Mitglied inaktiv
Hallo, meine Tochter ist ein Jahr alt, war allerdings 10 Wochen zu früh, korrigiert also 10 Monate. Sie entwickelt sich insgesamt sehr gut. Mit korrigierten 6 Monaten haben wir angefangen mit der Beikost, einige Löffel und vor allem Fingerfood fand sie auch gut, größere Mengen hat sie aber lange nicht gegessen. Wir haben sie gelassen, immer wieder angeboten und ansonsten halt gestillt. (Sie hat weiterhin normal zugenommen und sich gut entwickelt, Kinderarzt war ebenfalls völlig gelassen.) Seit Oktober gehe ich Teilzeit arbeiten, Papa hat die abgepumpte Milch mittags aus dem Glas gefüttert. Nun hat sie in den Weihnachtsferien angefangen, öfter mal mittags mit Appetit zu essen. Bevor es sich allerdings so richtig einspielen konnte, hat sie einen dicken Fieberinfekt bekommen, während dessen sie nur die Brust wollte. Ich habe allerdings so gar keine Lust mehr auf die Pumperei (habe ich ja auch schon 2 Monate am Anfang ausschließlich gemacht ;-) und würde auch gerne mal vom Vollstillen wegkommen. Jetzt habe ich diese Woche auf der Arbeit nicht gepumpt, mit Papa hat sie auch Brei gegessen, aber kaum war ich zu Hause, wollte sie die Brust. Ich würde es ehrlich gesagt gerne darauf ankommen lassen, dass eben die Milch dann weniger wird und sich die Mittagsmahlzeit schlicht etabliert. Allerdings finde ich es schwierig, ihr die Brust zu verweigern, wenn sie danach dringend verlangt, würde es aber wie gesagt riskieren, dass ihr dann die Milchmenge einfach nicht mehr ausreicht. Wie ist Ihre Expertenmeinung dazu? Vielen Dank und schöne Grüße Doris
Liebe Doris, Sie können es einfach ausprobieren, ob Ihr Kind mit der neuen Situation umgehen kann und gut auf die Mittagsmahlzeit verzichten kann. Sollte es nicht klappen, sollten Sie einfach wieder vermehrt anlegen oder abpumpen und die Milchmenge wird sich wieder steigern. LLLiebe Grüße Biggi
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