Prof. Dr. med. Michael Radke

Prof. Dr. med. Michael Radke

Kinderarzt

Nach seinem Studium der Humanmedizin erhielt Professor Dr. med. Michael Radke seine Facharzt­ausbildung in der Universitäts­kinderklinik Rostock und arbeitete dort als Oberarzt mit den Spezial­gebieten Pädiatrische Gastro­enterologie und Ernährungs­störungen bei Kindern. Seit Oktober 1997 ist er Chefarzt des Zentrums für Kinder- und Jugend­medizin des Klinikums Ernst von Bergmann in Potsdam, akademisches Lehr­krankenhaus der Charité Berlin.

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Prof. Dr. med. Michael Radke

Dosierung des Milchpulvers

Antwort von Prof. Dr. med. Michael Radke

Frage:

Guten Abend,
mein Sohn (17 Wochen alt) trinkt nachts insgesamt etwa 400ml +/- Pre. Ab 3 / 4 Uhr schläft er seit einigen Wochen sehr unruhig (Kopf hin und her drehen, mit den Beinen strampeln, Augen reiben). Außerdem beginnt er ab dieser Zeit auch viel zu pupsen.
Jetzt wurde uns gesagt, dass dies damit zu tun haben kann, dass sein Körper zu viel mit der Verdauung der Milchmenge zu tun hat. Um dem entgegenzuwirken haben wir die Empfehlung erhalten, nachts die Flaschen mit 1/3 weniger Milchpulver bei gleichbleibender Wassermenge anzurühren.
Ich bin jetzt allerdings ziemlich verunsichert, da es ja eigentlich heißt, dass man sich strikt an die Pulverangaben auf der Verpackung halten soll. Bei zu wenig Pulver habe ich gelesen, dass es zu einem Mangel kommen kann. (Tagsüber trinkt er 600 ml +\-)
Was halten Sie denn davon? Kann ich dies bedenkenlos nachts ausprobieren und bei Erfolg auch so fortsetzen oder sollte ich der Empfehlung nicht nachkommen?

Vielen herzlichen Dank!
Remmi

von Remmi am 28.07.2020, 18:46 Uhr

 

Antwort auf:

Dosierung des Milchpulvers

Diese Erklärung/Auskunft ist wissenschaftlich unbegründet. Die Pre-Nahrungen sollen nach den geltenden Vorschriften zubereitet werden. Sie sind dem Energie- und Ballaststoffgehalt der Muttermilch angeglichen und können genauso gegeben werden, wie Muttermilch - die "verdünnt" man auch nicht.
Bleiben Sie daher bei den Zubereitungsvorschriften. Ihr Kind wird ja bald 5 Monate alt und kann dann auch Beikost (Brei) bekommen. Dann ändert sich wieder etwas - was ja normal ist. Das viele Pupsen kann auch zustande kommen, wenn Kinder hastig trinken und dabei viel Luft verschlucken und nicht ausreichend "bäuern". Auch fester/harter Stuhl kann das erklären.

von Prof. Dr. med. Michael Radke am 28.07.2020

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