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Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, ich hatte in meiner 1. SS vor 2,5 Jahren eine Gestose mit beginnendem Hellp und Plazentainsuffizienz. Meine Tochter wurde in der 38. SSW mit einem Gewicht von 1900 gr. geboren. Sie hat glücklicherweise keine Schäden davongetragen. Nun bin ich wieder schwanger 4+5 SSW und meine Frauenärztin hat mir folgende Medikamente verordnet: 1.) ASS 100 von Hexal 1x1 jeden 2. Tag ab sofort (nehme ich noch nicht, da ich sehr unsicher wg. der Einnahme bin) 2.) Utrogest - 1 x 2 vaginal abends nehme ich seit 4 Tagen 3.) Orthomol Natal wurde mir empfohlen. Hier mache ich mir allerdings Gedanken, ob in dem Präperat nicht zuviel des Guten ist, vorallem was die Vitamine D, K und E betrifft, da man sich ja auch noch versucht gesund zu ernähren. 4.) Die Einnahme von B12 (50µg) + B6 (40 mg) also hochdosiert (nehme ich ebenfalls noch nicht) wurde mir von den Gestose-Frauen empfohlen. Sind durch die hochdosierte Einnahme Schäden am Kind zu erwarten? Können diese Vitamine wirklich eine Gestose verhindern? Ich würde nun gerne von Ihnen wissen, ob die Einnahme der o.g. 4 Medikamente - vorallem aber die ASS 100 Einnahme - wirklich unbedenklich in der Frühschwangerschaft sind. Ich bin ja noch ganz am Anfang. Sind hier Schäden durch die Einnahme der Medikamente am Kind zu erwarten? Für Ihre Bemühungen und eine kurze Rückantwort vielen Dank. Viele Grüße Corinna R.
Sämtliche aufgeführten Präparate wären auch in der Frühschwangerschaft aktzeptabel, insbesondere angesichts Ihrer belasteten Vorgeschichte. Eine kindliche Schädigung ist dadurch sicher nicht zu befürchten.
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