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Geschrieben von SteffiSt am 18.01.2006, 11:56 Uhr

Ernährungsberatung in der Grundschule achtung lang

Hallöchen miteinadner,

ich bin SOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO sauer, ich muß das jetzt mal bei Euch etwas ablassen......


Folgendes: Gestern war in der Klasse (2. Klasse) meines Sohnes eine Ernährungsberaterin. Ich hatte mich als mithelfende Mutter eingetragen. Ich kann nur sagen, zum Glück war ich mit dabei !

Erst kam der Vortrag über Zucker, Zähneputzen, gesunde Ernährung ectpp.. Soweit so gut.
Dann meinte diese Dame dann, Fruchtzwerge sollte man z.Bsp. nicht wegen DER FARBSTOFFE nicht essen. Aber da ja KEIN KRISTALLZUCKER enthalten ist, dürfen sie schon gegessen werden. ......Jetzt konnte ich mich nicht mehr halten: Und fragte sie, ob sie denn wirklich der Meinung ist, dass diese "Süße aus Früchten" besser als Kristallzucker ist? Und ob sie der Werbung von Danone wirklich so blind vertraue und den Kindern das hier so weismachen will? Und ob sie wirklich glaube, dann die "Süße aus Früchten" wirlich ausreicht um die Becherchen süß zu machen?

Naja, dann ging es weiter: gemeinsames "gesundes" Frühstück.
Viele verschiedene Obst- und Gemüßesorten, da habe ich ja auch kein Problem mit. ABER als einziges Brot gab es dunkles Körnerbrot (so in Alufolie eingepacktes). Das ist bei uns zu Hause aber kein Mensch.und schon gar nicht zum Frühstück.
Ich habe der Tante dann in der Pause, wo wir Eltern die Brote schmierten und das Obst/Gemüse klein geschnitten hatten und die Kinder nicht dabei waren, gesagt, dass mein Sohn dieses Brot nicht essen wird.
Dann kamen die Kinder und durften dann essen. Jeder eine Scheibe Brot, Wurst oder Käse und dann wurde aus dem Obst und Gemüse ein Gesicht gemacht. Das fanden die Kinder ja auch ganz nett. Ich habe dann meinem Sohn gesagt, ehe er meckert, solle er das Brot bitte doch wenigstens mal versuchen.
Tja, das hat er dann auch gemacht. Genau 2 Bissen, mehr gingen einfach nicht. Ja, dann hat er ja auch noch die Frechheit bessen ;o) noch mehr Obst und Gemüse zu wollen, obwohl er das Brot eben nicht aufgegessen hatte.

Kam doch der Spruch:"Nein, darfst Du nicht, Du hast ja den Teller noch voll." Da er aber Hunger hatte und er so sehnsüchtig zu den Obst/Gemüsetellern schaute und zu den anderen, die sich nochmal nachholten, nam ich eben das Brot und habe es gegessen. (Mein Sohn hat sich sehr gefreut, dass er jetzt nochmal Obst holen durfte).

Nach dem Essen wurde doch ICH angegriffen, warum ich das Brot genommen habe.
Ja, warum habe ich? Weil ich meinen Sohn nicht zwinge Sachen zu essen, die er nicht möchte (und die ich zugegebener Weise auch nicht essen). Na, dass müsse er aber lernen, Körnerbrot ist gesund bla bla bla. Und außerdem wurde er nicht gezwungen. Ja klar, er wurde nicht gewungen, das ich nicht lache! Er durfte sich doch die wirklich gesunden Sachen (Obst/Gemüse) nicht mehr nachholen.

Heute war die Tante bei der nächsten Klasse, hat aber vorher Früchstückskontrolle in unserer Klasse gemacht.

Ich habe Sebastian Weißbrot mit Käse und ner Möhre zum knappern mitgegeben (so in der Art hat er fast immer und er ißt es nun mal gerne!). Bekomme ich doch heute wieder einen verbalen Einlauf, dass ich doch selbst Schuld sein, dass er es nicht ißt, wenn ich ihm doch immer dieses "pappige Zeugs" mitgebe.

