Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Bluni, seit Ende letzten Jahres ist mein PAP-Test auffällig. Zunächst war er bei IIId und es wurde eine 1/4jährl. Kontrolle empfohlen. Während der SS hat er sich jetzt auf IVa verschlechtert. Mein Arzt will ab jetzt im 4-Wochen-Rhytmus kontrollieren und ansonsten abwarten. Bei einer weiteren Verschlechterung hat er angekündigt, dass man das Baby früher holen müsse. Behandeln tut er sonst momentan gar nicht. Ist das die übliche Vorgehensweise bei einer PAP-Wert-Verschlechterung während der SS oder soll (kann) man einen weiteren FA konsultieren? Vielen Dank schon mal für die Info. Manuela
liebe Manuela, bei einem PAP IVa des Gebärmutterhalses liegt der Verdacht auf schwere Zellveränderungen oder sogar einem Vorstadium eines Gebärmutterhalskrebses vor. Wenn eine Schwangerschaft vorliegt, so kann man dazu folgendes sagen: In der Schwangerschaft kann die Beurteilung eines solchen Befundes manchmal für den Zytologen schwieriger sein. Es bedeutet noch nicht in jedem Fall, dass eine derartige Veränderung (die meistens oberflächlich ist und meistens auch noch keinem Krebs im eigentlichen Sinne entspricht)sofort klinische Konsequenzen hat. Jedoch sollte bei einer Frau in der Schwangerschaft dann eine weiterführende Diagnostik durch eine entsprechend kompetente Stelle erfolgen, um eben bestimmt Dinge (Veränderungen in der Tiefe)auszuschließen und entscheiden zu können, was man zu tun hat. Hier kann es dann sinnvoll sein – sofern nichts anderes entschieden wird, alle 4 Wochen eine Kontrolle des Abstrichs durchzuführen. In einigen Fällen wird man zumindest um die Gewebeentnahme (Biopsie) nicht herum kommen. Eine Konisation (die Ausschneidung eines Gewebekegels am Muttermund) ist in der Schwangerschaft nur selten erforderlich, würde aber nicht bedeuten, dass die Schwangerschaft nicht weiter ausgetragen werden kann. Sie bedeutet natürlich ein Risiko, aber man muss hier in erster Linie die Frau sehen, denn was man auf jeden Fall verhindern sollte, ist, dass die Frau Ihr Kind bekommt und anschließend einen Gebärmutterhalskrebs, der ggf nur noch durch eine sehr große Operation mit viel schlechteren Heilungschancen zu behandeln ist. Diese Entscheidung ist nicht immer einfach. Hier wird die Entscheidung dann auch häufig in Absprache des Frauenarzt oder Frauenärztin mit der Klinik getroffen und hier ist die Entscheidung selten zu verallgemeinern, sondern sie muss im Einzelfall entschieden werden. VB
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