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Ich bin am Ende der 5. Schwangerschaftswoche und habe zu einem schon laenger bestehenden Nagelpilz mal wieder einen Fusspilz bekommen. Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen mir offen, kann ich Canesten oder Canesten Extra (Clotrimazol oder Bifonazol) verwenden? Gibt esandere Praeparate? Muss ich mit dem Nagelpilz bis nach der Schwangerschaft warten? Dank&beste Gruesse von Krista
Die Imidazolderivate hemmen die Ergosterolbiosynthese und zerstören auf diesem Wege die Integrität der Zellwand von Pilzen. Einige Vertreter dieser Substanzklasse werden kaum resorbiert, so dass sie nur lokal eingesetzt werden. Der erprobteste Wirkstoff aus dieser Gruppe ist Clotrimazol, das häufig zur Behandlung vaginaler Mykosen eingesetzt wird. Ein Beweis für eine durch Clotrimazol induzierte Zunahme der Spontanaborte liegt nicht vor (Rosa 1987). Eine leichte Erhöhung der Abortrate könnte mit der Grunderkrankung, nämlich einer vaginalen Infektion, in Zusammenhang stehen. Ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko durch die Anwendung von Clotrimazol in der Frühschwangerschaft ist jedoch ausgeschlossen. Auch wenn Sie sich im ersten Schwangerschaftsdrittel befinden, können Sie Canesten ohne Bedenken nach üblicher Dosierungsanleitung verwenden.
Bei Teebaumöl handelt es sich um einen Extrakt der immergrünen Pflanze Melaleuca alternifolia. Die Inhaltsstoffe Terpen (50-60%), Eukalyptol (bis zu 10%) und Terpineol wirken bei lokaler Anwendung gegen Bakterien und Pilze. Studien zu embryotoxischen Effekten beim Menschen liegen nicht vor. Allerdings ist bei oberflächlicher Anwendung nicht mit problematischen Konzentrationen in der mütterlichen Blutbahn zu rechnen. Die Imidazolderivate hemmen die Ergosterolbiosynthese und zerstören auf diesem Wege die Integrität der Zellwand von Pilzen. Einige Vertreter dieser Substanzklasse werden kaum resorbiert, so dass sie nur lokal eingesetzt werden. Der erprobteste Wirkstoff aus dieser Gruppe ist Clotrimazol, das häufig zur Behandlung vaginaler Mykosen eingesetzt wird. Ein Beweis für eine durch Clotrimazol induzierte Zunahme der Spontanaborte liegt nicht vor (Rosa 1987). Eine leichte Erhöhung der Abortrate könnte mit der Grunderkrankung, nämlich einer vaginalen Infektion, in Zusammenhang stehen. Ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko durch die Anwendung von Clotrimazol in der Frühschwangerschaft ist jedoch ausgeschlossen. Auch wenn Sie sich im ersten Schwangerschaftsdrittel befinden, können Sie Clotrimazol ohne Bedenken nach üblicher Dosierungsanleitung verwenden.
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