Ich war gestern und bin heute wieder soooooooooooooooo wütend, dass es seit gestern nur ausdrücklich ungesundes (nach Meinung dieser Dame) zu Hause zum Eessen gibt.

Danke fürs Zuhören........

LG
Steffi

 
19 Antworten:

Rechtschreibfehler bitte der Aufregung zuschreiben....o.T.

Antwort von SteffiSt am 18.01.2006, 11:59 Uhr

.

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Gaaaaaaaaaaaanz ruuuuuuuuuuuuhig!

Antwort von Trini am 18.01.2006, 12:28 Uhr

Die Tante war einen Tag in der Klasse.
Die Kontrolle finde ich doof aber naja!

Die Kinder haben etwas gelernt, was im Großen und Ganzen richtig ist.
Und vieles vergessen sie auch ganz schnell wieder.

Mein Großer hatte das Thema Ernährung in der 3. Klasse in HSU. Und unsere Lehrerin hat auch teilweise ziemlichen Quatsch erzählt.

Ich (bin Lebensmitteltechnologin) habe mir meinen Teil gedacht.

Meine Kinder sind auch beide keine Brot-Esser. In Schule und Kiga nehmen sie aber schon Vollkornbrot (Körnerbrötchen, Knäckebrot) mit.

Zu Hause gibt es Toast. Und wenn dann abends Marmelade oder Honig drauf MUSS, dann MUSS dazu aber auch Obst und Gemüse gegessen werden.

Obst und Gemüse mögen sie am liebsten roh. Also akzeptiere ich das.

Manche Leute sehen ihren Beruf wirklich etwas zuuuuuu verbissen.

Trini

PS: Dafür sind die Fruchtzwerge besser als ihr Ruf.

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Fruchtzwerge

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 18.01.2006, 13:20 Uhr

Hallo,

ich habe im Sommer bei einer Kur eine Ernährungsberatung mitgemacht. Und die Beraterin hat mir gesagt, daß Fruchtzucker tatsächlich besser ist als Kristallzucker. Natürlich macht das die Fruchtzwerge immer noch nicht zu einem gesunden Nahrungsmittel, aber es ist eine Verbesserung. Es hat irgendwas mit Insulin zu tun, sie hat es mir erklärt, ich habe es aber wieder vergessen.

Was Weißbrot angeht: Das ist tatsächlich Erziehungssache. Mein Ex hat nur Weißbrot gegessen, weil er es aus Afrika nicht anders kennt, da gibt es kein Vollkornbrot. Seit er nicht mehr bei uns wohnt, steht kein Weißbrot mehr auf dem Tisch, und die Kinder haben sich ratzfatz dran gewöhnt. Hin und wieder essen sie auch Körnerbrot, aber meistens essen wir ganz normales Vollkornbrot. Am Anfang gab es auch Genörgel, aber weil ich Weißbrot nicht esse (ist mir zu pappig), war das nur ganz kurz.

Die Eßgewohnheiten werden so oder so zu 70-80% von den Eltern geprägt. Da wird die Frau - auch mit etwas dubiosen Methoden - keine großen Spuren hinterlassen. Allerdings finde ich es - rein erziehungstechnisch, nicht ernährungstechnisch - auch nicht so gut, daß Du sein Brot gegessen hast. Was lernt er denn da? "Mama richtet's schon!" und "Mama kümmert sich, auch wenn sie als Hilfslehrerin da ist, hauptsächlich um mich!". Was hättest Du denn bei einem anderen Kind getan? Oder, wenn es alle gewesen wären? Alle Körnerbrote gegessen?

