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Guten Tag Dr. Paulus, nach meiner heutigen Frage nach dem alkoholhaltigen Kamillenkonzentrat hätte ich noch eine grundsätzliche Frage wegen Erkältungsmedikamenten in der Frühschwangerschaft. Ich habe in der 6. Woche etwa vier Tage lang 3x 1 Tablette Sinupret genommen, weil ich begleitend zu starkem Schnupfen auch Kopfschmerzen und offensichtlich Probleme mit den Nebenhöhlen hatte. Nun nehme ich immer noch mehrmals täglich (2-3x) Nasenspray bzw. -tropfen. Zwar nehme ich ein Präparat für Kleinkinder, dabei muss ich allerdings 3 Sprühstöße pro Nasenloch nehmen, weniger reicht mir nicht aus. Die Erkältung zieht sich nun insgesamt schon ziemlich lang hin, über vier Wochen, mal besser, mal schlechter. Meine Tochter hat es nun wieder schlimm erwischt, mit Fieber, und ich befürchte, dass wir uns gegenseitig immer wieder neu anstecken werden und unsere "Familienerkältung" sich lange hinziehen kann. Was kann ich tun bei einer so lange andauernden Erkältung? Ist Verwendung von Nasenspray in der Frühschwangerschaft über mehrere Wochen hinweg vertretbar? Ohne dies kann ich nachts wirklich nicht schlafen, weil die Nase immer wieder zu geht. Welche Medikamente wären noch erlaubt - und über welchen Zeitrahmen hinweg? Vielen Dank für Ihre Hilfe! Mit freundlichen Grüßen, Cappuccino-Queen
Ein erhöhtes Risiko für die kindliche Entwicklung aufgrund einer therapeutischen Anwendung von abschwellenden Nasensprays (z. B. mit Xylometazolin) in der Schwangerschaft wurde beim Menschen nicht beschrieben. Der Wirkstoff könnte bei hoher Konzentration im Blut zur Gefäßverengung und verminderten Durchblutung von Gebärmutter und Mutterkuchen führen, was bei nasaler Verabreichung in therapeutischer Dosis nicht zu befürchten ist. Daher sollte man nicht mehr als 3 x täglich 1 Hub des Erwachsensprays pro Nasenöffnung anwenden. Bei Sinupret® handelt es sich um ein Präparat aus der Naturheilkunde mit Anteilen aus Eisenkraut, Enzianwurzel, Gartensauerampferkraut, Holunderblüten und Schlüsselblumenblüten. Die aus der Volksmedizin bekannten Wirkstoffe sind bisher nicht als fruchtschädigend aufgefallen. Nach Angaben des Herstellers hat sich bei umfangreicher Anwendung am Menschen kein Verdacht auf eine fruchtschädigende Wirkung ergeben. Auch der Tierversuch erbrachte keine Hinweise auf eine Fruchtschädigung.
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