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Geschrieben von Kaika am 20.09.2007, 19:48 Uhr

An alle die mir unten geantwortet haben..

Hallo,
danke für Eure Antworten!Es geht um die Wahl der Grundschule. Die um die Ecke bereitet mir aus verschiedenen Gründen kein "gutes Gefühl". Andererseits hab ich auch Angst, dass ein Weg von bis zu 40min (mit U-Bahn und laufen) vieleicht zu stressig wird für einen Schulanfänger vorallem grad am Morgen...Tja keine leichte Entscheidung, vorausgesetzt wir bekommen überhaupt einen Platz an der weiter entfernt liegenden Schule.
Nastja

 
6 Antworten:

Re: An alle die mir unten geantwortet haben..

Antwort von Graupapagei3 am 21.09.2007, 6:42 Uhr

40min Schulweg würde bei meiner Schulanfägerin bedeuten, dass sie um 6.40 spätestens los müsste.

Das würde ich meinem Kind wirklich nur dann zumuten, wenn es wirklich schwerwiegende Gründe gibt.

Übrigens geht es bei der Schule nicht um Dein Gefühl, sondern darum dass dein Kind sich wohlfühlt und dort gerne hingeht und lernt.

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Ich schließe mich Graupapagei3 an...

Antwort von mamaj am 21.09.2007, 7:53 Uhr

...ich würde meinem Grundschulkind auch keinen Schulweg mit U-Bahn und laufen von 40min.zumuten, wenn es keine wirklich schwerwiegenden Gründe dafür gibt.

Vor allem...sind es wirklich nur 40 min.?

Unsere Tochter braucht, da sie alleine zum Schulbus geht, für einen Weg mindestens 10 aber eigentlich eher 15 Minuten.......wir zusammen brauchen, gemütlich gegangen, nur 6-7min.


Also schickt man das Kind morgens schon ein paar Minten früher los....Trödelzeit einberechnet.

Dann das Warten auf die U-Bahn...
Worüber ich mir dabei Gedanken machen würde... kann ein Grundschulkind schon in Ruhe auf die U-Bahn warten?
Viele Menschen fahren zur Arbeit, zur Schule etc. also es herrscht etwas Hektik....ich wäre sehr unruhig.

Was ist, wenn das Kind die 1.U-Bahn verpaßt? Schafft es das Kind auch mit der nächsten Bahn noch pünktlich zum Unterricht?
Wenn nicht, sollte man dann das Kind täglich mit einer Bahn eher fahren lassen, damit es dann im Notfall mit der nächsten Bahn fahren kann und immer noch pünktlich zur Schule kommt?

Also noch mal ein paar Minuten....schnell werden dann aus 40 min.60 min.

Und das gleiche dann nochmal nach Hause...

Nein, wenn die Grundschule in der Nähe nicht wirklich schrecklich ist....ich würde das nicht machen...das wären MINDESTENS gute 2 Stunden täglich nur für den Schulweg.

LG
mamaj

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Re: An alle die mir unten geantwortet haben..

Antwort von schneggal am 21.09.2007, 8:41 Uhr

also ich hatte immer einen weiteren Anfahrtsweg als die meisten, weil meine Mutter eben auch mit der GS in der Nähe nicht einverstanden war und mit Antrag brachte sie mich dann auf eine, wo ich mit einmal Umsteigen mit dem Bus hinfahren musste, oder 45 Minuten strammes Laufen.

Ich habe es gehasst, habe vorallem gehasst, dass sich die anderen Kinder immer treffen konnten, ich sah die Kinder nur im Unterricht und ich war definitiv 3 Jahre lang der Klassenaußenseiter !! Erst in der 4.Klasse schaffte ich es halbwegs in die Gemeinschaft hinein...als ich eben mobiler wurde und auch Nachmittags einfach zu den Freundinnen fahren konnte.

Im Gymnasium dann das selbe...Bus, SBahn, plus 20 Minuten laufen, eine Stunde war ich da unterwegs, Verspätungen der Bahn nicht eingerechnet und das interessierte da keinen Lehrer, zu spät war zu spät und mehrfach zu spät ein Verweis....egal warum !!!

Ich habe immer alle Kinder beneidet, die zu Fuß in ihre Schulen konnten, habe dann das Gymnasium nach der 9.Klasse geschmissen, nicht weil ich es nicht gepackt habe, sondern weil ich eine totale Angst entwickelte, ich könnte morgens zu spät kommen und so schlief ich nicht mehr, war bis ich in der Schule angekommen war ein reines Nervenbündel und konnte dem Unterricht fast nicht mehr folgen...

Klar, so ein Sensibelchen wie ich, ist sicher nicht jeder, aber fr mich war es die schlimmste Erfahrung meiner Kinder und Jugendzeit und daher habe ich schon sehr früh mich ganz klar dazu entschieden, meine Kinder auf jeden Fall in die Sprengelschule zu schicken, egal, ob ich mit dem Konzept oder der Einrichtung wirklich 100% zufrieden bin, denn erstens müssen ja meine Kinder sich wohl fühlen und zweitens sind Lehrer auch nur Menschen und wenn mir wirklich etwas extrem auf dem Gemüt lastet, geh ich halt hin und sage der Lehrerin meine Bedenken...hat bisher immer wunderbar geklappt und das, obwohl unsere Schule auch nicht wirklich den besten Ruf hat!!!

