Mitglied inaktiv
ich habe nun ein halbes Jahr gestillt und möchte langsam Abstillen. Begonnen habe ich schon insofern, daß mein Sohn am Abend Brei bekommt. Mein Problem ist nun daß ich am Morgen eine pralle, schmerzende Brust habe (mal abgesehen von der Milch auf Laken und Decke)da er jetzt auch öfter durchschläft. Gibt es nicht ein altes Hausrezept welches die Milch etwas reduziert? Meine Flüssigketseinnahme am Abend habe ich schon sehr eingeschränkt. Mit freundlichen Grüßen, Wiebke
? Liebe Wiebke, die Brust ist ein eher träges Organ, das nur langsam auf Veränderungen reagiert. Sobald Sie Stauungen oder ein unangenehmes Spannungsgefühl bekommen, können Sie gerade so viel Milch mit der Hand ausstreichen (oder ganz vorsichtig abpumpen), dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr ausstreichen, sonst wird die Milchbildung weiter angeregt. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Es hat sich bewährt den Salzkonsum beim Abstillen einzuschränken. Versuchen Sie ihr Essen möglichst wenig zu salzen. NICHT einschränken sollten Sie Ihre Trinkmenge. Ehe Sie durch Einschränken der Flüssigkeitszufuhr die Milchmenge reduzieren, ist Ihr Kreislauf am Ende und Sie haben wahnsinnige Kopfschmerzen. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. Ihre Brust wird sich nach einiger Zeit daran gewöhnen, dass weniger Milch benötigt wird. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Die letzten 10 Beiträge
- Abstillen
- Brust voll bei Abstillen
- Nuckeln an meiner Haut
- zu viel Vordermilch?
- Einschlafen ohne Stillen (2 Jahre)
- Update + Abstillen?
- Anhaltende starke Schmerzen beim Stillen
- Koordination Stillen und Beikost sowie nachts Stillen
- Muttermilch sicher zum Einfrieren trotz Muttermilchresten in der Pumpe?
- Blutige Muttermilch