Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Bluni, ich bin sehr verzweifelt und traurig, vielleicht können sie mir etwas zu meiner Geschichte sagen. Ich bin für eine Endometriose Behandlung in einer Klinik vorstellig geworden. Nach der dortigen Ultraschalluntersuchung und der Blutuntersuchung wurde meine Schwangerschaft in der 5-6. Woche bestätigt. Eine Woche darauf war ich wieder zur Ultraschalluntersuchung bestellt. Alles sah soweit normal aus, mir wurde die Folsäureeinnahme und Eiseneinnahme empfohlen. Eisen in Form von "Floradix Kräuterblut" nahm ich bereits ein, da bei einer Untersuchung meiner Schilddrüsenwerte und Blutwerte, ein Mangel an roten Blutkörperchen festgestellt worden ist, aber sonst waren die Werte in Ordnung. Nun leider bin ich im Erstgespräch mit der behandelnden Ärztin, bevor meine Schwangersachft festgestellt wurde, ehrlich gewesen, nach dem die Frage kam, wie ich mich fühle, meine momentane Lebenssituation ist, usw. Ich erzählte kurz, wie es mir ergeht, damit alles auch gut verlaufen kanne, ich dachte sei wichtig für meine Behandlung und bleibt eh auf Verschwiegenheitsbasis im Raum. Also erzählte ich, das ich momentan auf Arbeitssuche bin, leider hatte mich zuletzt ein Arbeitgeber nicht eingestellt, weil genau zum Eintrittstermin meine Regel mit den Endometrioseanzeichen begannen und ich 3 Tage lang nicht arbeitsfähig bin. Diese Sorge begleitet mich seit Jahren, bis ich zu meiner jetzigen Frauenärztin kam, die sofort sagte, ich sei vermutlich krank, was sehr schockierend für gewesen sit, aber ich nun wie gesagt behandeln lassen möchte, bzw. muss, da ich so nicht weiterleben kann. Leider spürte ich am selbigen Abend nach der 2.Ultraschalluntersuchung große Erschöpfung und ziehen im Unterleib, auch eine leichte Schmierlutung tra. Ich konnte nur unruhig schlafen und wachte früh morgens auf, weil ich spürte, irgendetwas stimmte nicht. Nach meinem Toilettengang legte ich mich wieder hin und plötzlich merkte ich, ich muss nachsehen, da entdeckte ich hellrotes Blut. Meine Unterleibsschmerzen nahmen auch zu. Sofort bin ich ins Krankenhaus zur behandelnden Ärztin, die leider nich da war. Nach einer Weile kam ich dann zum Ultraschall. Diese Ärztin war sehr unfreundlich, sie wußte von ihrer Kollegin, das ich über einen Abbruch nachdenken musste, da meine existenzielle Lage momentan nicht sicher ist, ich sagte aber nicht, das ich einen Abbruch vornehme. Ich bin mir der Situation bewußt gewesen und sehr verzweifelt. Dazu muß ich sagen, ich bin 35 Jahre alt und meine Partnerschaft ist noch nicht gefestigt, das wir ein gemeinsames zu Hause haben. Diese Schwangerschaft ist passiert, weil mein Zyklus sich auf Grund einer bösen bronchitis verschoben hat und ich hormonell keine Verhütungsmittel vertrage. Zumindest konnte mir bisher kein Arzt behilflich sein. Ich erfuhr erst jetzt von der Ärztin, das es evtl doch ein Präperat geben könnte, wenn meine Hormone genau untersucht werden und festgestellt wird, woran es liegen könnte, aber das dann alles nach der Bauchspiegelung. Die Ärztin sah bei der Untersuchung nicht´s auffälliges, nur altes Blut, meinte sie. Falls nach der Blutuntersuchung festgestellt wird, das mein Hormonspiegel nicht weiter angestiegen ist, müssen wir mit einem Abort rechnen. Sie begleitet mich zur Blutabnahme und sagte der Schwester was zu tun sei. Diese wollte wissen, ob ich ein Mittel bekäme, um einen Abort evtl. zu verhindern. Aber die Ärtzin äußerte sich deutlich laut, das Kind war nicht gewollt, wir überlassen es dem Schicksal und der Natur. Auch sei es eine große Dummheit mit Kondom zu verhüten, was kaputt gehen kann.Wenn es zu einem Abort kommt, wird es in ausgeschabt werden müssen, da die Schwangerschaft noch so früh ist in der 7.Woche und ich solle dann