Mitglied inaktiv
Hallo, ich bin neu hier und erhoffe mir einen Rat zum Thema Abstillen. Meine Tochter ist nun 11 Monate alt und ich will bzw. muss nun abstillen. Mir geht es gesundheitlich nicht gut. Ich habe eine schwere Magenschleimhautentzündung und in den letzten 2 Monaten bereits körperlich sehr abgebaut. Ich soll Medikamente nehmen, die mit dem Stillen nicht vereinbar sind. Zudem soll demnächst eine Kontrastmitteluntersuchung gemacht werden, die sich auch nicht mit dem Stillen verträgt. Neben den gesundheitlichen Gründen, möchte ich auch einfach nicht mehr. Ich bin über die Zeit zunehmend unzufriedener mit der Situation geworden. Meine Kleine lässt sich auswärts nicht stillen, so dass wir gezwungenermaßen viel zuhause sind und sich Termine, Treffen etc. sehr schwierig gestalten. Für mich ist das jedes Mal ein Kampf und purer Stress. Ich habe bereits zweimal versucht, sie auf sanfte Weise abzustillen. Beide Male endete es in einer Katastrophe. Die Problematik ist folgende: Sie akzeptiert vehement keine Flasche, auch keine Trinklernflasche/-becher (ich habe ein ganzes Sortiment zuhause), auch keinen Becher oder Glas. Löffeln haben wir auch bereits versucht. Sowohl Muttermilch als auch PRE, Wasser, Tee...nimmt sie alles nicht. Brei isst sie gerne, wir waren auch schonmal bei drei Mahlzeiten, aber dadurch, dass sie sich weigert zusätzlich zu Trinken und nur homöopathische Mengen ankommen, hatten wir ein enormes Problem mit Verstopfung und ich musste zeitweise doch wieder zum Vollstillen zurück. Nun haben wir wieder neu gestartet, aber dadurch, dass es mir immer schlechter geht, steigt der Druck enorm. Auch diesmal möchte sie wieder ausschließlich an der Brust trinken. Beim letzten Mal, war es so, dass sie sich die Flüssigkeit nachher nachts geholt hat und mir permanent an der Brust hing. Ich bin innerlich gerade sehr zerrissen, wollte sie doch am liebsten sanft abstillen, aber mich beschleicht das Gefühl, dass das nicht gehen wird. Ich habe Angst ihr die Brust zu verweigern. Was kann ich tun, damit sie vielleicht doch die Flasche nimmt? Ich weiß auch nicht, was ich ihr zum Beispiel zum Frühstück geben kann? Noch einen Brei? Und wenn ja, welchen? Fingerfood nimmt sie auch garnicht. Das haben wir schon versucht. Haben Sie noch eine Idee? Vielen Dank im Voraus!
Kristina Wrede
Liebe lenchen2018, willkommen hier in der Stillberatung bei Rund ums Baby :-) Leider ist es so, dass es nicht wirklich eine Alternative gibt. Wenn das natürliche Abstillen nicht in Frage kommt, und das ist eben zuweilen so, dann protestiert das Kind zu Recht, weil ihm etwas genommen wird, was es noch braucht. Das heißt nicht, dass es nicht geschehen darf. Wichtig ist, dass du eine Alternative für die intensive Nähe findest, die sonst beim Stillen da ist. Das kann Kuscheln sein, eine schöne Massage, gemeinsames Baden und Eincrem-Spiele... Das kann auch ein neues Einschlafritual sein mit Vorlesen, Kuscheln, einer Massage der Füßchen oder Händchen... Da gibt es viele Anregungen im Netz zu finden... Am allerwichtigsten jedoch ist, dass du für dich klipp und klar entscheidest, wie es weiter geht. Denn auch wenn deine Maus weint, schreit, tobt, die Nahrung verweigert... deine Meinung muss unumstößlich sein, weil DAS der Haltepunkt für dein Kind ist. Wenn sie die Erfahrung macht, dass du einknickst, sobald sie vehement genug protestiert, dann ist das ja genau NICHT das, was sie lernen soll. Ich verstehe deine Sorge gut und kann dir auch nicht sagen, wie es laufen wird, weil das immer ganz individuell ist. Sollte sie wirklich alles verweigern könnte es passieren, dass sie an den Tropf muss. Allerdings kenne ich kein Kind, bei dem es wirklich so weit gekommen wäre... Wenn die Mutter klar und darum entspannt und zuversichtlich ist, dann folgen die Kleinen ihr in der Regel doch recht bald. Zum Trinken kannst du ihr auch verdünnte Fruchtsäfte anbieten, oder warme, gut verdünnte Gemüsebrühe (damit sie nicht so salzig ist). Zum Essen, wenn keine Allergien in der Familie vorliegen, auch ein Naturjoghurt mit zerdrückter Banane oder Heidelbeeren, oder Reisbrei (Milchreis), salzarme Brotstangen, Reiswaffeln mit Obstpürree zum Tunken. Und statt Brei ginge auch mal ein Pudding, alles immer möglichst ohne Kristallzucker. Wenn du was selbst machst, kannst du Kokosblütenzucker nehmen... Es gibt also auch hier viel Spielraum und keine Vorgaben, die zwingend verbindlich sind. Hilft dir das weiter? Lieben Gruß, Kristina
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