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Allein durchs Dorf "stromern"?

Thema: Allein durchs Dorf "stromern"?

Hallo auch! Mein Sohn ist 10 Jahre alt, 4. Klasse, ab August gehts auf "Gimmi". Seit einigen Wochen merkt man ihm deutlich an, dass er freier und unabhängiger sein möchte. Aktuell hat er Besuch von einer Freundin (aus seiner Klasse) und die beiden haben sich nun einen kleinen Rucksack gepackt mit Proviant und "stromern" durchs Dorf (Mini-Dorf). Mit dem iPhone vom Papa im Gepäck und einer festen Uhrzeit, zu der sie zurück sein sollen. Ab welchem Alter habt Ihr Euren Kindern erlaubt - bzw. sie sogar ermutigt - selbständig durch den Ort zu laufen, zu fahren oder auch mal 2 km zur nächsten Pommesbude zu gehen, um was zu essen auf die Hand zu kaufen? Ich finde es natürlich schwer, mein Kind loszulassen, bin aber auch happy, wenn er dann ganz stolz von seinen kleinen Abenteuern zurückkommt.

von benimama am 17.04.2021, 13:30



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Selbständig durch unseren Ort gelaufen mit anderen Kindern, das hat unsere Tochter schon im Grundschulalter gemacht, allerdings ohne IPhone. Ein (vermutlich doch teures) IPhone würde ich meiner Tochter nicht zum Spielplatz mitgeben. Das hatten wird doch damals auch nicht, oder? Wenn irgendwas sein sollte, kann von den Häusern der Freundinnen aus telefoniert werden.

von Emmi67 am 17.04.2021, 13:37



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Hier schon früher. Kleinstadt, man kennt sich. Mit schuleintritt durften beide Kinder allein unterwegs sein. Auch als Vorschulkind durften sie zb mal zum Bäcker, Krämerladen oder Eis holen

von sojamama am 17.04.2021, 13:38



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Das kommt auf den Ort/Umgebung an. Unser war mit 9 auf dem Gymnasium. Da fingen weitere Freiheiten an. Mir war immer wichtig, Uhrzeiten auszumachen

von Brummelmama am 17.04.2021, 13:47



Antwort auf Beitrag von benimama

Das (nicht mehr ganz so neue) iPhone vom Papa nimmt mein Sohn gerne mit, weil er sich dann selber sicherer fühlt. Er ist nicht unbedingt das mutigste Kind und so wagt er am ehesten kleine Schritte in die Selbständigkeit.

von benimama am 17.04.2021, 13:52



Antwort auf Beitrag von benimama

Wozu ist die Erwähnung der Schulformen wichtig? Wozu ist die Erwähnung des Namens des Gerätes wichtig? Und dann stört mich die Frage, die ein bisschen weltfremd klingt, ab wann man seinem Kind das „rum Stromern“ erlaubt hat? Herum gestromert sind meine ab dem Kigaalter. Da fällt mir der Spielplatz ein. Ab GS-Beginn stromerten meine zur Schule oder zu Freunden, locker ü 2km. Irgendetwas triggert mich an dein Thread. Ich komme mir ein wenig veralbert vor.

von Caot am 17.04.2021, 15:52



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Ja sowas, wenn Dich was triggert an meinem harmlosen kleinen Text, musst Du wohl mal in Dich gehen, da scheint ja was im Argen zu liegen bei Dir Im Kigaalter ist unser Sohn halt noch nicht allein herumgelaufen, in den ersten Jahren der Grundschule begrenzt. Daher rührt meine Fragestellung, ganz sachlich und simpel, weil es mich aktuell beschäftigt.

von benimama am 17.04.2021, 17:29



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Bei uns begann das in etwas im gleichen Alter... Hier in der direkten Umgebung ist auch alles überschaubar, da habe ich keine Sorge. Solange die zu zweit unterwegs sind, sowieso auch nciht.... Allerdings würde ich das jetzt nicht erlauben wegen Corona.

