Liebe Frau Dr. Thies,  ich stehe kurz vor dem Transfer einer eingefrorenen Blastozyste (Eizellspende) in einem modifizierten natürlichen Zyklus und erhalte ab Montag laut Medikamentenplan 2 x 400 mg Cyclogest vaginal, der Transfer ist am Freitag geplant. Da ich leidenschaftlich gern in einem nahe gelegenen großen See schwimme (nicht nur bei den aktuellen Temperaturen :D), habe ich ein bisschen recherchiert und leider scheint unter vaginaler Medikamenteneinnahme davon abgeraten zu werden, weil das Infektionsrisiko erhöht ist. Wie schätzen Sie dieses Risiko ein? Und könnte man das Risiko möglicherweise minimieren, indem man auf oral eingenommes oder subkutan injiziertes Progesteron wechselt, oder wird das nicht so gut aufgenommen wie das vaginal verabreichte? Meine Frage fühlt sich nach vier Jahren erfolgloser Kinderwunschtherapie mit eigenen Eizellen nach einer absoluten Luxusfrage an, doch genau wegen der vielen Einschränkungen der letzten Jahre merke ich bei mir das starke Bedürfnis, es auch mir und meinem Körper jetzt gutgehen zu lassen - und das Schwimmen tut mir gut. Herzlichen Gruß Annalena Deine Schwangerschaftswoche: 3