Coco2019
Hallo Herr Dr. Bluni, ich bin in der 5. SSW, also alles noch ganz frisch. Ich wende mich mit meiner Frage an Sie, weil ich mir unsicher bin, wie ich mich am Besten verhalten soll. Ich bin apoloszistin im Schichtdienst und arbeite in Teilzeit. In der 6. SSW habe ich eine Fortbildung (7 Stunden Einsatztraining / Schießtraining mit der Maschinenpistole). Wir befinden uns zu diesem Training relativ lange in der Schießanlage. Ich bin mir unsicher, ob ich zu diesem Training gehen soll oder ob es nicht verantwortbar wäre. So früh möchte ich ungern schon die Schwangerschaft bekannt geben, falls doch noch etwas schief geht. Also bleiben folgende Alternativen: 1. zu dem Training gehen oder 2. eine Krankmeldung aus einem anderen Grund von meinem hausarzt bringen. Können Sie mir einen Rat geben, wie ich mich verhalten soll? Viele Grüße Coco
Hallo, da für die Mitarbeiterinnen im öffentlichen Dienst hier sehr strenge Auflagen vorliegen, wird man Ihnen mit hoher Sicherheit eh davon abraten u. auch als Facharzt würde ich davon eher abraten. Liebe Grüße VB
Mitglied inaktiv
Wenn du nicht krank bist, dann kommt eine Krankschreibung schon gar nicht in Frage. Du brauchst lediglich sagen, dass du schwanger bist, dann wirst du an dem Schießtraining nicht teilnehmen müssen. Das ist alles. Ich würde auf keinen Fall teilnehmen, wenn die Munition bleihaltig ist. Es gibt dabei einen Bleistaub, und Blei ist fruchtschädigend, sofern es aufgenommen wird. Außerdem ist es auch laut. Der Rat ist klar: Schwangerschaft bekannt geben. Wenn du das nicht willst, Urlaub nehmen.
Kasi88
Also ich habe gezielt mal beim Frauenarzt gefragt war so um die 11. Woche rum, es geht weder um den Lärm, am Anfang bekommt das Baby davon nichts mit, noch um die Munition, die ist in Deutschland geprüft und somit auch recht sicher... es geht aber um den Druck und den eventuellen Rückstoß der Waffe, deswegen rät er eher ab... ich würde es bekannt geben, das ist denke ich in deinem Beruf ohnehin das sicherste, ganz abgesehen vom schießen... Lg
Mitglied inaktiv
Der Frauenarzt ist kein Betriebsarzt! Er hat schlicht keine Ahnung von den Gefährdungen beim Schießen.
Kasi88
Ich mache das ganze nicht beruflich sondern als Hobby, in meinem Fall war der Frauenarzt zuständig! Und ich habe auch von ihm Antworten auf meine Fragen bekommen
Mitglied inaktiv
Du kannst nicht von dir (mit Hobby Schießen) auf eine berufliche Ausübung schließen. Die verwendete Munition und die Technik der Anlage sind ganz anders. Auf jeden Fall ist Blei fruchtschädigend, auch in geringen Konzentrationen, und es reichert sich im Fettgewebe des Körpers an. Es gibt nur wenige Stoffe, die für Schwangere oder die es werden wollen, noch schädlicher sind. Deswegen ist der berufliche Umgang mit Blei und Bleiderivaten sogar bei Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter gesetzlich geregelt.
Coco2019
Danke für eure Antworten. Ich bin in die Offensive gegangen und habe meinem Chef von der Schwangerschaft erzählt. Gefühlt war es die richtige Entscheidung. Viele Grüße
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