Mitglied inaktiv
Eben habe ich im bayerischen Rundfunk um 19.00 Uhr die Sendung "Gesundheit" angesehen und dort folgendes "erfahren". Ein Institut in Deutschland überprüfe seit Jahren regelmäßig die Muttermilch und stelle dabei fest, dass die Milch, würde sie für im normalen Markt angeboten, nicht verkehrsfähig sei, da sie zu viele Schadstoffe unterschiedlichster Art enthalte. Da aber bei Babys die Leber bis zum 6. Lebensmonat noch nicht vollständig ausgereift sei, würden diese Schadstoffe quasi gerade so "durchrutschen". Stillen sei demnach das beste - bis zum 6. Lebensmonat. Wie bitte? Warum sagen die sowas? Jetzt bin ich natürlich verunsichert. Ich habe die Große 2 Jahre lang gestillt, und habe das bei der Kleinen (3 Monate alt) auch vor! Was sagt Ihr dazu? Liebe Grüße Joria
Kristina Wrede
Liebe Joria, leider habe ich den Bericht nicht gesehen und konnte ihn auf der Webseite des BR auch nicht finden. So kann ich auch leider gar nichts auf diesen Bericht antworten... Doch solche Berichte kommen immer wieder... und 2005 gab es auch einen Aufschrei. Auf der Webseite von La Leche LIga Deutschland findest du Stellungnahmen dazu, z.B. http://www.lalecheliga.de/01-stellungnahme/BUNDStudie.pdf Tatsache ist, dass die Umweltbelastungen steigen und auch den Menschen als Teil der Natur nicht ausschließen. Wenn aber die Belastung in der Muttermilch steigt, steigt mit Sicherheit auch die in der Kuhmilch, aus der Säuglingsersatznahrung gemacht wird. Darum denke ich, dass MuMi noch immer die bessere Alternative sein wird. Lieben Gruß, Kristina
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