Trin Chen
Sehr geehrter Dr.med.Bluni, auf Grund eines Unfalls als 10Jährige erlitt ich ein Polytrauma, in Folge eine Pankreasteilresektion (Kopf erhalten), aber habe keine Beschwerden und benötige keine Medikamente mehr (früher Kreon). In der letzten Schwangerschaft hatte ich eine Eklampsie, (2004) nichts außer mein ständiges Erbrechen und die niedrige Thrombozytenanzahl wiesen darauf hin. Keine Wassereinlagerungen, Kopfweh oder Bluthochdruck. Es kam zu einem Notkaiserschnitt. Nun bin ich 40, leicht übergewichtig, und in der 28 SSW, ich bekomme eine ASS 100 Therapie und nehme sicherheitshalber Kreon (Pankreatin) ein. Mein Kind ist relativ groß (SSW 23- 630gr), vor Allem in Vergleich zu den anderen vorherigen drei Kindern, die immer ca. 2 Wochen kleiner als Durchschnitt waren. Nun hat der OGTT 93/1178/108mg ergeben und die Zeit zwischen den Blutabnahmen war das erste Mal 75min. und beim 2.Mal 80 min. Meine Thrombozytenzahl ist mit 160 relativ niedrig. Mein Arzt ist toll, aber er ist sehr "entspannt" und findet alles halb so wild. Als ich wegen Dehnungsschmerzen (Adhäsionen und Metallclips=aua) und ständigem Erbrechen in KH war, nahm mich ein Arzt auf die Seite und riet mir dringend von einer Vaginalgeburt ab, da mein Bauch durch die vielen OPs stark vernarbt ist und der Weg zum Kind länger dauert. Mein Gynäkologe sieht das anders. Ich bin verunsichert und habe Angst, ich kennen niemanden, der in einer ähnlichen Situation ist. Ich bitte um Rat: soll ich auf eine Section bestehen und auf eine nähere Untersuchung (und Schutz) meines Restpankreas? Ich möchte den sichersten Weg zu einem gesunden Kind gehen und möchte, dass mein Pankreas auch nach der Geburt so brav weiterarbeitet wie zuvor. Vielen Dank im Voraus, mfG
Hallo, 1. für mich im Vordergrund steht in der Situation zunächst einmal die Vorgeschichte mit der Präeklampsie. Dadurch bedingt erhöht sich natürlich das Risiko in einer kommenden Schwangerschaft. Und je früher dieser aufgetreten ist umso höher wird das Wiederholungsrisiko sein. Aus diesem Grunde werden wir bei einer solchen Patientin nicht nur die schon von Ihnen angesprochenen Maßnahmen ergreifen, sondern auch auf besondere Hinweiszeichen achten. Dazu gehört dann aber auch die Untersuchung per Doppler, um ihre frühzeitige Hinweiszeichen zu erhalten. 2. und in dem Gesamtkontext Vorgeschichte mit Präeklampsie und Teilentfernung der Bauchspeicheldrüse empfehle ich Ihnen, dass Sie sich über den Frauenarzt zeitnah an ein Perinatalzentrum überweisen lassen. Dort sollte dann aber in jedem Fall auch der Bericht der letzten Geburt/Operationsbericht vorlegen, um abschätzen zu können, was das beste geburtshilfliche Management ist. Herzliche Grüße VB
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