Lisa198266
Hallo liebes Stillberatung-Team, mir wurde ein Muttermal beim Hautarzt entfernt, über die Betäubung hab ich mich ausdrücklich informiert und es wurde auch eines genommen das während der stillzeit bedenkenlos ist (ultracain). Nach der op hat die Arzthelferin noch Betaisadona-Lösung auf die wunde, nun hab ich aber gelesen das man Betaisadona während des stillens nicht anwenden sollte da die Gefahr einer Überfunktion der Schilddrüse beim Kind besteht. Bin jetzt etwas beunruhigt, könnte das meinem Kind (6 Monate alt) geschadet haben auch wenn es nur eine geringe menge war und einmalig? Er bekommt zweimal am tag brei und ansonsten stille ich ausschließlich. Über eine baldige Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mit freundlichen Grüßen Lisa
Kristina Wrede
Liebe Lisa, so prinzipiell lässt sich das nicht sagen! Wenn auf der Brust ein jodhaltiges Mittel aufgetragen wird, dann wäschst du es in der Regel vor dem Stillen wieder ab, so dass dein Kind nichts aufnehmen wird. Du selbst nimmst bei lokal begrenzter Anwendung in der Regel nicht so viel auf, dass es in die Milch übergehen würde. Derzeit findet sich bei der Embryotox folgende Informationen bezüglich dem Einsatz von Providon-Iod (Betaisodona) in der Stillzeit: "Klinik: Iod wird stärker als jedes bisher untersuchte Medikament in der Muttermilch angereichert. Die wiederholte Desinfektion von großen Hautflächen oder eine vaginale Anwendung von iodhaltigen Desinfektionsmitteln kann zu einer Anreicherung von Iod in der Muttermilch führen und eine vorübergehende Hypothyreose beim Säugling verursachen. Empfehlung: Iodhaltige Desinfektionsmittel sollten nur kurzfristig bei kleinen Wunden und nicht im Schleimhautbereich angewendet werden. Bei versehentlich erfolgter längerer Exposition mit größeren Mengen, v.a. im Schleimhautbereich, kann eine Kontrolle der Schilddrüsenparameter beim gestillten Säugling erwogen werden." Lieben Gruß, Kristina
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