Arianestephanie
Hallo, meine Tochter ist 8 Monate alt und ich stille noch viel. Mittags und Abends gibt es Brei, ansonsten stille ich. Ich habe das Gefühl, dass das Stillen meiner Tochter gut tut, da sie nicht so viel ißt und auch sonst mag sie es sehr. Nachts stille ich ungefähr alle zwei bis drei Stunden. Meine Kleine schläft im Familienbett, was für uns drei eine gute Lösung ist. Tagsüber schläft die Kleine nur ein, wenn ich sie trage. Danach kann ich sie ablegen. Jetzt zu meiner Frage: Ich hatte heute nach längerer Zeit wieder ein Gespräch mit meiner Hebamme, die auf unsere oben geschilderte Situation sehr verstört reagiert hat. In der Zusammenfassung hat sie behauptet: - Ich würde noch viel zu viel stillen. Meiner Tochter würden die Nährstoffe fehlen, sie sei ja so blaß (sehe ich anders). Ich solle mindestens noch eine Getreidebreimahlzeit mit Obst einführen. Da ich mich aber sehr gesund ernähre, glaube ich,dass eine Milchmahlzeit mehr Nährstoffe hat als so ein Getreidebrei. - Ich soll die Kleine zum Einschlafen nicht mehr Tragen sondern wach in ihr Bett legen, sonst lernt sie nicht schlafen. - Ich soll sie nachts nicht mehr so oft anlegen. - Ich soll sie nicht mehr in unserem Bett schlafen lassen. Ich bin jetzt sehr verunsichert. Bisher hatte ich ein gutes Gefühl. Was meinen Sie dazu? Vielen Dank im Voraus, Ariane
Kristina Wrede
Liebe Ariane, ich darf dir bescheinigen, dass du mehr vom Stillen verstehst als deine Hebamme - was im Grunde ja traurig ist. Du machst alles richtig und brauchst nichts zu verändern. Und vor allem: Lass dich bloß nicht verunsichern!! Lieben Gruß, Kristina