belindi
Liebe Frau Welter, lange war ich nur stille Mitleserin, aber heute muss ich um Ihre Expertise bitten. Meine Tochter ist neun Monate alt. Sie kam zwei Wochen früher als ET, aber alles natürlich und ohne Einleitung. Das Stillen hat von Anfang an super geklappt. Nun haben wir vor drei Monaten mit der Beikost angefangen, mittlerweile sind wir bei drei Breimahlzeiten am Tag. Abends und nachts stille ich sie weiterhin, das würde ich auch gerne beibehalten. Nun meine Frage(n): Durch die Beikost werden ja die Milchmahlzeiten sukzessive weniger. Woher weiß die Brust, dass sie abends und nachts weiterhin Milch produzieren muss? Wird die Quelle irgendwann versiegen, weil tagsüber wenig bis gar nicht mehr gestillt wird? Ich habe total Angst, auf einmal zu wenig Milch zu haben, da ich das Stillen mit meiner Tochter sehr genieße. Lieben Dank im Voraus. Viele Grüße Belinda
Liebe Belinda! Mach dir keine Sorgen! Es gibt Frauen, die mit ein- oder zweimaligem Stillen innerhalb von 24 Stunden oder auch einigen Tagen problemlos die Milchmenge weiter bilden, die sie für Ihr Kind benötigen, bei anderen Frauen reicht eine nur mehr ein oder zwei Mal tägliche Stimulation der Brust nicht mehr unbedingt aus, um die Milchproduktion weiterhin auf dem erforderlichen Niveau aufrecht zu erhalten. Probiere es einfach aus, wenn es gar nicht klappt, kannst du die Milchmenge durch vermehrtes Anlegen oder Abpumpen wieder erhöhen (gerade auch, wenn dein Baby einen Infekt bekommen sollte). Ich kenn wirklich viele Mütter, die jahrelang so gestillt haben! Lieben Gruß Biggi
belindi
Danke schön, liebe Biggi!
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