Frage im Expertenforum Medikamente in der Schwangerschaft an Dr. med. Wolfgang Paulus:

Hartnäckiger Pilz in der Stillzeit

Frage: Hartnäckiger Pilz in der Stillzeit

edina

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Sehr geehrter Dr. Paulus Habe leider seit längerem Probleme mit immer wieder kehrenden Pilzinfektionen. Nun leider schon wieder: Die Anwendung von Candibene (3 Tage zu 200 mg) brachte keine Besserung, im Gegenteil, es wurde schlimmer. Auch die dazugehörende Creme brachte keine Linderung! Ich ließ einen Spezialabstrich machen. Immer noch reichlich Candida albicans. Da ich noch oft stille, verschrieb mir meine Frauenärztin kein orales Medikament, sondern Gyno Pevaryl, weil Clotrimazol nicht mehr zu wirken scheint. Meine Fragen: 1. Darf ich Gyno Pevaryl wirklich bedenkenlos nehmen? Denn die Apothekerin meinte, es sei in der Stillzeit nur bei äußerster Notwendigkeit erlaubt? Geht etwas in die Muttermilch über, obwohl es nur lokal eingesetzt wird? 2. Wie kommt es, dass Candibene nicht mehr wirkt? Beim Spezialabstrich wurden auch Empfindlichkeiten von Medikamenten ausgetestet. Da kam raus, dass der Pilz auf alle Anti-Pilzmittel empfindlich ist. Wie gibt es das? Danke für Ihre Antwort!!! edith (mein Baby ist 10 Monate alt)


Dr. Wolfgang Paulus

Dr. Wolfgang Paulus

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Econazol wird beim Menschen nach vaginaler oder topischer Verabreichung in nur geringem Maße absorbiert. Der prozentuale Anteil des absorbierten Econazols aus der Creme lag bei etwa 5 – 7 %; beim 50- oder 150-mg-Ovulum bei etwa 5 % (Fachinfo Gyno-Pevaryl 2003). Eine relevante Belastung des Säuglings über die Muttermilch ist dadurch nicht zu erwarten. Möglicherweise war die Dosis der bisherigen Präparate mit Clotrimazol nicht in allen Bereichen genügend hoch, so dass der Pilz im gewissem Umfang überleben konnte.


edina

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Habe vergessen zu fragen: Darf ich Bepanthen Sensiderm gegen Juckreiz auch im vaginalen Bereich anwenden, wenn Pilz sicher therapiert, aber Juckreiz anhält? Darf ich es in der Stillzeit anwenden? Danke


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