, 13:30 Uhr

ich bitte um aufklärung, warum?

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Re: @ewunia27

Antwort von montpelle am 19.03.2011, 13:55 Uhr

"ich wollte, dass die lehrer sich einen eigenen eindruck über mein kind verschaffen"

Es scheint, dass du so vorurteilsbehaftet bist und immer alles glaubst, was du von Dritten über andere Menschen hörst. Ansonsten kann ich mir nicht erklären, warum du es den Lehrern unterstellst.

Ich finde es immer wieder erschreckend, wie wenig Interesse viele Eltern an einer guten Zusammenarbeit mit dem Lehrer zum Wohle ihres Kindes haben.

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Re: @ewunia27

Antwort von ewunia27 am 19.03.2011, 14:24 Uhr

@montpelle

ich habe hervorragende kontakte zur schule, früher auch dem kindergarten.
ich engagiere mich im förderverein und bin in der klassenplegschaft.
das zu deiner unterstellung.

ich glaube, ich bin in diesem forum ziemlich falsch, sobald man hier eine andere meinung hat, wird man angegiftet *schade*

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Re: @ewunia27

Antwort von montpelle am 19.03.2011, 17:28 Uhr

Du hast doch gesagt, dass die Lehrer sich keine eigene Meinung über dein Kind bilden können, wenn sie den Bericht vom Kindergarten gelesen haben.

Das ist eine Unterstellung !

Und man ist in einem öffentlichen Forum tatsächlich falsch, wenn man keine Kritik vertragen kann.

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Einige scheinen sich hier echt verfolgt zu fühlen!!

Antwort von Schreckschraube am 19.03.2011, 17:50 Uhr

So eine Akte wird doch nicht geführt, damit man dem Kind später mal eins reinwürgen kann!! Wenn ich lese, dass ein Kind Hörprobleme hat, setze ich es vorne hin und achte darauf, ob es mich verstehen kann. Lese ich das nicht, gehe ich davon aus, dass es keine Probleme gibt und achte erstmal auf gar nichts Besonderes.

Ich hatte mal einen Schüler, der in Bayern auf die Förderschule gehen sollte. Und das nur, weil er nicht richtig hören konnte und seine Eltern sich nicht dahinter geklemmt haben. Bei uns saß er vorne und hat schließlich seinen Realschulabschluss gemacht!

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Gymnasium??? Hallo, du hast ein Kindergartenkind!

Antwort von Phase1 am 19.03.2011, 17:51 Uhr

Ob dein Kind fürs Gymnasium geeignet ist, kannst du doch jetzt noch gar nicht sagen. Davon abgesehen ist Frühförderung weiß Gott nichts Schlimmes, wofür man sich schämen muss - das weiß jeder, der nur ein wenig Grips in der Birne hat.

Und was haben überhaupt eventuelle Vorurteile eines Lehrers mit den tatsächlichen Leistungen eines Schülers zu tun? Wenn ein Kind aufs Gymnasium gehört, dann wird es durch seine Leistungen auch dorthin kommen - scheißegal, was für Vorurteile ein Lehrer hat.

Und letztendlich, glaubst du wirklich, Lehrer haben nichts Besseres zu tun, die Schülerakten nach Frühförderungseinträgen zu scannen und die Schüler gezielt danach zu sortieren? Wie paranoid und feindselig muss man gegenüber Lehrern eingestellt sein, um überhaupt auf so eine Idee zu kommen???

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Re: @ewunia27

Antwort von ewunia27 am 19.03.2011, 18:19 Uhr

und wofür brauchen die lehrer dann den bericht? wenn sie sich doch die mühe geben, die kinder selbst kennenzulernen?

wie gesagt, bei uns gabs die einsicht nicht und wir haben bisher keinerlei probleme. wir haben eine tolle lehrerin die die kinder betrachtet und nach schwächen, die sie eventuell haben, fördert.


ps: ich habe den rat erhalten dich und deine spitzen bemerkungen zu ignorieren, also tue ich das jetzt auch mal.

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Re: Frühförderung- sind Lehrer dann evtl. negativ eingestellt weg. Gymnasium?

