Imcider
Liebe Frau Welte, liebe Frau Wrede, Ich hatte gestern einen Termin zur Nachkürettage und hatte im Vorfeld versucht möglichst viel Milch für meinen gut zwei Wochen alten Sohn abzupumpen. Ich hatte dann 3 x 120 ml, wovon ich zwei Portionen eingefroren hatte. Jetzt hat mein Mann berichtet, dass er die eingefrorene Milch gar nicht getrunken hat, nach ein paar Schlückchen hat er sich geweigert. Ich habe bei Ihnen im Forum gesucht und Sie beschreiben ja auch, dass es gar nicht so selten vorkommt, dass Babys eingefrorene Milch verweigern. Weiterhin sagen Sie, dass ein Abkochen der Milch diesen Effekt verhindern kann. Wie gehe ich das konkret an? Hätte doch gerne ein paar Notfall-Mahlzeiten zu Hause. Wird die Milch richtig gekocht? Kommt sie dann heiß in die Truhe oder lass ich sie abkühlen? Vielen Dank für Ihre Antwort! Viele liebe Grüße Imcider
Kristina Wrede
Liebe Imcider, es genügt, sie kurz aufzukochen. Vor dem Einfrieren solltest du sie dann aber abkühlen lassen. Allerdings gibt es keine Garantie dafür, dass dein Sohn die Milch dann doch trinkt. Seine Natur ist so ausgelegt, dass er mit seinen jungen 2 Wochen noch nicht zu lang von seinem "sicheren Hafen", der Mama, getrennt sein sollte. Im Zweifelsfall könnte z.B. dein Mann mit dem Baby mitkommen zu einem Termin, so dass du zum Stillen erreichbar bist. Und auch bei den meisten medizinischen Anlässen kann gestillt werden; bei Narkosen etwa dann, wenn die Wirkung nachlässt und sich die Mutter wieder so fit fühlt, dass sie selbst zum Stillen bereit wäre. Lieben Gruß, Kristina
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