Prof. Dr. med. Michael Radke

Prof. Dr. med. Michael Radke

Kinderarzt

Nach seinem Studium der Humanmedizin erhielt Professor Dr. med. Michael Radke seine Facharzt­ausbildung in der Universitäts­kinderklinik Rostock und arbeitete dort als Oberarzt mit den Spezial­gebieten Pädiatrische Gastro­enterologie und Ernährungs­störungen bei Kindern. Seit Oktober 1997 ist er Chefarzt des Zentrums für Kinder- und Jugend­medizin des Klinikums Ernst von Bergmann in Potsdam, akademisches Lehr­krankenhaus der Charité Berlin.

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Prof. Dr. med. Michael Radke

Wieviel Vitamine braucht ein Kind?

Antwort von Prof. Dr. med. Michael Radke

Frage:

Hallo Herr Prof. Radke,

unser Kind isst mal eine Banane oder Karotte. Aber sonst nichts Frisches. Keine Kirschen, Äpfel, Gurken, Tomaten und und und.

Wir machen uns da ein bisschen Sorgen, ob das denn z.B. an Vitaminen reicht?

Ansonsten isst sie Käse, Wurst, Brot, Nudeln (ohne Soße) und auch mal ein paar Dinkelflocken. Doch dann hört es mit der Vielfalt auch schon fast auf; außer Pommes, Schokolade und anderen ungesunden Sachen.
In unseren Verwandschaft haben wir einen ähnlichen Fall. Bei unserem Kind sowie beim Verwanden haben sich aber noch keine "Entzugserscheinungen" bemerknar gemacht.

Kann man von "Nudeln, Wurstbrot und Schokolade" leben bzw. gesund bleiben?

Vielen Dank im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen
simsa86

von simsa86 am 25.06.2013, 09:57 Uhr

 

Antwort auf:

Wieviel Vitamine braucht ein Kind?

Für "ungesunde Sachen" sind immer die Eltern /Großeltern verantwortlich. Diese Gewohnheiten sind ja nicht angeboren, sondern anerzogen.
Vitaminmangelzustände sind in Deutschland extrem selten und sicher auch bei Ihrem Kind nicht zu befürchten. Sie sollten aber dennoch auf eine ausgewogene Ernährung achten. Pommes und Schokolade muß man ja nicht kaufen. Statt dessen sind Kartoffeln zu bevorzugen - die ohne das viele Fett wie bei den Pommes zubereitet sind. In ihnen befinden sich viele notwendige Vitamine.
Wichtig ist immer das Vorbild der Eltern, das gilt insbesondere für die Ernährungsgewohnheiten.
Viel Erfolg beim Umstellen der Ernährung in der Familie.

von Prof. Dr. med. Michael Radke am 25.06.2013

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