Jes84
Hallo, ich bin aktuell in der 34 ssw und habe gestern meine baldige Wochenbetthebamme kennengelernt. Diese sagte mir, dass sie das beidseitige Stillen empfiehlt um schnellstmöglich einen Abstand von 3-4 Stunden zu erzielen. Hierzu solle das Baby 10 Minuten an der einen Seite trinken, dann wickeln und anschließend an der anderen Seite angelegt werden. Ist diese Empfehlung tatsächlich noch zeitgemäß? Meinen großen Sohn habe ich immer dann gestillt, wenn er es wollte und nie Probleme mit Milchmenge, Brustentzündung o. Ä. gehabt. Macht das beidseitige Anlegen, abgesehen vom Anregen der Milchbildung, Sinn Sinn und ist ein Stillrhythmus von 3-4 Std überhaupt erstrebenswert? Besonders während der Clusterphasen kommt mir das nämlich eher wenig sinnvoll vor... Vielen Dank!
Kristina Wrede
Liebe Jes84, du hast schon Recht: Gerade Neugeborene sollten nach Bedarf gestillt werden und nicht einen bestimmten Rhythmus aufgedrängt bekommen! Muttermilch ist innerhalb von 60 bis 90 Minuten verdaut und der Organismus eines Babys ist auf häufige Mahlzeiten eingestellt. Das ist für die rasante Entwicklung in den ersten Wochen das Optimale. In der Regel entwickelt sich ganz von allein im Laufe der ersten 8-12 Wochen ein natürlicher Rhythmus, der bei ca. 3 Stunden liegt. Lieben Gruß, Kristina
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