jasch25
Guten Tag Herr Dr. Paulus, ich weiß seit 3 Tagen, dass ich wieder schwanger bin. Ich hatte im Herbst eine FG und bin dementsprechend verunsichert. Ich hatte ab ES+3 3xtgl. 5 Globuli Bryophyllum comp genommen (zur Unterstützung der Einnistung, gegen Schlafstörung und Angstzustände). Gestern war ich bei meinem FA. Er hat die SS per Urintest bestätigt und mir vorsorglich Utrogest verschrieben. Er meint, ich bräuchte das Bryophyllum nicht mehr und er wisse auch nicht, ob es nicht dem Kind auch schaden würde. Im Netz habe ich gelesen, dass man es im 1. Trimester nehmen "soll". Ist das unbedenklich - auch in Kombi mit Utrogest? Danke für ihre kurze Antwort!
Die Progesterongabe im ersten Trimenon zur Verhinderung einer Fehlgeburt ist seit Jahrzehnten üblich. Da der mütterliche Organismus im Laufe der Schwangerschaft selbst in großem Umfang Progesteron produziert, steigen die Spiegel naturgemäß an und es kann meist nach der 12.SSW auf die Gabe von Progesteron verzichtet werden. Sinnvoll ist die Gabe von Progesteron vor allem, wenn von einem Mangel an körpereigenem Progesteron auszugehen ist. Eine entsprechende Wirkung von Bryophyllum comp. ist fraglich, jedoch hat das homöopathische Präparat sicher nicht geschadet.
jasch25
Guten Tag Herr Dr. Paulus! Danke für Ihre Antwort! Ich würde das Bryophyllum comp - um meinen Ängsten vor einer erneuten FG entgegen zu wirken - gerne neben dem Utrogest weiter nehmen. Ist das aus Ihrer Sicht unbedenklich? Danke und Gruß, jasch
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