Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Ich mach´ mir Sorgen...

Antwort von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Frage:

Lieber Prof. Jorch,

wir haben ja schon ein paar Mal wegen der Muskelhypertonie unseres Pflegesohnes kommuniziert.

Diese Hypertonie äußert sich bei ihm ja duch etwas abrupte Bewegungsabläufe - außerdem hat er Schwierigkeiten bei der Dosierung von Kraft.
Unsere Ärztin im SPZ sprach nun aber von einer minimalen Zerebralparese, was mich nun wirklich sehr beunruhigt, denn bisher habe ich diese Hypertonie nicht mit einer Spastik in Verbindung gebracht.
Was mir auch auffällt, ist dass er zum Teil palmar greift.

Ist das nun doch eine richtige Spastik?
Was bedeutet das für die geistige/motorische Entwicklung?

Bin gespannt auf IHre Antwort und sage schon mal DANKE!!!!

von Birgit am 18.03.2002, 10:09 Uhr

 

Antwort auf:

Ich mach´ mir Sorgen...

Mit Spastik bezeichnet man eine Störung der Muskeltätigkeit, die durch einen Hirnschaden bedingt ist. Die Willkürmotorik ist insoweit gestört, als der Bewegungsablauf nicht flüssig ist und ungewollte Mitbewegungen anderer MUskelgruppen vorkommen. Es gibt schwere Spastiken, die einer totalen Lähmung gleichkommen, aber auch sehr diskrete Spastiken, die für den Laien gárnicht erkennbar sind und höchstens bei bestimmten Geschicklichkeitstesten auffallen.

von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch am 18.03.2002

Antwort auf:

Ich mach´ mir Sorgen...

In Ihrem falle scheint eine leichte Form vorzuliegen, die wahrscheinlich durch physiotherapeutische Maßnahmen gut behandelt werden kann.

von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch am 18.03.2002

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