Antwort von dhana am 19.03.2011, 18:20 Uhr

Hallo,

also ich gebe UNSEREM Kindergarten keine Erlaubniss mehr mit der Schule über mein Kind zu reden/Berichte weiterzugeben.

Unsere Schule ist da zwar sehr neutral und glaubt zum Glück nicht alles was ihnen erzählt wird - aber unser Kindergarten ist das leider nicht. Dazu ist mir in diesem KiGa schon zu viel vorgefallen.
Und wenn ich so mit den anderen Vorschuleltern rede... da sind von 30 Kindern vermutlich um die 15 Elternpaare die das genauso sehen. Vielleicht sogar mehr.

Mit der Schule arbeite ich da sehr gut zusammen - die dürfen auch gerne mit anderen Therapeuten zusammenarbeiten - tun sie aber eher nur sehr selten und schon gar nicht auf eigene Initiative - bei uns ging die Inititative dann von der Kinder- und Jugendpsychiatrie aus.

Unser Kindergarten hält sie aber leider nicht an die Schweigepflicht und gibt auch ohne Befreiung Informationen an 3. weiter - und wenn ich das bei meinem Sohn nochmal mitbekomme, werde ich wirklich stinkig und werde beim nächsten mal auch Erwägen weitere Schritte zu gehen.

Lg Dhana

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Re: @ewunia27

Antwort von +emfut+ am 19.03.2011, 18:47 Uhr

Aber wenn die Lehrerin eh so toll ist - meinst Du denn, sie hätte sich von so einem Bericht (negativ) beeinflussen lassen?

Ich sehe es so:
Wenn die GS-Lehrerin wirklich was taugt, dann kann sie auch den Bericht sehen - denn dann wird sie das, was da steht, richtig einordnen und bewerten.

Wenn sie nichts taugt, dann taugt sie mit und ohne Bericht nichts. Dann wird sie den Bericht vielleicht "falsch" verstehen und einen verweigerten Bericht negativ auslegen. Aber dann ist es auch schon egal.

Temi hat gerade die dritte Lehrerin in der 4. Klasse - sehr unschöne Situation, für die keiner was kann, aber das macht sie nicht besser. Aufgrund diverser Umstände hatte diese Lehrerin gar keine Berichte über die Kinder.

Ich habe also - seufzend, aber was soll ich machen? - das dritte Mal die Berichte und Diagnosen über seine ADHS und die Empfehlungen des Therapeuten an die Lehrer dazu weitergegeben. Nach einem (berichtslosen) schlechten Start klappt es jetzt (post Berichtübermittlung) plötzlich richtig gut. Sie arme Frau mußte halt "mal eben" mitten im Übertritt 21 Kinder übernehmen, die mit den vielen Lehrerwechseln selber zu kämpfen hatten und deswegen eigentlich alle etwas neben der Spur standen.

Muß denn wirklich jeder Lehrer selber herausfinden, daß Kind X mit der Sehschwäche besser vorne sitzt und Quasselkopf Kind Y besser nicht neben ebenfalls Quasselkopf Kind Z sitzen sollte und man bei Kind Q etwas darauf achten sollte, daß es nicht untergeht, weil es so still und schüchern ist? Man muß das Rad doch nicht ständig neu erfinden - und es kann durchaus hilfreich sein, wenn man über das eine oder andere Kind schon etwas weiß. Daß man das nicht fraglos übernehmen sollte - okay. Aber das unterscheidet eben eine gute von einer schlechten Lehrerin: Daß sie genau das nicht tut.

Ich kenne übrigens eine Lehrerin, die sich jahrzehntelang die Berichte über ihre neuen Erstklässler bewußt erst in den Herbstferien angeschaut hat - bis ihr bei einem Kind eine grobe Fehleinschätzung unterlief, die nicht vorgekommen wäre, wenn sie die Vorberichte gleich angeschaut hätte. War kein großes Drama - sie hat das dann sofort korrigiert. Trotzdem hat sie die Berichte die letzten Jahre bis zu ihrer Pensionierung doch schon in den Sommerferien angeschaut. Das Kind mit der Fehleinschätzung war ich. Die Lehrerin war klasse, toll und wunderbar und ich hatte bis zu ihrem Tod sehr guten Kontakt zu ihr. Aber: Auch tollen Lehrern passiert mal eine Fehleinschätzung. Da ist es doch gut, wenn man sich nicht auf seine eigene Einschätzung verlassen muß.

