Angst vor Geburt/Wochenbett wegen Lungenembolie/Thrombose/Angst zu sterben

Dr. med. Stefan Kniesburges Frage an Dr. med. Stefan Kniesburges Chefarzt und Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Frage: Angst vor Geburt/Wochenbett wegen Lungenembolie/Thrombose/Angst zu sterben

Liebe Hebamme ich erwarte meln 6.Kind Bin in der 38 Woche schwanger und bin 31 Und sonst eher schlank (1,56m/57Kg) Habe eine Krampfader in der Kniekehle Und habe seit Tagen panische Angst zu Sterben und es dreht sich immer darum eine unbemerkte Thrombose zu bekommen Und dadurch eine Embolie/Schlaganfall oder Herzinfarkt Hauptsächlich dreht es sich aber um eine Embolie Bisher hatte ich damit noch keine Probleme und meine Geburten und das Wochenbett liefen problemlos ab, diese Angst hatte ich aber schon immer Nur nicht so ausgeprägt wie jetzt,denn es macht mich fertig Den ganzen Tag möchte ich mich nicht hinlegen oder viel sitzen ,ich muss mich permanent bewegen um eventuell dagegen zu wirken Auch nach der Geburt,die ambulant ablaufen soll,werde ich sofort aufstehen und mich bewegen ,genau wie die Zeit im Wochenbett,denn ich werde nicht liegen können :-/ Wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit eine Thrombose/Embolie jetzt oder auch im Wochenbett zu bekommen ? Was kann ich dagegen tun keine zu bekommen ? Liebe Grüße

von Arya0212 am 11.11.2016, 21:24



Antwort auf:

Re: Angst vor Geburt/Wochenbett wegen Lungenembolie/Thrombose/Angst zu sterben

Hallo, Schwangerschaft und Wochenbett erhöhen geringfügig das Thrombose-Risiko. Das individuelle Risiko hängt von mehreren sogenannten dispositionellen Faktoren wie Körpergewicht, Alter, Begleiterkrankungen, Gerinnungsstörungen etc ab. Insgesamt sind thromboemboligche Ereignisse mit 0,2% in der Schwangerschaft und im Wochenbett relativ selten. Die Häufigkeit einer tödlichen Embolie dürfte etwa bei 1 auf 100.000 Geburten liegen. Ihre Angst ist somit völlig unbegründet.

von Dr. med. Stefan Kniesburges am 12.11.2016


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