HiPP Ernährungsberatung

Veronika Klinkenberg

   

 

Nachts - ein leidiges Thema

Die Nacht - es ist ein Drama.

Mein Sohnemann ist 15 Monate und kommt Nachts meist 2 mal.
Ich versuche wirklich alles, Schnulli, Schmusetuch, sein Kuscheltier, Tee.....
Aber nichts hilft er gibt erst ruhe wenn er seine Milch bekommt.

Seit ein paar Tagen mache ich die Milch dünner,
aber dann kommt er sogar 3 mal.

Was kann ich tun?!
Er isst wirklich nciht wenig am Tag, also das er riesigen hunger hat kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Wie kann ich ihm die Flaschen abgewöhnen?!

von 2_mal_Mama am 04.04.2011, 18:07 Uhr

 

Antwort:

Nachts - ein leidiges Thema

Hallo,

Durchschlafen ist ein ganz großes Thema – ich verstehe gut, dass das für Sie Vorrang hat.

Gerade dieses Alter ist von vielen Veränderungen und Entwicklungsschritten geprägt. Vieles ist im „Fluss“ und kann nachts zu Störungen führen.

Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Ihr kleiner Schatz tagsüber mit ausreichend Energien versorgt wird, überprüfen Sie das ruhig noch einmal.

In vielen Fällen ist es aber so, dass sich die nächtlichen Fläschchen zur liebgewordenen Gewohnheit entwickelt haben. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Kind in diesem Alter nachts häufiger wach wird. Aufgrund der fortschreitenden Entwicklung gibt es immer mehr zu verarbeiten. Und so wachen frisch gebackene Kleinkinder in den Leichtschlafphasen auf und sind dankbar über eine Hillfe, die sie wieder in den Schlaf bringt. Ihr Kind hat sich daran gewöhnt, durch das Milchfläschchen wieder in den Schlaf zu finden. Und offensichtlich handelt es sich bei Ihrem Sohn um ein willensstarkes Kerlchen. Wenn Sie diese Gewohnheit ändern möchten, dann ist es wichtig, dass Sie konsequent sind und ruhig Ihr Ziel verfolgen.

Die Methode eine immer geringere Menge immer stärker verdünnte Milch zu geben, wird häufig angewendet. Wie sieht es aus, wenn Sie das Fläschchen verbannen und es gibt Getränke und Milch nur noch über den Becher? Zumindest nachts würde ich das so praktizieren, denn das macht die nächtlichen Mahlzeiten unattraktiver. Dass das zunächst mit mehr Unruhe, Quengelei oder Geschrei verbunden ist, ist ganz normal. Ihr Söhnchen muss ja von etwas sehr lieb gewonnenem Abschied nehmen. Aber verlieren Sie nicht die Geduld und den Mut, er kann lernen selber ohne Hilfe in den Schlaf zu finden. Sie unterstützen ihn ja durch andere Rituale wie Streicheln, Schmusetuch, Kuscheltier etc. dabei. Ich bin mir sicher Sie schaffen das bald.

Achten Sie tagsüber auf einen ruhigen, strukturierten Tagesablauf. Gerade die Nachmittage sollten nicht zu aufregend verlaufen. Wir alle brauchen Geborgenheit, müssen uns sicher fühlen, damit wir uns entspannen und einschlafen können. Hier helfen beruhigende Rituale, wie das Lesen eines Büchleins, ein Gute-Nacht-Liedchen oder ein kleines Abendgebet. Auf keinen Fall sollte vor dem Schlafengehen herumgetollt oder getobt werden.

Sind es hauptsächlich Angewohnheiten, können Schlafprogramme teilweise etwas bringen. Hierzu könnten Sie auch noch bei Frau Schuster im Nachbarforum nachfragen.

Ich wünsche Ihnen bald ruhigere Nächte

Veronika Klinkenberg

von Veronika Klinkenberg am 05.04.2011

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