von kuestenkind68 am 17.04.2021, 18:12



Antwort auf Beitrag von benimama

Ging alles schrittweise. Mit 7 bis 8 großzügig um den Wohnblock Rum oder auch zum ca. 400m entfernten Spielplatz. Mit 9 bis 10 dann auch etwas weiter weg. Ab der 5. Klasse mussten sie eh mit Bus und Bahn zu Schule fahren. Da waren sie dann öfter auch weiter weg unterwegs. Der mittlere ist in der 3. Klasse erstmals mit ca 9 selbständig in die Stadt gefahren zum schach. Im Sommer auch zurück alleine . Er hat damals schon ein Handy bekommen. Mein jüngster ist 7,5 und nur um den Wohnblock unterwegs. Mit 10 kann man auf jeden Fall schon in einem kleinen Dorf unterwegs sein alleine. Mugi

von Mugi0303 am 17.04.2021, 18:31



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Sorry, da kann ich nicht "drüberlesen"... du meinst "GYMI" und nicht "Gimmi"... kommt nämlich von "Gymnasium".

von Summer80 am 17.04.2021, 18:32



Antwort auf Beitrag von Summer80

Rischtisch.. wie man im Rheinland sagt Das "Gimmi" hat sich so eingebürgert in den Sprachgebrauch. "Gymi" klingt für mich eher wie "Gümmi"!

von benimama am 17.04.2021, 19:11



Antwort auf Beitrag von benimama

Ähm... ja. Man spricht es ja auch "Gümi"? Man spricht Gymnasium ja auch "Gümnasium" aus???? Wie in Xylophon ("Xülofon") oder bei den Yps-Heften ("Üps-Hefte"). Oder sagst du "Gimnasium"????

von Summer80 am 17.04.2021, 19:18



Antwort auf Beitrag von Summer80

Das ist doch völlig schnuppe, wie das Wort geschrieben, gesprochen oder abgekürzt wird! Wir sind ja nicht im Rechtschreibforum.

von benimama am 17.04.2021, 19:46



Antwort auf Beitrag von benimama

Na ja, du hast es extra "betont" aber dann halt falsch geschrieben... das hab ich korrigiert und du hast deine Schreibweise dann auch noch falsch verargumentiert. Warum ich das noch mal "korrigiert" habe? Ich kenne es aus dem Persönlichen Umfeld, dass es recht "seltsam" rüberkommt, wenn man von Dingen oder Personen spricht und diese komplett falsch ausspricht oder schreibt. Meine Chefin macht das sehr gerne. Sie schmeißt mit Namen und Fachbegriffen um sich und spricht sie falsch aus. Das lässt sie halt immer ziemlich inkompetent wirken. Und da es dir so wichtig ist zu betonen, dass dein Sohn aufs Gymnasim wechselt, wollte ich dir vor deinen Bekannten und anderen Eltern die Blöße ersparen, wenn du da vom "Gimmi" sprichst... Aber nichts für ungut! Ich hab nix gesagt und schweige ab jetzt.

von Summer80 am 17.04.2021, 20:06



Antwort auf Beitrag von benimama

Hier Großstadt, unser Sohn ist ab der 1. Klasse mit der S-Bahn zur Grundschule gefahren und klar durfte er sich auch ab dann innerhalb unseres Stadteils frei bewegen, mit Freunden treffen, auf den Bolzplatz gehen etc.. Habe extra mal nachgeschaut, das war eine Fläche von 28 km²..... Seit Übergang in die 5. Klasse bewegt er sich quasi frei in der gesamten Stadt, allein schon deshalb, weil seine Freunde nun quasi von überall kommen und es nicht mehr auf einen Stadttteil begrenzt ist. Ich traue ihm viel zu, aber was mir immer sehr wichtig war, ist es, sich an Absprachen zu halten. Feste Uhrzeiten, Anrufe, wenn sich irgendwas verzögert etc.. So lange das klappt, finde ich es für mich selber natürlich trotzdem schwer, würde ihm das aber nicht sagen und gönne ihm diese Freiheit. Und freue mich, wenn er wieder zu Hause ist

von niklas2006 am 17.04.2021, 19:40



Antwort auf Beitrag von niklas2006

Wow, das finde ich mutig von Dir, dass er sich schon lange so frei auf eigene Faust bewegt! Da gebe ich zu, dass ich dass meinem Sohn (und mir selber ) nicht direkt ab der 1. Klasse zugetraut hätte. Und ja, Absprachen finde ich auch wichtig, die definitiv einzuhalten sind.

