Mammma
Sehr geehrter Dr. Bluni, ich bin etwa in der 8./9. SSW und Toxoplasmose negativ. Ich komme gerade aus einem Kurzurlaub zurück, der sich zu einem kurzfristigen Albtraum entwickelt hatte. Wir waren bei Freunden zu Besuch, die an einer Stadtgrenze leben, die recht tierisch besetzt zu sein scheint. Zum einen waren nachts recht viele Tierkämpfe und Geräusche zu hören (im Garten) und am Morgen fanden wir regelmäßig Kot unterschiedlichster Art. Unsere Freunde berichteten von regelmäßigen Besuchen von Mardern, Füchsen (zwei), Igeln und Dachsen, wischten den Kot lapidar (einmal waren sogar weiße, lebende Würmer/Maden zu sehen) beiseite und wuschen sich dann rasch die Hände. Wobei ich nicht weiß, was sie davor bereits alles angefasst haben. Zum anderen hatten die beiden auch zwei Hauskatzen, die nach einem Umzug zu Freigängern wurden und demnach ja auch mit den verschiedensten Tieren und deren Kot in Verbindung geraten. Die Familie hat selbst ein kleines Kind, also nahm ich an, dass Rücksicht auf meine Schwangerschaft in angemessener Höhe genommen würde. Allerdings stellte sich heraus, dass sie selbst zu Beginn der Schwangerschaft Toxo positiv getestet wurde, wodurch keinerlei Sensibilität zu diesem Thema vorhanden war. Die Tochter durfte das Katzenfutter essen, die Katzen durften auf unsere Betten und hüpften in Taschen und Koffer. Hände gewaschen habe eigentlich hauptsächlich ich. Nun bin ich ehrlich gesagt aufs äusserste aufgewühlt und weiß mit der Situation nicht recht umzugehen. Natürlich haben wir viel gemeinsam gegessen. Ich kann also davon ausgehen, dass sie auch das Katzenklo gesäubert hat, ohne sich danach ausreichend die Hände zu waschen. Wie sich im Nachhinein rausstellte, hat sie sogar "vorgewaschenen" Salat gekauft, den sie "nur noch in die Schüssel schmeissen und anmachen muss". Hört sich das alles so an, als wäre die Wahrscheinlichkeit einer Infektion wahrscheinlich oder eher nicht? Und vor allem: Ich habe noch nichts gefunden darüber, was mein bei einer tatsächlich eintreffenden Erstinfektion in der Schwangerschaft macht und ob eine Medikation bei Erkennen wirklich restlos die Gefahr bannen kann? Vielen herzlichen Dank für Ihre tolle Arbeit, Mammma
Hallo, wenn ich Ihre Sorge auch verstehen mag, denke ich nicht, dass es notwendig ist, nun in einer Schwangerschaft in eine regelrechte Hysterie zu verfallen, in der Angst, sich durch Alltagssituationen eine der sehr seltenen Infektionen zuzuziehen. Das Waschen der Hände wird ganz bestimmt absolut ausreichen. VB
Mammma
Nachtrag: Am Morgen der Abfahrt bekamen mein Mann und ich eine Magen-Darm-Erkrankung. Während ich hauptsächlich brechen musste, kommt mein Mann nicht mehr vom Klo runter. Wir können nun nicht einschätzen, ob dies mit der o.g. Sache zu tun hat oder unabhängig davon auftrat. Mein ältester Sohn quält sich seit heute damit rum. Unser Aufenthalt dauerte 5 Tage.
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