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Re: Fruchtzwerge

Antwort von RenateK am 18.01.2006, 13:35 Uhr

Hallo,
ich seh das eigentlich wie Elisabeth. Ich denke auch, er hätte das Vollkornbrot da ruhig mal essen könne. Ich erwarte von menem Sohn auch, dass er im Hort das isst, was es gibt und auch zu Hause richten wir uns nicht nach ihm. Weißbrot gibts bei uns zu Hause nur am Wochenede (in Form von Toast oder Brötchen) sonst nie, ich denke auch, so kann man Gewohnheiten prägen. Ich würde unserem Sohn jedenfalls nie Weißbrot regelmäßig mit in die Schule geben.
Fruchtzwerge - keine Ahnung, mein Sohn isst seinen Joghurt normalerweise pur, d.h. Naturjoghurt ohne Zucker oder Obst.
Gruß, Renate

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Re: Fruchtzwerge

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 18.01.2006, 13:49 Uhr

Wir essen normal auch keine Fruchtzwerge (die sind mir, ganz ehrlich, zu teuer). Wir kamen nur bei der Ernährungsberatung drauf, weil die Beraterin mir sagte, ich solle für mich lieber Fruchtzucker nehmen als Kristallzucker, wegen dem Insulin. Dann habe ich nachgefragt, weil die Fruchtzwerge-Werbung mich vorher auch immer auf die Palme gebracht hat. Nach dem Motto: Verbraucherbeschiß! Und sie sagte, es wird halt ein Detail, was verbessert wurde, hinausposaunt, der Rest sei immer noch zweifelhaft (wegen der Farbstoffe und Aromen). Aber es sei schon eine Verbesserung zu vorher.

Irgendwie hat es was damit zu tun, daß Kristallzucker den Insulinspiegel in die Höhe treibt und daher die Einlagerung von Fett begünstigt, Fruchtzucker tut das aber nicht oder zumindest nicht so dolle. Oder so ähnlich (wahrscheinlich setze ich mich gerade in Anwesenheit von Experten mitten in die Nesseln *grins*).

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Re: ganz ehrlich.....

Antwort von Marion mit Flo & Nessi am 18.01.2006, 14:09 Uhr

Hallo

Lieber ein Fruchtzwerg als ein Weißbrot.

LG
Marion mit Flo & Nessi

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ernährungsgewohnheiten ...

Antwort von salsa am 18.01.2006, 14:10 Uhr

meine kleine kennt von zuhause aus kein weissbrot, wurst oder fleisch ... sie kann es essen, wenn sie woanders ist, aber mir ist es wichtig zuhause einen "grundstock" zu legen.
in ihrem kindergarten war sie auch gesundes essen gewohnt (vegetarisch, bio-anbau) ... und sie musste sich jetzt im hort mit dem dortigen schüleressen umstellen ... da gibt es auch mal weisse brötchen, fleisch usw. sie probiert von jedem ein bisschen, mag es i.d.R. nicht und bleibt bei ihrem gesundem ... sie kann sich aber auch mal umstellen, wenn sie am wochenende bei ihrem vater ist und es dort schweinebraten oder ähnliches gibt, oder bei der oma gibt es reh und wildschein, frisch geschossenes ...
ich denke, es ist wichtig, eine grundsätzliche linie zuhause zu haben und ausserhalb "fünf grade sein lassen" ... ich finde die art der ernährungsberaterin auch nicht klasse ... doch die frage ist, ob es so doll auf die kinder einwirkt ? und ... dann hätte ich mir überlegt was ich noch tun könnte ... vielleicht sich selber schlau machen, wie eine gesunde ernährungspyramide für kinder ausschaut .. jemand anders besorgt, der kompetenter ist ... ich wäre auf jeden fall selber aktiv geworden... nur das rummotzen bringt meiner meinung nach nicht viel ... höchstens um sich selber kurz abzureagieren.
salsa

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Re: Ernährungsberatung in der Grundschule achtung lang

