Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Risiko beim Kind

Frage: Risiko beim Kind

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Hallo, meine Schwester ist laut SS-Test schwanger, laut dem Rechner in der 6. Woche. Seit ein paar Wochen arbeitet sie zweimal die Woche als Röntgenassistentin. Dadurch ist sie ja auch Röntgenstrahlung vermehrt ausgesetzt. Ist dadurch das Risiko einer Fehlbildung beim Kind höher. Dazu hatte sie im April eine Fehlgeburt in der 10SSW. Vielen dank! Yvette


Dr. med. Vincenzo Bluni

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Hallo, grundsätzlich ist es ist so, dass Röntgenstrahlen die Erbsubstanz der weiblichen Eizellen und die Frucht beeinträchtigen kann. Um aber einigermaßen beurteilen zu können, welcher Strahlendosis die Schwester ausgesetzt war und ob hiervon überhaupt ein Risiko zu erwarten ist, kann man mit den Radiologen klären, welche Untersuchungen gelaufen sind, ob eine Bleischürze verwandt wurde. Dann kann ggf. mit dem behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin abgesprochen werden, ob irgendwelche zusätzlichen, pränataldiagnostischen Maßnahmen zu ergreifen sind, um bestimmte Störungen auszuschließen, wobei man sich hier im Klaren sein muss, dass man auch hier gewisse Risiken für Erkrankungen im Kindesalter nicht erfassen kann. Ansonsten ist es in jedem Fall erforderlich, dass die Schwester direkt aus dem Gefahrenbereich herauskommt. VB


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