Gruß,
Elisabeth.

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Re: @ewunia27

Antwort von ewunia27 am 19.03.2011, 19:06 Uhr

in dem was du alles schreibst, gebe ich dir recht.

bei unserem sohn gabs einfach keinerlei hilfreiche hinweise.
..."ein sehr sozial engagiertes kind, fair im umgang mit anderen kinder, wissbegierig,...kann sehr konzentriert arbeiten..." etc.pp.

was gibts denn da hilfreiches für die lehrerin, bzw. für unser kind?

bis auf das, dass eine schlechte lehrerin glaubt, das kind braucht eh keine aufmerksamkeit, es kommt einfach so mit, kann sie sich bei dem bericht nichts denken...und eben das wollten wir verhindern.


sollte es handicaps geben, ist es für MICH selbstverständlich mit der lehrerin selbst in kontakt zu treten und sie hinzuweisen.

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Re: Frühförderung- sind Lehrer dann evtl. negativ eingestellt weg. Gymnasium?

Antwort von Ceca2 am 19.03.2011, 20:11 Uhr

Hallo,

bei meinem Sohn in der Klasse ist ein Junge, der auch in der Frühforderung war. Er war während der gesamten Grundschulzeit immer unter den besten Schülern, das hat sich am Gym nicht geändert. Er ist halt etwas älter als die anderern, wird aber sicher nicht dabei bleiben.

Konnte keinerlei Nachteile erkennen.

Viele Gruesse
Ceca2

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auch aus der Sprachheilschule

Antwort von Ceca2 am 19.03.2011, 20:16 Uhr

ist ein Junge in der Klasse meines Sohnes. Und es sind keinerlei Nachteile bemerkbar, auch seitens der Kinder nicht.

Gruesse
Ceca2

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Re: @ewunia27

Antwort von montpelle am 20.03.2011, 9:10 Uhr

Nur weil du nicht weißt, was eine Lehrerin Hilfreiches in dem Bericht über deinen Sohn finden kann, heißt das nicht, dass sie (!) dort nichts findet.

Sehr eingeschränkt deine Sichtweise.

Aber dass du mit anderen Meinungen und mit Kritik nicht umgehen kannst, hast du hier ja schon deutlich gezeigt.

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Tipp aus dem Alltag

Antwort von momworking am 20.03.2011, 10:47 Uhr

Hi,
ganz im Ernst:
Wenn dein Kind problemlos durch die Schule marschiert, wird kein Lehrer, den ich kenne, die Schülerakte derartig genau studieren, wie es notwendig wäre, um eine kleine Notiz zu entdecken.

Wenn im Schulalltag Probleme gleich welcher Art auftreten, wird es sicherlich nicht an einer Notiz in der Schulakte gelegen haben.

Beste Grüße,
Annette

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Re: @ewunia27 man nennt das KOOPERATION

Antwort von momworking am 20.03.2011, 10:57 Uhr

Zwischen Kindergarten, Schulen, Eltern, Therapeuten, Ärzten....

Und das soll zum Wohle des Kindes geschehen, damit jeder Einzelne nicht stets das Rad neu erfinden muss, sondern auf bereits gestellten Diagnosen aufbauen und seine Arbeit daraufhin ausrichten kann.

Offenbar möchtest du das nicht.

Du schleimst dich bei der Schule ein (nennst es selbst Engagement), damit diese es nicht wagt, dein Kind "abzustempeln" und "gering zu schätzen". Wie könnte sie auch, bei so einer tollen Mutter?
Privatschule???

Eltern wie du gibt es leider viele.

Vertuschen, verschleiern, Berichte zurückhalten, Tatsachen verdrehen, Kooperationspartner gegeneinander ausspielen undundund.

Und alles nur, weil Eltern nicht akzeptieren können, dass das Kind eben ist wie es ist.

Schade das.