Antwort von RamonaD am 18.01.2006, 14:16 Uhr

Also solche Diskussionen kenne ich nur zu gut. Bei uns in der Schule wollten einige Eltern tatsächlich ein absolutes Süssigkeitenverbot erwirken(mit Süssigkeiten sind Dinge gemeint wie: Kekse, Milchschnitte, mal ein Bonbon, Schokoriegel u.s.w., aber auch Nutella auf Brot o.ä.).
Grundsätzlich bin ich ja dafür, das Kinder nicht so viel Süßigkeiten essen sollen, aber ich geb ihnen sowas dann zwischendurch!!!! lieber mal mit zur Schule, als wenn sie es sich abends kurz vor dem zu Bett gehen reinfegen.
Bei uns gibt es ausschließlich zum Frühstück Nutella und Marmelade auf Brot und auch nur zum Frühstück Toastbrot oder Weißbrot. Zum Abendbrot wird Misch-, Körner- oder Schwarzbrot mit Wurst oder Käse gegessen.
Meine Kinder essen somit zum Frühstück in der Schule und im Kiga IMMER Toast mit Nutella oder Marmelade. Das hat einige Eltern ziemlich gestört, aber ich habe dann auch ganz klar gesagt, dass ich davon nicht abweichen werde und wenn sie es 1000x verbieten wollen in der Schule, denn noch bin ICH die Mutter meiner Kinder!!!!
Was die Fruchtzwerge angeht, so denke ich ist Traubenzucker eben auch Zucker ob nun besserer oder schlechterer Zucker..... egal. Trotzdem denke ich immer die Kinder müssen DAS auch irgendwann mal zu essen bekommen und da finde ich es in der Schule zum Frühstück einfach immer noch besser wie zum Abendbrot ne Tüte Chips und ab vor den Fernseher, davon wird man nämlich fett(sorry)!
Ach ja, die Eltern bei uns an der Schule bzw. in unserer Klasse sind auch nicht damit durch gekommen, denn selbst die Klassenlehrerin hat sich dagegen ausgesprochen;-)
Meine Kinder essen übrigens auch immer noch am liebsten Obst und Gemüse egal zu welcher Tageszeit!!!
Nicht aufregen über solche Menschen, nur wundern!
Liebe Grüße
Ramona

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natürlich hätte........

Antwort von SteffiSt am 18.01.2006, 14:27 Uhr

Hallöchen,

Natürlich hätte ich nicht die Brote aller anderen genommen, aber wenn es mehrere Kinder gewesen wären, hätte ich auch meinen Mund aufgemacht.

LG
Steffi

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achso........

Antwort von SteffiSt am 18.01.2006, 14:28 Uhr

nochmal ich

Natürlich gibt es Weißbrot/Toast/Brötchen und Marmelade/Nutella/Honig auch nur ausschließlich zum Frühstück. Nutella z.Bs. nur am WE.

LG
Steffi

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Re: Ernährungsberatung in der Grundschule achtung lang

Antwort von MAriakat am 18.01.2006, 14:36 Uhr

Wenn ich ganz ehrlich bin, ich wäre auch ziemlich sauer, denn das ist absolut keine Art. VOr allem die Kontrolle finde ich total daneben. Meine Tochter mag auch kein Körnerbrot(dunkles Mischbrot ist okay)und ich auch nicht. Wie weit sind wir jetzt, dass einem der Geschmack vorgeschrieben wird. Allerdings ist es richtig, dass man er bei einer Ernährungsberatung gesagt bekommt. Aber was du dann draus machst, ist dein Ding.
Gruss MAriakat

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Re: Ernährungsberatung in der Grundschule achtung lang

