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Sehr geehrter Herr Dr. Paulus! Meine Tochter ist mittlerweile fast ein Jahr alt, sie saugt aber noch relativ oft an meiner Brust (morgens, abends und ca. 3 mal nachts). Ich habe einen hartnäckigen Scheidenpilz. Die Beschwerden beginnen etwa in der Zyklusmitte. Durch die Decoderm trivalent-Creme klingen die Beschwerden nach zwei Wochen mit Beginn der nächsten Regelblutung wieder ab. Das habe ich nun bereits zwei Mal so gemacht. Mein Frauenarzt würde mir Sporanox empfehlen, dafür müsste ich seiner Meinung nach aber erst abstillen (das ist aber leider noch nicht so einfach...). Bis es so weit ist, empfiehlt er mir Pevaryl Creme + Zäpfchen (wirken aber leider nicht wirklich) oder eben Decoderm. Ich bitte Sie um Ihre Meinung. Einerseits ob die regelmäßige Anwendung von Decoderm bedenkenlos ist, und andererseits ob Sporanox wirklich ausgeschlossen werden muss während der Stillzeit. Haben Sie noch andere Therapievorschläge? Danke im Voraus.
Decoderm® tri Creme enthält neben dem Antimykotikum Miconazol das Kortikoid Flupredniden-21-acetat. Gegen den Pilz wirkt eigentlich nur Miconazol, das als Einzelsubstanz in Gyno-Daktar® Kombi, Vaginalzäpfchen/Vaginal-Creme enthalten ist und über 7 Tage angewandt wird. Da der Wirkstoff Miconazol praktisch nicht resorbiert wird, ist seine Anwendung in der Stillzeit unbedenklich. Sporanox enthält den Wirkstoff Itraconazol. Itraconazol geht nach oraler Applikation in die Muttermilch über. Nachdem zwei stillende Mütter zwei orale Dosen von jeweils 200 mg im Abstand von 12 Stunden eingenommen hatten, wurde ein Milch-/Plasma-Quotient von maximal 1,77 gemessen. Auf der Grundlage dieser Messungen würde ein exponierter Säugling täglich ca. 35 µg über die Muttermilch aufnehmen. Da sich Itraconazol im Fettgewebe anreichert, könnte der Wirkstoff bei wiederholter Anwendung in der Muttermilch in erheblich höheren Konzentrationen auftreten. Daraus resultierende Effekte sind bislang nicht untersucht, weshalb von einer Anwendung in der Stillzeit abgeraten wird.
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