von benimama am 17.04.2021, 19:50



Antwort auf Beitrag von benimama

Mh also Umfeld 1 km zu Fuß oder Roller würd ich sagen so ab der ersten Klasse. Die Jüngste schon etwas früher. Auch teilweise mit gepacktem Rucksack und Decke, um irgendwo ein Picknick zu machen oder mit 1 EUR in der Tasche um sich was zu kaufen in der Nähe. ca. 2 km Umkreis mit Rad dann ab der 3. Klasse. Ausgemacht war heimkommen, wenn die Laternen angehn (d.h. wenn es dunkel wird) bzw im Sommer eben um 18 Uhr. Mit dem Rad weiter weg - auch mal sechs, sieben km erst mit der fortführenden Schule ab der 5. - auch Gymi ... bitte nicht Giemmie... Das liegt aber auch daran, dass wir leider bei den wichtigsten Strecken keine Radwege haben und die Straßenführung selbst für erwachsene Radler schwierig ist und auch genug Unfälle passieren.

Mitglied inaktiv - 17.04.2021, 19:55



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1. Klasse in der Siedlung. 3. Klasse zur Schule und im die Schule herum.( ca 2 km.) 5. Klasse REALSCHULE ( Bleibt bei den 2 Km weil sich dort auch die Sportanlage und der Spielplatz befindet). Viel größer ist das Dorf aber auch nicht

Mitglied inaktiv - 17.04.2021, 22:26



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Und mit Tastenhandy wie Anno dazumal....muss ja zur Not nur telefonieren können. Und läßt sich leichter verschmerzen wenn's irgendwie vom Baum aus aus der Tasche fällt.

Mitglied inaktiv - 17.04.2021, 22:29



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Wenn ich nicht dauernd unterbrochen werden würde müsste ich auch nicht 3x ansetzten. Wie weit etc ist sicher auch abhängig von der Gegend und dem Kind. Da sich die Schule von meinem Großen ab der 5. Klasse ca. 10km weiter weg befunden hat und in der Stadt ist ( Gymi halt -sorry ich kann's mir nicht verkneifen) ist er mit 10 schon alleine mit dem Bus in die Stadt gefahren und mit seinen Freunden dort um die Häuser gezogen. Zu ihm hat das aber auch gepasst.Selbständig, selbstbewusst, Orientierungssinn etc usw. Mein Kleiner ist eher das Landei das sich in der heimischen Umgebung sicherer fühlt. Ich würde ne Krise kriegen wenn der auf die Idee käme in der Stadt rumzuspazieren. Der würde planlos rumlaufen und sich irgendwann fragen wo er überhaupt ist und wie er wieder heimkommt. Kinder sind einfach verschieden.

Mitglied inaktiv - 17.04.2021, 23:11



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Ach so, nö, Handy gabs bisher keins. Hab mich da auf "das Dorf" verlassen. Wäre was gewesen, hätten sie auf jeden Fall jemanden gefunden, der meine Nummer hat oder die Nummer der Mutter der Freundin. Dorf. Vereine. Freunde. Seit Weihnachten hat die Jüngste eine Uhr, mit der sie anrufen kann. Eher mangels Alternativgeschenken. Vergisst sie aber ständig. Ich überlege, die Karte in ein abgelegtes Handy zu stecken... spätestens zum Übergang in die 5. gibts sowieso eins.

Mitglied inaktiv - 17.04.2021, 23:19



Antwort auf Beitrag von benimama

Wir haben bis letztes Jahr September in einem kleinen Dorf gelebt. Dort ging unsere Tochter auch in die Kita und in Grundschule. So etwa mit 8 Jahren ist sie auch mal allein losgezogen zu einer Freundin oder auf den Spielplatz. Jetzt wohnen wir in einer Kleinstadt. Und sie geht genauso unabhängig und frei raus, trifft sich mit Freundinnen oder erledigt auch kleinere Einkäufe. Seit sie vor ein paar Wochen den Fahrradführerschein gemacht hat ist sie auch oft mit dem Fahrrad unterwegs. Meine Tochter ist ebenfalls 10 Jahre und ich kenne es seit ihrem 8.Geburtstag nicht anders das sie langsam "Flügge" wird.