Antwort von gelie4 am 18.01.2006, 14:38 Uhr

hallo also unsere essen die fruchtzwerge auch nicht ,die wollen den probiotischen jokurt,sie kennen es nicht anders und toast gibts auch nicht,wir essen normales graubrot.da sind auch körner drin ist aber nicht so wie vollkorn das finde ich für kinder auch nicht zu geigent.aber wenn er schon getrne obst und gemüse ißt ist es doch gut,da noch meckern finde ich auch doof.ich finde den kompromis gut wenn man dem kind sagt,so du darfst eine " ungesunde" auflage also nuttella aber das brot muß dann gesund seiin also kein toast,oder du mnimmst toast ißt dann aber eine gesunde auflage also gurken oder so.dann kann er wählen was er möchte.und es stimmt die kinder machen nur die erwacksenen nach,alles was die essen essen sie auch.meine essen für ihr leben gern oliven,das macht ja fast kein kind,es ist immer lustig wenn meine im kindergarten oder schule diese dinge mithaben,dann schauen alle.und calamares essen sie und sowas,weil ich sehr viel ausprobiere und sehr abwecklungsreich koche,indisch mit rosinen und obst oder,asiatisch ,türkisch und natürlichj auch deutech.meine esssen alles.

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Re: Ernährungsberatung in der Grundschule achtung lang

Antwort von KatjaR am 18.01.2006, 14:52 Uhr

Grundsätzlich finde ich es gut, dass es Ernährungsberatung in der Schule gibt. Die Art und Weise wie es bei dir abgelaufen ist, war natürlich nicht schön.
Die Kinder sollten schon über gesunde und ungesunde Sachen informiert werden. Allerdings finde ich mal ein Nutellabrot, Weißbrot, Fruchtzwerg etc. nicht verwerflich. Schlimm wird es doch nur, wenn man sich ausschließlich damit ernährt.

LG Katja
LG Katja

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Re: Ernährungsberatung in der Grundschule achtung lang

Antwort von sechsfachmama am 18.01.2006, 16:24 Uhr

ich kenne auch diese Tage - bei uns heißt dann die Aktion "Gesundes Frühstück" und das wird von den Kinder super angenommen. Es gibt auch nur Pumpernickel (so wie ich mitbekommen habe), was meine Kinder zu Hause eigentlich nicht essen. Aber in der Schule mit dem leckeren Belag (die machen dann Frischkäsemischungen selbst, Kräuterquark und div. anderes) probieren sie es gerne.
Es wird auch keiner gezwungen, irgendwas zu essen.
Manchmal kommt eine Frau, der Frauenverein oder so, machmal machen die Kinder das Essen selber, ist ganz unterschiedlich.
Bei uns zu Hause gibt es alles gemischt, die Kinder essen vorrangig schon lieber Weißmehlprodukte zum Frühstück zu Hause (sie frühstücken selten vor der Schule, manchmal nur paar Cornflakes oder so), in die Schule gibt es vorrangig dunkles Brot oder mal gemischt - ein Stückchen Semmel, etwas Brot, aber auch Ausnahmen, wenn eben mal nur ein Nutellatoast gefragt ist. Reines Vollkornbrot (Schrot - also Korn an Korn) kommt bei meiner Familie auch nicht so an, da muss ich dann schon reden, dass sie mal probieren. Eher sind so die "Teilkörnerbrote" oder Mischbrote gefragt.
Allg. was zum normalen Mischbrot - das ist nicht viel "gesünder" als Toastbrot, in dem bissel dunklen Mehl, was da zum Einsatz kommt, sind fast keine Ballaststoffe mehr enthalten.
Zu Fruchtzwergen kann ich nur sagen, dass sie überaromatisiert sind (macht mal selber einen Naturjoghurt oder Frischkäse mit Früchten an, dann merkt ihr den Unterschied), der Frischkäse ist ne Kalorienbombe. Jeder vernünftige Ernährungsberater sagt einem: alle Produkte, die irgendwo in der Werbung sind, sind überflüssig und größtenteils ungesund ... naja, wir essen auch Lätta (einfach weil sie billiger als Butter ist und auch streichfähig, wenn sie aus dem Kühlschrank kommt und andere Margarine schmeckt uns nicht)
Und der Preis bei dem Zeug hat ja auch nix mit sparen zu tun ...
Da rühr ich doch lieber einen Pott Naturjoghurt oder Quark ein und dann frische oder Dosenfrüchte in der Küchenmaschine zerkleinert und druntergerührt - da ist dann nix überaromatisiert, minimale Aromastoffe und ich weiß, was drin ist.
Wenn man sich solche Sendungen anguckt, wie Joghurt aromatisiert wird - da kommt einem nur das Kotzen.
Es werden Schimmelpilze, die eben die gewünschte Geschmacksrichtung haben, eingesetzt, um dem Joghurt das Aroma zu verleihen - der eine Schimmel schmeckt eben nach Nuss, der andere nach Erdbeer usw. - einfach eklig.
Die "Fruchtfasern" z. B. in versch. Joghurts, wo die Fruchtmasse unten drin ist, werden aus Baumrinde!!!! hergestellt - ebenso das angebliche Fruchtfleisch in div. Orangensäften.
Und - schon mal Gedanken darüber gemacht, woraus denn diese Darmbakterien kommen, die in diesen probiotischen Joghurts rumschwirren?
Die kann man nicht künstlich herstellen ...
Bei einer Weiterbildung, die ich besuchte, wurden wir aufgeklärt - die werden aus den Wegwerfwindeln aus Altenheimen gewonnnen! Nee danke, dieser Joghurt kommt mir nicht ins Haus.