ausbluten. Eine Schwangerschaft war in etwa 2 Jahren geplant, dann wäre mein Partner auch fester in seiner Arbeit und wir hätten ein gemeinsames zu Hause. Natürlich kann man nicht immer planen und und die Zeitpunkt ist immer schlecht, so die Aussage der Ärtzin, aber ich bin leider bereits 35 und dazu noch Endometriose, dann sehe es sehr schlecht aus in 2 Jahren, da in mir alles weiter schmort.Und eine künstliche Befruchtung könne ich mir dann erst recht nicht leisten, die würde zwischen 3500-6000 Euro kosten, sagte sie. Das ist mir auch alles bewußt, ich habe mit diesem Wissen und den Gedanken gelebt. Kann aber nicht in die Zukunft sehen, genau, wie diese Ärztin nicht. Ich bin so enttäuscht und denke, es entspricht nicht ihrer etik mich so zu behandeln, es sitnicht anständig von ihr gewesen. Aber nun liegt es hinter mir, ich konnte mich vor Schock nich wehren in diesen Momenten. Auch gab es mein Charakter leider nicht her eine Entscheidung ohne meinen Partner zu treffen, der die Schwangerschaft auf Grund der Situation schweren Herzen abbrechen wollte. Wir hatten uns dementsprechend auch beraten lassen. Nach diesem Beratungsgespräch war ich zwar noch immer verzweifelt wegen der Situation, aber bereit die Schwangerschaft auszutragen, ohne die Einwilligung meines Partners, was dieser nur noch nicht wußte, da ich abwarten wollte, ob er doch noch seine Meinung ändert, nachdem er die Ultraschalluntersuchung miterlebt hat. Es war auch begreiflicher für ihn danach, wie ich gehofft hatte. Nach der Blutuntersuchung und der großen Enttäuschung über die Aussagen der Ärztin konnte ich nach Hause gehen. Meine Schmerzen nahmen zu und ich hatte gute 5 Stunden strake Schmerzen, welche ich so ähnlich von meinen Regelbeschwerden her kenne, aber so sicherlich ein Zeichen für eine Fehlgeburt gewesen sind. Eine Blutung trat auch sehr stark ein. Nach meinen Anruf im Krankenhaus, um mein Blutergebnis zu erfragen, sagte mir die Schwester, das mein Hormonwert nicht weiter angestiegen ist und ich wohl mit einem Abort rechnen muss, der begleitet mit starken Blutungen und Schmerzen eintreten kann. Diese hatte ich zu diesem Zeitpunkt hinter mir. Das alles ist am vergangenen Freitag geschehen. Heute kann ich wieder gehen und mein Körper scheint sich zu erholen, aber meine Psyche leidet sehr. Morgen bin ich bei meiner Frauenärztin für eine Blutgruppenbestimmung bestellt. Diese Abteilung im Krankenhaus könne sich keine leisten, sagte die Ärztin. Ich solle schnellstmöglich zu meiner Frauenärztin, wenn ich denn noch einemal vorhabe schwanger zu werden, mir dort falls ich negativ gestest bin, die Antikörperspritze geben lasse. Jetzt komme ich endlich zu Ende und hoffe sehr, Ihnen nicht die Zeit geraubt zu haben! Vielleicht können sie mir sagen, was ich nun beachten muss, um wieder vollends auf die Beine zu kommen? Ich fühle mich gar nicht wohl mit dem Gedanken, im Februar in dieser Klinik, bei dieser Ärztin meine OP machen zu lassen. Bin sehr verwirrt und unsicher! Möchte mich gern bei Ihnen schon herzlich im Voraus bedanken! Mit freundlichen Grüßen Kathleen
Hallo Kathleen, Iher Verunsicherung und Niedergeschlagenheit kann ich sehr gut verstehen, wenn die Schwangerschaft wohl nicht mehr intakt ist und es auf eine Fehlgeburt hinausläuft. Aber, dennoch sind die Chancen sehr hoch, dass es mit der nächsten Schwangerschaft dann doch klappt, ohne, dass Sie etwas besonderes beachten müssen. Sofern Sie mit der klinischen Einrichtung nicht so zufrieden waren, wird Ihnen Ihre Frauenärztin/Frauenarzt ganz bestimmt eine gute Alterntive nennen können. Auch wird sie/er Ihnen in dem ein oder andern Gespräch ganz bestimmt einen gute Hilfestellung in der für Sie schwierigen Situation leisten können. VB
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