Sehr geehrter Herr Dr. Mallmann, bei der ersten Blutuntersuchung (SSW 6+6), erste Schwangerschaft, wurden Antikörper Anti-Cw festgestellt, AK-Titer 1:8, DCT negativ. Ich selbst habe die Blutgruppe 0 RhD-positiv. Heute ist SSW 10+3. Den Befund habe ich wegen der vergangenen Urlaubszeit erst kürzlich erhalten. Zum Befund habe ich leider keine wirkliche Aufklärung oder Beratung von meiner Gynäkologin bekommen, was das zu bedeuten und hat. Nur ein sehr kurzes Telefonat mit der Empfehlung das Anti-Cw beim Kindsvater betimmen zu lassen; allerdings als IGEL-Leistung, was mir widerum suggeriert es wäre nicht wirklich notwendig. Doch wenn ich lese, dass ein HDFN (Hemolytic Disease of the Fetus and Newborn) möglich ist, wird mir bange und ich denke, es ist doch was notwendiges. Ich ging eigentlich immer davon aus, dass wenn es Indizien gibt, dass das Leben oder die Gesundheit gefährdet sein könnten, das selbstverständlich eine Kassenleistung ist.  Können Sie mir bitte etwas mehr zu diesem Befund sagen und wie das Standard-Prozedere aussieht?  Vielen Dank im Voraus!