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Re: Ernährungsberatung in der Grundschule achtung lang

Antwort von like am 18.01.2006, 17:59 Uhr

Ich hab jetzt nicht alle Postings gelesen, mit fällt nur dazu ein, dass kaum ein Kind seine Ernährungsgewohnheiten wegen der Ernährungsberaterin umstellen wird und ich das deshalb alles etwas gelassener sehen würde. Unabhängig davon, dass sicher nicht alles das Gelbe war, was die Frau verzapft hat, stelle ich es mir voll ätzend vor, wenn ich als Ernährungsberaterin in die Schule komme und eine helfende Mutter widerspricht mir mehrfach bei meinen Ausführungen. Vielleicht hat sich das Ganze deshalb so konfliktgeladen entwickelt - sie war dann wohl auch käsig und hat Dinge getan oder gesagt, die so nicht ganz in Ordnung waren. Ich würde das ganze vergessen - Schwamm drüber- im Grunde genommen im Ganzen des Schulalltags sicher eine Bagatelle.

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Re: Ernährungsberatung in der Grundschule achtung lang

Antwort von MiniMama am 18.01.2006, 19:39 Uhr

Hallo,

also ich würde es mir wohl auch energisch verbitten, wenn mir jemand vorschreiben wollte, was ich meiner Kleinen in die Schule mitgebe.

Denn niemand von diesen "schlauen" Menschen weiß nämlich, wie sich das Kind ausserhalb der Schule so ernährt... Meine z.B. ernährt sich fast ausschließlich von Rohkost, ihr Süßigkeitenschrank -den sie selbst verwaltet- ist übervoll und eigentlcih nur dafür da, ihre Freunde zu bewirten, wenn sie Besuch bekommt.... :-)

Das einzige wo sie ab und an mal was Süßes mag ist für die große Pause. Und das kriegt sie dann auch. Denn viele vergessen, dass Kinder einen natürlichen Instinkt für gesunde Ernährung haben. Ausser, der wird ihnen durch ein schlechtes Vorbild und/oder durch viel zuviele Verbote abtrainiert. Beobachte ich immer wieder: da wo die Eltern besonders stolz darauf sind, schon immer "darauf geachtet" zu haben, dass die Kids nur ja nix Süßes essen, sind die Kinder meist am gierigsten und schlagen sich den Bauch mit Süßkram voll, sobald sie die Chance dazu haben..... :-)

Und ehrlich: Ernährungsberatung ist definitv nicht Auftrag der Schule. Das ist Erziehungssache und somit Elternsache. Wenn man mal einen Info-Vortrag für die Eltern macht ist das ok. Aber alles andere ist einzig und alleine Elternsache.

In alles braucht sich Schule ja nun wirklich nicht einmischen. Die sollen erstmal ihren eigentlichen Auftrag erfüllen. Stichwort Pisa....