Und jetzt die für dich schreckliche Wahrheit: Diese Vorgehensweise ist nicht zielführend. Wenn ein Kind Schwierigkeiten hat, wird das über kurz oder lang immer auffällig sein.
Du wirst kein neues Kind bekommen, nur weil du Berichte und Diagnosen ignorierst und unter Verschluss hälst. Was für ein merkwürdiges Verhalten.


Beste Grüße,
Annette

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Re: @momworking

Antwort von montpelle am 20.03.2011, 11:35 Uhr

Toller Beitrag.

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voll unterschreib!!!

Antwort von Miolilo am 20.03.2011, 14:16 Uhr

"Und das soll zum Wohle des Kindes geschehen, damit jeder Einzelne nicht stets das Rad neu erfinden muss, sondern auf bereits gestellten Diagnosen aufbauen und seine Arbeit daraufhin ausrichten kann."

"Eltern wie du gibt es leider viele.

Vertuschen, verschleiern, Berichte zurückhalten, Tatsachen verdrehen, Kooperationspartner gegeneinander ausspielen undundund."

"Diese Vorgehensweise ist nicht zielführend. Wenn ein Kind Schwierigkeiten hat, wird das über kurz oder lang immer auffällig sein.
Du wirst kein neues Kind bekommen, nur weil du Berichte und Diagnosen ignorierst und unter Verschluss hälst."


Diese und ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht.

Die einzigen die schlussendlich darunter zu leiden haben sind die Kinder selber.
Denn ihnen geht die wertvolle Zeit verloren, in denen die folgenden Betreuungspersonen alles neu erkunden müssen...


Mio

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Re: @ewunia27 man nennt das KOOPERATION

Antwort von ewunia27 am 20.03.2011, 19:38 Uhr

auf deine beleidigungen reagiere ich nicht!

ich habe nichts, aber auch gar nichts verschleiert, lies den thread mal ordentlich durch!

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ihr geht davon aus

Antwort von like am 20.03.2011, 21:44 Uhr

dass alle Lehrer gute Menschen und den Kindern wohlwollend gesonnen sind.
Lehrer stellen aber auch nur einen repräsentativen Ausschnitt aus unserer Bevölkerung dar. Da gibt es also alle Sorten Menschen dabei - fähige und unfähige, welche, die sich ein eigenes Bild machen und welche, die das Kind wegen eines Vermerks in eine Schublade stecken, freundliche und missgünstige, und sogar welche, auf deren Computern man Kinderpornos findet.
Muss man in unserer Gesellschaft jedem alles über sich offenbaren, nur weil es sich um eine sogenannte "Autoritätsperson" handelt?

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Re: ihr geht davon aus

Antwort von +emfut+ am 20.03.2011, 21:52 Uhr

Das hat doch mit Autoritätsperson nichts zu tun - im Gegenteil. Ich sehe Lehrer nicht als Autoritätspersonen. Aber als Personen, die - ob mir das paßt oder nicht - mit mir gemeinsam mein Kind erziehen.

Natürlich gibt es nicht nur tolle Lehrer - das schrieb ich doch oben, scheinbar hast Du das nicht gelesen. Aber: Wenn der Lehrer ein Depp ist, dann ist er es mit oder ohne den Vorinformationen. Dann dreht der meinem Kind einen Strick aus der Tatsache, daß ich die Vorinformationen nicht rausgegeben habe, oder er dreht meinem Kind einen Strick aus Was-auch-immer. Ein dämlicher Lehrer braucht keine Berichte, um Kinder falsch oder unangemessen zu behandeln - ein guter Lehrer macht es mit oder ohne gut. Möglicherweise macht er es aber mit dem Bericht etwas besser.

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"Möglicherweise macht er es aber mit dem Bericht etwas besser."

Antwort von like am 20.03.2011, 22:14 Uhr

oder halt auch nicht, WEIL er eben dämlich ist.
Das hat auch mit Autoritätsperson nichts zu tun.
Und der erzieherische Einfluss von Lehrern auf Kinder ist in der Regel verschwindend gering - der verbleibende Rest braucht keine Vorberichte.

