Hallo, Ich bin 6 Monate postpartum und habe einen latenten Eisenmangel mit einem Ferritin von 15, HB ist in Ordnung. (sehr starke Periode, Vegetarier, stille noch). Bin extrem müde und es bessert sich durch Eisentanletten nicht. Mein Hausarzt möchte mir Eiseninfusionen geben (Ferrinjekt). Darf ich das in der Stilkzeit bekommen und muss ich eine Stillpause machen? Lieben Dank
Liebe Schnuckl1988, ich kann und darf keine medizinischen Ratschläge geben, ich bin kein Arzt. Ich kann Dir allerdings zitieren, was Dr. Paulus aus dem Nebenforum dazu schreibt :-): „Stillende Mütter haben - ähnlich wie Schwangere - einen erhöhten Bedarf an Eisen und Folsäure. Für gestillte Säuglinge ist besonders eine ausreichende Versorgung der Mutter mit Eisen sehr wichtig. Die Muttermilch ist ja in den ersten 4 Monaten die einzige Eisenquelle. Damit die Muttermilch genügend Eisen enthält, kann deshalb auch für stillende Frauen die Einnahme von Eisen-Präparaten zur Therapie eines Eisenmangels erforderlich sein. Es wäre sinnvoll, Hämoglobin und Eisenspeicher (Ferritin) gelegentlich zu kontrollieren, um den Eisenbedarf zu ermitteln. Eine Überladung der Muttermilch mit Eisen nach Infusionstherapie ist sicher nicht zu erwarten. Ehe Eisen in die Muttermilch in größeren Mengen übergeht, muss ja das Defizit in Ihrem Organismus ausgeglichen werden. Eine Stillpause mit Verwerfen von Muttermilch ist keinesfalls erforderlich.“ Liebe Grüße Biggi
Liebe Biggi, Vielen lieben Dank für Ihre Mühe! Viele Grüße
Die letzten 10 Beiträge
- Stillkind verweigert Flasche
- Kind 14 Monate Stillstreik oder abgestillt?
- Immer wieder Milchstau
- Amazonasnüsse in der Stillzeiz
- Abstillen aufgrund häufiger Milchstaus
- Zu viel stillen / zu hohes Gewicht
- Zu viel Milch
- Einschlafstillen klappt nicht – starker Milchspendereflex bei 7 Wochen altem Baby
- Unruhiges Stillverhalten beim Kleinkind (18 Monate)
- Hilft wirklich Malzbier in der Stillzeit um den Milchspendereflex anzuregen?