Mitglied inaktiv
ich bin sehr besorgt. hatte eine seitenstrangangina mit hohem fieber und sehr starkem durchfall(Wasser) und erbrechen, woraufhin mir beim notarzt (war leider am wochenende)ein spritze (?)gegeben wurde, wahrscheinlich um den durchfall zu stoppen. Das ist dann auch für ein paar Tage gelungen, bis der starke Durchfall dann am letzten Montag wieder losging. Mir geht es jetzt schon etwas besser, aber ich glaube die infektion ist noch nicht beseitigt. Ich bin sicher, dass es sich um eine streptokokkeninfektion handelt, weil mein mann und mein kleiner sohn letzte woche ebenfalls an einer mandelentzündung erkrankt waren und mit antibiotika erfolgreich behandelt wurden.Ich habe im laufe dieser woche festgestellt, dass ich schwanger bin. Meine letzte periode begann am 17 Juni 2004, und die besagte spritze wurde mir am 16 juli gegeben. Meine fragen sind 1.ob diese spritze der frucht geschädigt haben könnte 2.mir wurde locabiosol verschrieben, darf ich dieses unbesorgt einnehmen in der frühschwangerschaft 3.wäre es nicht besser ein antibiotikum einzunehmen und darf ich dieses zu diesem zeitpunkt der schwangerschaft Vielen dank für die antworten. cati
hallo, 1. eine Angina hat keine negativen Auswirkungen auf eine Schwangerschaft, auch, wenn die Erreger Streptokokken sind. Diese können natürlich auch in der Schwangerschaft ohne Bedenken antibiotisch behandelt werden. 2. Zu der genannten Spritze kann ich nichts sagen, da ich nicht weiß, was sie beinhaltete. 3.es kann im Rahmen der Schwangerschaft zu einem veränderten Stuhlverhalten kommen, dem, auch bei einer veränderten Konsistenz des Stuhls, nicht gleich eine klinische Bedeutung zukommt. Bei nur kurz anhaltendem Durchfall steht sicher die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme im Vordergrund. Eine Gefahr besteht hier nicht generell für das Ungeborene. Bei anhaltendem Durchfall sollte dann zunächst der Hausarzt, Frauenarzt oder Frauenärztin konsultiert werden. Hier kann dann entschieden werden, ob eine Therapie notwendig oder geboten ist. Bei gleichzeitiger Magnesiumeinnahme ist daran zu denken, dass sie bei einigen Frauen auch schon in niedriger Dosierung eine abführende Wirkung hat! 4.zu besagtem Medikament gibt es in der Fachinformation keine negativen Hinweise oder Kontraindikationen für die Schwangerschaft. VB
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