Wenn der Lehrer gut ist, kann in einem persönlichen Gespräch viel mehr über das Kind mitgeteilt werden als durch irgendwelche Akten die eben auch nur wieder irgendwelche fehlbaren Menschen bislang mehr oder weniger fehlerhaft geführt haben.

Ich habe von Lehrern, Erzieherinnen, Camp- uind Kursleitern, Trainern... schon so viele sich absolut widersprechende Einschätzungen über meine Kinder zu hören bekommen, dass mir einfach klar ist, dass alles, was evtl. in irgendwelchen Akten vermerkt werden könnte immer nur eine total subjektive Momentaufnahme dieses einen Menschen ist.
Da soll sich lieber der nächste, der mit dem Kind zu tun hat, von Anfang an seine eigene, aktuelle (Kinder verändern und entwickeln sich ja auch stark) bilden.

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ach so

Antwort von like am 20.03.2011, 22:16 Uhr

wegen dem scheinbar nicht gelesen - ich habe dein Posting wirklich eigentlich gar nicht direkt gemeint, sondern die sonstigen, die hier alle Mütter mal grundsätzlich als blöd hinstellen, die nicht jedem Lehrer und der Instituion Schule blind vertrauen.

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Re: "Möglicherweise macht er es aber mit dem Bericht etwas besser."

Antwort von +emfut+ am 20.03.2011, 22:30 Uhr

Immer noch nicht richtig gelesen.

Das "vielleicht etwas besser" bezog sich auf die guten Lehrer - die sicher auch ohne Bericht gute Arbeit leisten, aber mit Bericht vielleicht noch etwas bessere.

Nochmal: Ein Bericht macht aus einem dämlichen Lehrer keinen noch dämlicheren Lehrer. Ein dämlicher Lehrer ist so oder so dämlich.

Was die mündliche Unterrichtung angeht:
Ich HASSE es, das zu tun. Ich bin doch nur Datenüberträger - und, anders als bei Computern, werden die Daten bei mündlicher Übertragung nicht besser, wenn man sie durch möglichst viele Leute laufen läßt. Das ist der Stille-Post-Effekt.

Okay, ich mußte es in letzter Zeit ständig tun - das übt. Aber im Grunde bin ich ganz froh, wenn die Fachleute sich ihre Fachausdrücke gegenseitig um die Ohren hauen. Ich erwarte von den Therapeuten meiner Kinder eine Dummy-Version für mich - und dann können sie sich gerne auf Fachebene mit Lehrern, Erziehern und sonstigem Gedöns auseinandersetzen. Wenn ich das mache, dann laufe ich nur Gefahr, irgendwelche Fachbegriffe durcheinanderzubringen oder falsch zu verwenden und damit was ganz anderes zu übermitteln als ich eigentlich sollte.

Wenn ich von meiner Hausärztin zum Schilddrüsen-Szintigramm geschickt werde, dann lasse ich mir den Befund doch auch nicht vom Röntgen-Facharzt sagen, um ihn dann meiner Hausärztin vorzutragen. Ich bin froh, wenn der Facharzt mir kurz erläutert, was er sieht - und die ganzen Details und Fachgeschichten in einen ausführlichen Bericht an meine Hausärztin schreibt, die daraus die richtigen Konsequenzen zieht.

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Re: "Möglicherweise macht er es aber mit dem Bericht etwas besser."

Antwort von yl2 am 20.03.2011, 22:43 Uhr

das unterschreib ich mal so!!!

solange nicht irgendwelche wirklich gravierenden, gesundheitlichen einschränkungen oder entwicklungen festgehalten werden, ist vieles sehr subjektiv und ich wundere mich manchmal, wie obrigkeitshörig einige leute doch sind!

ich lass mir doch von anderen leuten, die meine kinder vielleicht 1-2 stunden in der woche erleben, nicht mein kind erklären!

was umgekehrt überhaupt nicht heißen soll, dass ich beobachtungen beispielsweise von lehrern, die täglich über einen langen zeitraum mit meinem kind arbeiten, egal sind...ganz im gegenteil...

man sollte sich als mutter aber auch nicht immer so leicht verunsichern lassen! einschätzungen von außen sind sicher wichtig und hilfreich und man sollte sie annehmen und nicht gegenan gehen, ABER...auch eltern haben rechte und dürfen ihre persönlichen einschätzungen vertreten!

