Mitglied inaktiv
Hallo, ich habe schon in der Suchfunktion geschaut, aber nicht viel gefunden und meine frage beantwortet das auch nicht recht. Bei mir sind Kell-Antikörper gefunden worden, der Titer ist 1:256, ich bin in der 19. Woche schwanger. Ich selber bin Kell-negativ, ist klar, wenn ich Antikörper hab, mein Mann ist ebenfalls laut seinem Nothilfepass Kell neg., hat auch diesselbe Blutgruppe wie ich: A rh pos. Meine Frage ist nun, ist das Kindchen überhaupt gefährdet? Denn eigentlich kann es doch, da Kell pos. immer dominat vererbt wird und wir beide doch negativ sind, auch nur negativ sein? Greifen es dann die Antikörper denn dann an? Sie haben doch keinen Grund dazu? Ich bin sehr erschrocken, als meine Ärztin mir von Fruchtwasseruntersuchung, Nabelschnurpunktion und Blutaustausch vom Fötus, was eventuell sein muss, berichtete. Nach 2 Nächten Tränen habe ich dann selber im Internet geschaut, bin nur jetzt nicht sicher, ob ich mir das richtig zusammengereimt habe. Bin ja kein Fachmann. Meine Ärztin kontrolliert nun den Titer alle vier Wochen, nur habe ich in der Fachliteratur auch gelesen, dass es bei dem Kell Titer sein kann, dass er eben nicht steigt, obwohl eine Erkrankung des Kindes vorliegt, also Leberschwellung etc und das nur durch eine FU überhaupt geklärt werden kann. Nur wozu macht sie dann den Titer? *ratlos guck* Ich hatte 91 mehrere Bluttransfusionen, wo ich vermutlich Kell-pos. Blut erhielt. Aber wieso hatte ich dann bei meinem Sohn 2000 KEINE Antikörper laut Mutterpass. Wurde es nur übersehen? Er hatte eine massive Neugebornengelbsucht, musste drei Tage rund um die Uhr in Fototherapie. Ich find das alles sehr seltsam und beeunruhigend, es könnte ja um das Leben meines Babys gehen. Was denken Sie dazu? Liebe Grüße Friederike
liebe Friederike, wenn mehrere Blutübertragungen erfolgt sind, kann es auch dadurch bedingt sein, dass Antikörper auftreten. Die Suche nach Kellantikörpern gehört aber noch nicht lange zum Bestandteil der Vorsorgeleistungen und insofern kann es sein, dass seinerzeit nicht danach gesucht wurde. Da diesen Antikörpern eine Bedeutung zukommt, wäre bei einem Titer die Rücksprache mit dem Labor und ggf. einer Einrichtung für Pränataldiagnostik anzuraten, um eben zu besprechen, ob es im Ultraschall des Kindes Hinweise auf Reaktionen gibt und ob eine Untersuchung des Fruchtwassers notwendig erscheint. Dieses kann aber nur im Einzelfall entschieden werden. VB
Ähnliche Fragen
Guten Morgen, bei dem Antikörper-Suchtest ist ein erythrozytärer Alloantikörper der Spezifität Anti-E nachweisbar. Bis jetzt schwach. Ich bin jetzt sehr verunsichert. Ich kann damit leider gar nichts anfangen. Was bedeutet das vorallem für das ungeborene Kind? Behinderung oder noch schlimmeres? Oder kann auch alles gut enden? Meine Feauenärztin ...
Hallo, nach Schmierblutungen nach positivem test habe ich in der 5 ssw am 15.12 die Rhesusfaktorspritze bekommen. Meine Blutentnahme für die Vorsorge war dann am 22.12 und mein Antikörpersuchtest war positiv. 1:4 war der Titer. Laut Frauenärztin absolut normal nach der Spritze und das wäre immer so. Bei der nächsten Blutentnahme Anfang Februar ...
Hallo Herr Dr. Karle, Ich habe zu Beginn meiner schwangerschaft eine rhesusprophylaxe Spritze bekommen aufgrund von Blutungen. Eine Woche später wurde der normale Bluttest mit Antikörpersuchtest gemacht und dieser war positiv. Mein Frauenarzt sagt, dass das Ergebnis auf die Spritze zurückzuführen ist und keine weiteren Blutuntersuchungen nötig s ...
Guten Morgen! Ich hätte eine Frage und zwar hat meine Freundin einen Sohn, der jetzt 7 Monate alt ist. Sie hat ihn von Anfang an gestillt. In der Schwangerschaft war sie immun gegen cmv. Jetzt zu meiner Frage, da ich gelesen hatte, dass Kinder von seropositiven Frauen cmv Antikörper mit der Muttermilch bekommen. Bekommen diese dann automatisch d ...
Hallo Dr. Karle, ich bin Resus negativ und habe im Oktober 2022 ein Resus negatives Kind geboren. Die Anti-D Prophylaxe habe ich nur nach der Geburt erhalten. Muss bzw. sollte vor einer zweiten Schwangerschaft ein Antikörpertest durchgeführt werden? Wenn ich Antikörper entwickelt habe, würde ich mich gegen eine zweite Schwangerschaft entschei ...
Sehr geehrter Dr. Karle, ich bin heute 28+0 mit meinem zweiten Kind. Vor drei Wochen war ich zur Vorsorgeuntersuchung und mir wurde Blut abgenommen. Heute hatte ich einen weiteren Vorsorgetermin und mir wurde gesagt, dass in meinem Blut Antikörper gefunden wurden. Ich bin Rhesus positiv und im Mutterpass steht jetzt Antikörper gegen anti-e mit ein ...
Hallo. Bei uns im Kindergarten gibt es gerade bei einem Kind den Verdacht auf Ringelröteln. Ich bin gerade 19+1 und mein Frauenarzt hat mir empfohlen, meine Kinder zuhause zu lassen. Danach habe ich herausgefunden, dass ich mich schon mal auf Ringelröteln hab testen lassen und ich Antikörper hab. Kann trotzdem in der Schwangerschaft etwas aufgru ...
Guten Tag, Ich hätte eine Frage bezüglich irregulärer Antikörper. Ich bin in Ssw 29 und es ist meine dritte Schwangerschaft. Ich bin Rh negativ und habe vor drei Monaten wegen Blutungen eine Rhesusprophylaxe erhalten. Diese wird ja auch in ca. Ssw 28-30 verabreicht (in den vorigen Schwangerschaften habe ich auch alle notwendigen Prophylaxen ...
Hallo Dr. Karle, meine Tochter (23) war an ihrem neuen Wohnort zum ersten Mal zur Blut/Plasmaspende. Nun kam ein Brief vom Labor, der AKS war auffällig, sie sei für immer vom Spenden ausgeschlossen. Es habe keinen Einfluss auf ihr tägliches Leben, sei aber zu beachten bei Transfusionen und Schwangerschaft. Grund für die Antikörper wäre vermutli ...
Hallo lieber Herr Dr.med.Mallmann, ich schreibe im Auftrag einer Freundin. Bei Ihr ist wohl ein seltenes Phänomen aufgetreten. Sie hat die Blutgruppe A. Außerdem ist sie RhD-positiv CcD.ee Kell negativ. Sie befindet sich aktuell in der 12.SSW (11+0- 11+6). Es wurden bei ihr nun Kell Antikörper gefunden. Wie kann sowas passieren ? Dann mu ...