Hab' ich jetzt ehrlich gesagt absichtlich etwas überspitzt formuliert.... ;-)
Aber es ist doch so, oder nicht?

gruß
MiniMama

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bei uns in den Kindergärten wird Süßes "verboten"

Antwort von Birgit 2 am 18.01.2006, 21:25 Uhr

und ich finde das gut so und habe es als Erzieherin auch selbst mit getragen. Als Eltern sucht man sich einen Kindergarten aus, der seinem Erziehungsstil am nächsten kommt, an einige Dinge muss man sich aber auch anpassen. Wenn ein Spielkamerad meiner Tochter zu uns kommt, herrschen auch unsere Regeln und nicht die Regeln des Elternhauses des Kindes ;-)

Das die Eltern das in der Schule verbieten wollen, finde ich allerdings ziemlich daneben. Sie können ihren Kindern ja das mitgeben, was sie für richtig halten und im Schulalter kann man von seinem Kind schon erwarten, das sie nicht sehnsüchtig mit großen Augen nebem dem Frühstück des anderen stehen und zu Hause nur rummaulen. Schließlich läßt sich gesunde Erziehung ja auch gut begründen...

Was die Süßigkeiten angeht, so bin ich aber schon der Meinung, das es nicht täglich sein muss und würde auch nicht auf die Idee kommen, meinen Kindern da was mitzugeben. Auch Nutella gibt es bei uns nur am Wochenende, Marmelade mag meine große Tochter gar nicht. Und was das Weißbrot angeht, so ist es tatsächlich Gewöhnungssache...

Gruß
Birgit

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Mach es so wie Du möchtest!!!!!!!!!!!

Antwort von Pascalli am 19.01.2006, 9:35 Uhr

Hallo!

Es ist ja im Prinzip gut, daß die Kinder lernen, was gesund ist und was nicht. Manches Kind nimmt sich das vielleicht auch an. Bei uns dürfte die Ernährungsberatung auch nicht so kommen. Mein Sohn macht leider auch keine Körner- oder Vollkornbrot. Ich esse es dagegen gerne. Mein Mann allerdings auch nicht. Also bekommen die Weizenmischbrot. Ich lasse mir von niemanden vorschreiben, was mein Kind essen darf und was nicht. Natürlich gibt es in der Schule keine Süßigkeiten mit. Darüber brauchen wir auch gar nicht diskutieren. Aber welches Brot mein Sohn ist, ist unsere Sache. Ich kann Dich gut verstehen. Ich wäre an Deiner Stelle auch an die Decke gegangen. Und was ist das eigentlich für eine Logik: Fruchtzwerge enthalten Farbstoff und sollten einerseits gegessen werden, aber der Fruchtzucker ist nicht so schlimm, also Kinder "eßt sie". Meine Kinder essen übrigens die weniger gesüßten. Und die Kontrollen sind ja wohl auch das Allerletzte! Macht es weiter so wie bisher. Nicht unterkriegen lassen!!!!!!!

Alles Gute,
Frauke

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Re: Ernährungsberatung in der Grundschule achtung lang

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 19.01.2006, 10:43 Uhr

Na ja, was dabei rauskommt, wenn man die Ernährungsschulung der Kinder komplett den Eltern überläßt, sieht meine Schwester jeden Tag an ihren Schulkindern (9. Klasse Hauptschule). Die ernähren sich zu 99% von Hamburgern und Schokoriegeln. Meine Schwester bringt ein Mal die Woche auf eigene Kosten das Essen für ein gemeinsames Frühstück mit, damit die Kinder (nein, es sind ja eigentlich Jugendliche) lernen, daß man durchaus auch mal eine Stulle mit Wurst essen kann.

Grundsätzlich finde ich es richtig, daß Kinder in der Schule (und auch schon im Kindergarten) lernen, was gesunde Ernährung ist. WAS sie dann essen, bestimmen im Grunde natürlich doch noch die Eltern, aber zumindest das theoretische Wissen gehört zum Bildungsauftrag.

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