das finde ich hier ganz oft sehr schade bzw. kommt es bei mir oft so an, als wenn immer pauschal ALLE lehrer alles richtig und immer im sinne der kinder handeln und ALLE eltern nichts böses über ihre kinder hören wollen oder es abstreiten...

dazu kann ich nur sagen: ich hab schon pferde vor der apotheke kotzen sehen und ich glaube auch, dass die überwiegende anzahl der lehrer, einen wirklich guten job machen, ABER es gibt eben auch andere fälle und auch damit hab ich erfahrungen gemacht...
deshalb...vertraut auch ein bisschen auf euer bauchgefühl und zweifelt nicht sofort an euren kindern!!!

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meinte den beitrag von like!!!!

Antwort von yl2 am 20.03.2011, 22:43 Uhr

ot

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Der erzieherische Einfluss von Lehrern auf ein Kind ist gering???

Antwort von momworking am 21.03.2011, 13:35 Uhr

Meine Güte, bei dieser Aussage wundert mich gar nichts mehr.

Bist du mal zu Beginn des Schuljahres in einer ersten Klasse gewesen und dann am Ende des Schuljahres?

Und du behauptest, in dieser Zeit haben die Kinder NICHTS gelernt? Sind NICHT erzogen worden? Denn das bedeutet "erziehen". Das Kind LERNT durch die erzieherinschen Maßnahmen eines Lehrers, das adäquate Verhalten in einer Gruppe. Und DAS ist für viele Kinder eine enorme Leistung, ein riesiger Lernfortschritt.

Naja, wenn du tatsächlich die LEISTUNGEN, die dein Kind in diesem Jahr in der Schule erbracht hat (im genannten sozialen Bereich sind diese im ersten Schuljahr noch wichtiger als im kognitiven Bereich, was auch so ein Thema ist, das Eltern nicht gerne hören) dermaßen gering schätzt, dann hast du halt auch nicht verstanden, wie Schule funktioniert.

JEDES Miteinanderleben erzieht Menschen.
Ständig.
Immer.



Beste Grüße,
Annette

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Re: Frühförderung- sind Lehrer dann evtl. negativ eingestellt weg. Gymnasium?

Antwort von Drachenlady am 21.03.2011, 19:55 Uhr

Unsere Tochter hatte Frühförderung. Bei der ersten Einschulung war die Klassenlehrerin vollkommen versteift auf das, was sie in den entsprechenden Berichten las. Ich kann es nicht anders sagen, aber diese Lehrerin hat von Anfang an unserer Tochter nicht die geringste Chance eingeräumt, ja ich gehe sogar so weit zu sagen, dass die Lehrerin unsere Tochter fallen gelassen hat, nachdem sich andeutete, dass es hier und da Probleme geben könnte.

Die zweite Klassenlehrerin hat nicht einen Blick in die Berichte geworfen und gesagt, dass sie erst einmal unserer Tochter kennenlernen möchte, so wie sie ist. Mit allen Ecken, Kanten und allen Talenten und Schwächen.

Es kann also schon eine gewisse Auswirkung haben, die sich im schlimmsten Fall durch die gesamte Schulzeit zieht.

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lernen und erziehen sind zweierlei

Antwort von like am 22.03.2011, 12:08 Uhr

die Erstklässler haben GELERNT, wie sie sich bei DIESEM Lehrer in DIESER Klasse am besten verhalten müssen, um möglichst wenig Probleme zu bekommen. In anderer Klasse und bei anderem Lehrer sieht es wieder ganz anders aus. Sonst gäbe es an den weiterführenden Schulen nicht meist wieder massive Disziplinprobleme in den Klassen.
Erziehen ist für mich eine dauerhafte Formung der Persönlichkeit, und dazu ist kaum ein Lehrer in den viel zu großen Klassen und den paar Stunden, die er die Kinder am Tag sieht, in der Lage und oft auch gar nicht willens.
Ich habe in 11 Jahren als Mutter von 3 Schulkindern zumindest verstanden, dass Schule oft NICHT funktioniert.

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