Haisue
Sehr geehrter Herr Dr. Bluni, erst einmal vielen Dank, dass Sie sich immer den Sorgen und Nöten von uns Schwangeren annehmen. Ich bin aktuell extrem verzweifelt... Zu meiner Vorgeschichte: Ich hatte vor zwei Wochen eine Erkältungskrankheit (1 Tag Halsschmerzen, 2 Tage Schnupfen). Am 3. Tag ging es mir dann eigentlich schon wieder gut. Abends (Freitag) bekam ich plötzlich Bauchschmerzen und hatte ein Mal Durchfall. So ging es dann über das Wochenende weiter: tagsüber immer mal wieder Bauchkrämpfe und abends 1 Mal Durchfall. Montags hatte ich nur noch leichte Bauchschmerzen, sonst aber nichts mehr. Dienstags habe ich zufällig mit meiner Gynäkologin telefoniert (sie hat mir ein Ergebnis mitgeteilt) und ich habe ihr von den Symptomen und meiner Angst vor LIsteriose erzählt. SIe meinte dann zu meiner Beruhigung könnten wir eine Blutuntersuchung machen. Sie geht aber davon aus, dass nichts ist. Ich achte penibel darauf nur durchgebratenes Fleisch und Fisch zu essen, keine Rohmilchprodukte und auch Obst und Gemüse wird gründlich gewaschen und abgetrocknet. Heute früh habe ich dann mein Blutergebnis erhalten (nach 1 Woche Wartezeit). Der Igg sei schwach positiv. Es wurde heute dann auch gleich ein Abstrich genommen und mein Kind geschallt. Es hieß die Kleine sei weiterhin altersgemäß gewachsen (15+4 SSW) und ihr Herz schlägt und sie ist lebendig. Ich soll nun auf Verdacht 3 Mal täglich 2 mg Amoxicillin für 2 Wochen nehmen und in 2 Wochen wieder zur Blutuntersuchung. Nun wäre meine Frage: Wenn es sich wirklich um eine aktuelle Listeriose handeln sollte, könnte diese bereits meinem Kind geschadet haben (trotz des Ultraschallergebnisses) und muss diese zwingend auf mein Kind übergehen? Schadet diese Menge an Antibiotikum meinem Kind (wenn keine akute Infektion vorliegen sollte)? Wie würde eine weitere Untersuchung aussehen? Vielen Dank für Ihre Hilfe - bereits im Voraus. Liebe Grüße
Hallo, wenn es um die hier täglich mehrfach beschriebenen Ängste vor seltene Infektionen, wie zum Beispiel der Listeriose geht, so lesen Sie dazu bitte unsere Informationstext. Dort werden Sie dann auch finden, dass die Untersuchung im Blut für die Diagnosestellung praktisch wertlos ist. VB
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