von Melli2011 am 18.04.2021, 00:22



Antwort auf Beitrag von benimama

Hallo! Unsrer ist im selben Alter und bat letzten Frühling angefangen sich mit Roller und seinen Freunden zu treffen. Meist am Spielplatz und dann sind sie gemeinsam durchs Dorf (Wald, Wiesen od zum kleinen Bach usw) gezogen. Leider kam dann Corona und erstmal ein paar Monate Pause. Seit alle den Fahrradführerschein haben, treffen sie sich mit dem Rad, bzw holen sich gegenseitig ab. Ich freue mich sehr für ihn, dass er so frei aufwachsen kann. Er hat zwar ein Handy, das vergisst er aber oft zu Hause. Letztens hat er dann mit dem Handy von seinem Freund angerufen, weil sein Kotflügel abgefallen ist, und er beim Fahren so sperrig zum Transportieren war. Lg minitouch

von minitouch am 18.04.2021, 11:37



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Stimmt, man freut sich als Mama oder Papa, wenn die Kinder etwas Freiheit erleben dürfen! Wenn es die Möglichkeiten dazu gibt - gerade in diesen besch... Corona-Zeiten hat ein Dorfleben mit Wald und Wiese drumherum viele Vorteile! Der Fahrradführerschein steht theoretisch in wenigen Wochen auf dem Lehrplan für unseren Jungen. Ich weiß tatsächlich nicht, ob er ohne die Fahrradprüfung (könnte ja wegen Corona "ins Wasser fallen") selbständig im Straßenverkehr und vor allem auch zur Schule fahren darf?

von benimama am 18.04.2021, 12:03



Antwort auf Beitrag von benimama

Wie das in Deutschland ist, kann ich nicht sagen. Hier in Österreich ist es in der Straßenverkehrsordnung so geregelt, dass die Kinder mit vollendetem 9.Lj und 4. Klasse Grundschule den Führerschein machen können. Ansonsten dürften sie erst mit 12Jahren offiziell alleine unterwegs sein. In der Schule meines Sohnes haben sie die Prüfung zum Glück schon im Herbst gemacht.

von minitouch am 18.04.2021, 16:26



Antwort auf Beitrag von benimama

Ja, natürlich darf er. Kann sein, dass die Schule das nicht schätzt/"erlaubt". Und kann natürlich sein, dass er das Fahrrad nicht beherrscht, aber das kannst du hoffentlich auch selbst beurteilen? Das wäre ja noch schöner, wenn man sich an "Führerscheine" halten muss, die nicht offiziell nötig sind. Also, höchstens als Schulregel zu beachten, aber im allgemeinen Straßenverkehr seid Ihr verantwortlich.

von zweizwerge am 21.04.2021, 16:12



Antwort auf Beitrag von benimama

Alleine durch die Botanik laufen macht er erst jetzt seit ein paar Wochen. Er ist im Januar 10 geworden. Gedurft hätte er ab Klasse 1. Aber er wollte nie. Erst jetzt wo ich immer mal sagen musste das ich ihn nicht zu Freund xyz bringen kann weil die Baby Schwester schläft, kam er an er will mit Papa die Wege üben. Das hat er zwei Wochen gemacht und seitdem läuft er frei im Ort rum. Ein Handy gebe ich ihm manchmal mit, manchmal nicht. Es ist aber nur ein 60€ billig Smartphone mit dem er ausschließlich telefonieren kann, weil kein Internet drauf. Einziges Verbot gilt für Wasser. Zwei Straßen weiter ist ein Löschteich und 5minuten von hier ein großer Badesee. Da darf er nicht mal ansatzweise in die Nähe, sonst droht die Höchststrafe! Ich selbst war als Kind schon im Kita alter alleine unterwegs. Zb zum 2km entfernten Bäcker, da musste ich sogar über eine Hauptstraße. War damals ganz normal irgendwie. Heute sieht man ja nur alle jubel Jahre mal Kinder irgendwo rum laufen. Meist sind sie im eigenen Garten bzw im Garten des Freundes. Sehr schade. Wenn ich so an die Treffen aus meiner Kindheit denke. Da trafen sich alle Kinder im Wendekreises. Das waren täglich immer 20 Kinder +/-. Schön war's....