Also ich würde auf jeden Fall erst die Schule in der Nähe wählen und dann weiter entscheiden, wenn ich sehe, es geht gar nicht!!

lg schneggal

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langer Schulweg ... (lang)

Antwort von Katja + Fabio (berlin) am 21.09.2007, 10:13 Uhr

Hallo,

mein Großer geht in eine Grundschule die ca 45 min entfernt liegt und mit Bus und Bahn plus laufen zu erreichen ist.

Wir haben diese Grundschule damals gewählt da sie einen zweisprachigen Unterricht in der "Vatersprache" anbietet.

Die Entscheidung für eine so weit entfernte Schule ist nicht einfach! Ein paar Erfahrungen/Anregungen möchte ich Dir deshalb mal geben.

Du musst Dir definitiv im Klaren darüber sein diesen Schulweg zusammen mit deinem Kind jeden Tag hin und zurück gemeinsam zu gehen/fahren ... und das eine ganze Weile lang. Ein Schulanfänger ist (in meinen Augen) nicht in der Lage diesen Weg allein zu bewältigen, kann ihn aber nur "erlernen" wenn er ihn zusammen mit den Eltern (oder jemand anderem) täglich so fährt wie er Ihn später dann alleine fahren soll - sprich mit öffentlichen Verkehrsmitteln und NICHT etwa mit dem Auto ...
Mein Sohn fährt seit Mitte/Ende der 2. Klasse allein. Anfangs nur einen Teil, später dann immer mehr, bis er den ganzen Weg allein gefahren ist. Wir hatten es ja 2 1/2 Jahre geübt (Vorklasse, 1. Klasse und einen Teil der 2. Klasse) Es war damals sein eigener Wunsch es allein zu versuchen - und ich hatte am Anfang ganz schöne Magenschmerzen, das kannst Du mir glauben. Mit der Schule (den Lehrern) war es so abgesprochen: Kommt er nicht pünktlich an werde ich sofort benachrichtigt, denn sonst hätte ich erst Nachmittags davon erfahren das möglicherweise etwas passiert ist.
Das gute ist: Ich habe, gerade auch dadurch, ein sehr selbstständiges Kind.

Das nächste "Problem" sind die Freundschaften - welches für uns (Gott sei Dank) kein Problem ist, aber ich weiß das es durchaus nicht bei allen so einfach ist!!!
Unsere Schule ist eine Ganztagsschule ... insofern kann er mit seinen Freunden aus der Schule durchaus auch teilweise den Nachmittag verbringen.
Die meisten Kinder haben einen langen Anfahrtsweg zur Schule. (also stecken alle Kinder in der selben Situation und niemand ist "etwas besonderes" mit er langen Entfernung zur Schule!) Also ist es normal für alle Eltern, (zumindestens anfangs) das Kind mal zum einen mal zum anderen Freund zu chauffieren oder auch mal andere Kinder mit abzuholen. Auch übernachten die Kinder dann ab und an mal bei Freunden. Auch so etwas muss man dabei bedenken, denn man möchte ja auch nicht seinem Kind das gemeinsamme spielen mit seinen Freunden verwehren.
Auch hier im Wohngebiet hat er genügend Freundschaften schliessen können ... und das ist gut und auch wichtig, denn auch ich möchte nicht ständig fremde Kinder hier haben! :-)
Allerdings ist er auch ein sehr kontaktfreudiges Kind dem so etwas nicht schwer fällt. Von einem Schulfreund weiß ich das er in seiner Wohnumgebung relativ isoliert von Freunden ist - so etwas kann sich zum wirklichen Problem auswachsen!

Letztendlich ist es Typabhängig ob das alles gut klappt oder nicht. Mein Sohn ist glücklich mit der Situation so wie sie ist. Er ist von Anfang an daran gewöhnt und hatte niemals Probleme damit.
Er möchte auch gerne die Zweisprachigkeit auf der weiterführenden Schule fortsetzen ... heißt für uns, oder besonders eben für Ihn, einen noch etwas weiteren Schulweg als er ihn jetzt schon hat!

Es gibt also eine ganze Menge mehr zu bedenken als nur "den Ruf der Schule" ansich. Überlegt genau ob ihr dazu bereit und auch in der Lage seit das ganze Drumherum auch leisten zu wollen und zu können!!!

LG und eine gute Entscheidungsfindung
Katja & Co

(Ach ja, Sohn Nr.2 wird auch so einen langen Schulweg haben wenn er in die Schule kommt.) :-)

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Re: An alle die mir unten geantwortet haben..

Antwort von TineS am 21.09.2007, 11:05 Uhr

hm ich würde mir das echt gut überlegen.

Kann dir nur berichten wie es damals bei mir war. Ich war ein Halbjahr lang auf einer GS wohin ich mit Bus und Uhbahn fahren mußte. In der früh gings bei mir aber noch, weil ich mit meiner Mutter gefahren bin.

Doch zurück mußte ich alleine. Und ich erinnere mich noch zu gut an die Situation wo ich plötzlich vergessen hatte in welchen Bus ich einsteigen mußte. Selbst meine Haltestelle oder Straße von Daheim ist mir nicht mehr eingefallen. Damals war ich schon in der 2. Klasse, aber wäre nicht ne Nachbarin durchzufall dortgewesen, wäre ich wohl noch länger rumgeirrt.

daher würde ich mit 40 min fahrtweg in der Grundschule mir das wirklich sehr gut überlegen.

lg tine

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nachtrag

Antwort von TineS am 21.09.2007, 11:39 Uhr

achja Freundschaften habe ich damals überhaupt keine Bilden können, einfach weil alle zu weit weg waren.

lg tine

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