bettsyo
Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, Ich leide seit über 10 Jahren an einer schweren Schlafstörung und nehme seit etwa 5 Jahren regelmäßig Zopiclon. Während des ersten Trimesters habe ich das Medikament komplett abgesetzt, im zweiten Trimester nehme ich aktuell wieder 3,75 mg pro Nacht, da ich ohne es kaum mehr als 3 Stunden schlafe und dadurch nicht arbeitsfähig bin. Nun habe ich im Beipackzettel gelesen, dass Zopiclon möglicherweise die Herzfrequenzvariabilität und die Bewegungsentwicklung beeinträchtigen kann. Das hat mich sehr beunruhigt. Bisher waren alle Ultraschallkontrollen in Ordnung (ich bin derzeit in der 17. Schwangerschaftswoche). Könnte die Einnahme von Zopiclon in dieser Dosierung meinem Kind dennoch schaden? Wie schätzen Sie das Risiko in meinem Fall ein? Im dritten Trimester wäre ich im Beschäftigungsverbot und würde sie wieder nicht einnehmen. Vielen Dank
Zopiclon kann bei Daueranwendung zur Abhängigkeit führen, nicht nur bei Erwachsenen sondern auch bei Ungeborenen. Alternativ kann man auch sedierende Antihistaminika wie Doxylamin, die auch bei Schwangerschaftsübelkeit eingesetzt werden, gegen Schlafstörungen in der Schwangerschaft benutzen.
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