von mausebär2011 am 18.04.2021, 17:36



Antwort auf Beitrag von mausebär2011

Stimmt...solche absoluten Verbote habe ich auch. Das Wasser und die Bahngleise. ( Meine Lieblingsorte als Kind- wie oft hatte ich einfach nur sauviel Glück )

Mitglied inaktiv - 18.04.2021, 18:18



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Oh ja, auf Bahngleisen war ich auch viel unterwegs weil wir einen alten Bahnhof um die Ecke hatten. Sehr unregelmäßig kam da noch ein Zug. Hab ich immer Anschiss bekommen wenn ich dort war. Meinem Sohn würde ich Feuer unterm Hintern machen wenn er auf Bahngleisen spazieren gehen würde Aber Wasser ist noch das schlimmste. Wir haben leider zwei Todesfälle im Kleinkindalter in der Familie. Einmal davon ertrinken. Deshalb sind wir da etwas sensibler.

von mausebär2011 am 18.04.2021, 19:36



Antwort auf Beitrag von mausebär2011

Kann Dein Sohn nicht schwimmen? Also meine (10 und 7 Jahre) können beide schwimmen. Da hätte ich am Löschteich oder Badesee keine Bedenken. Anders sehe es bei einem Fluss mit Ströung aus oder einem Gewässer, aus dem man aus sonstigen Geünden nur schwer wieder raus kommt,,wenn man reinfällt.

von Sille74 am 20.04.2021, 19:06



Antwort auf Beitrag von Sille74

Klar kann er schwimmen. Aber ertrinken tun nicht nur Menschen die nicht schwimmen können. Wir wohnen 5 minuten von einem großen sehr beliebten Badesee mit zwei Stränden, einem Hundestrand und einem FKK Strand. Also ist im Sommer richtig viel los. So oft sind dort schon Menschen ertrunken. Und viele von ihnen konnten schwimmen. Nicht alle, klar. Aber viele. Vor allem seitdem es mittlerweile eine Badeinsel gibt. Die Todesfälle sind seitdem gestiegen.

von mausebär2011 am 22.04.2021, 00:17



Antwort auf Beitrag von benimama

Find ich toll, dass dein Sohn selbstständiger wird. Das ist so wichtig. Klar, als Mama fühlt sich das meist anders an, ich kenne das. Aber: Er geht nicht allein, er hat zur Not das Iphone, er will es selbst, Minidorf, was soll passieren? Und ab Herbst geht er in die nächste Stadt, das wird ne ganz andere Hausnummer mit Bus und Stadt und und und. Da muss er auch allein durch. Da ist doch toll, wenn er im kleinen Radius des Dorfes oder auch zur entfernten Pommesbude sich aufmacht und sicherer wird. Als unser Sohn das erste Mal mit Kumpels 7 km mit dem Fahrrad über Feld ins nächste Dorf zur Dönerbude gefahren ist, war er ähnlich alt und sooo mega stolz, das tut den Kids gut! Und dir gibt es mit der Zeit auch wieder mehr Freiheiten... LG, Maliki

von Maliki am 21.04.2021, 08:57



Antwort auf Beitrag von benimama

Mir und meinen Kindern war und ist Selbständigkeit wichtig. Allein zum Training fahren, Brötchen oder in Eis holen, zu Freunden. Da wächst der Radius und das Vertrauen nach und nach. Wir wohnen in der Stadt, aber das unmittelbare Umfeld ist überschaubar. Sie fahren aber schon auch mal mit dem Bus in die Stadt oder zur Oma. Klasse 5 bringt unabhängig von der Schulformen oft nochmal einen Sprung in der Selbständigkeit. Um dich und dein Kind darauf vor zubereiten, solltest du ihn unbedingt in klasse vier Stromern lassen. In klasse fünf will hier niemand mehr von der Mutter gebracht werden und wenn er die Wege vorher nie allein geübt hat, wird das schwerer für alle.

von Geisterfinger am 23.04.2021, 08:54