Birgit Neumann

Birgit Neumann

Dipl. Ökotrophologin

Birgit Neumann studierte Ökotrophologie mit dem Schwerpunkt Ausbildung und Beratung und schloss ihr Studium mit dem Titel Diplom Ökotrophologin (Dipl.oec.troph.) ab. Seit dem Studium ist sie als Ernährungs­beraterin und Kursleiterin tätig. Mit regelmäßigen Fortbildungen hält sie ihr Wissen zur Baby- und Kinder­ernährung auf dem aktuellen Stand.

Birgit Neumann

Umstellung Familienkost

Antwort von Birgit Neumann

Frage:

Hallo Frau Neumann,
meine Tochter (9 Monate , am 01.Juni 10 Monate) hat immer gut Brei gegessen. Seit ein paar Wochen lehnt sie diesen ab. Sobald man ihr Fingerfood vom Familientisch anbietet, isst sie ganz normal mit. Ich bin deswegen nun zur Familienkost übergegangen. An Obst und Gemüse isst sie gedämpft alles. Morgens schafft sie locker ein Vollkornbrot mit Frischkäse oder Butter. Zu Mittag biete ich ihr die Inhalte des Breis nun einfach als Stücke an. Sie isst davon aber nicht die normalen Mengen wie im Brei. Muss ich mir Sorgen über Nährstoffe etc machen , wo sie dann nun insgesamt weniger Fleisch und Gemüse isst? Ich stille noch nebenher, zu den Mahlzeiten trinkt sie Wasser, Verdauung läuft problemlos.
Mit freundlichen Grüßen

von Diana442 am 12.05.2020, 15:59 Uhr

 

Antwort auf:

Umstellung Familienkost

Hallo Diana442
deine Beschreibung liest sich doch wie aus dem Lehrbuch.
Der schön gedeckte Familienesstisch bietet deinem Kind nun enorme Möglichkeiten für sein Wachstum. Hier kann euch eure Tochter alles nachmachen und lernt so peu à peu neue Lebensmittel und typische Familienspeisen in ihrer Gesamtheit kennen. Sie lernt wie diese aussehen und wie sie riechen, wie sie schmecken, wie sie sich anfühlen und wie sich diese beim Kauprozess und beim Schlucken anhören und anfühlen. Diese Informationen liefern eurer Tochter wichtigen Input. Jetzt kann dein Kind viele neue Eindrücke bekommen. Zusätzlich mit den gewohnten Speisen wie Milch und Brei u.a., hat sie die Möglichkeit, um sich satt zu essen. Mit der Familienkost erhält (d)ein Kind die Möglichkeit in besonderer Weise und verstärkt selbständig und aktiv die Essensaufnahme zu steuern.
Dieser Altersabschnitt kennzeichnet auch das Ende der Babyzeit und zeigt allmählich den Beginn der Kleinkindära. Das schnelle körperliche Wachstum stagniert ab jetzt für eine Weile. Und darum isst/trinkt (d)ein Baby ab diesem Zeitpunkt nicht mehr die großen Nahrungsmengen (Milch u.a.), die ihr gewohnt seid. Viele Eltern sind darum irritiert. Zum Einen glauben sie, dass ihr Kind zuwenig isst weil es von der Familienkost, von festeren Speisen oder einfach insgesamt betrachtet weniger isst. Aber zum Anderen ist genau dies ein Zeichen, nämlich dass das (gesunde) Kind bereit ist für die Familienkost .
Biete deinem Kind weiterhin eine angemessene (baby/kleinkindgeeignete) Kost an und stille dazu nach Bedarf.
Grüße
Birgit Neumann

von Birgit Neumann am 14.05.2020

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