Tschänne
Liebe Fr. Frohn, meine Tochter wird Ende diesen Monats 9 Monate alt. Ich stelle nun demnächst die Tagesschläfchen von 3 auf 2 Schläfchen um. Somit werden sich auch Änderung der Essenszeiten ergeben. Dazu habe ich eine Frage. Der Essensablauf, der sich daraus ergeben wird, sieht wir folgt aus (natürlich nicht auf die Minute gleich): 6.30 Stillen 9.00 Stillen 11.15 Mittagsbrei optional Stillen 15.00 Nachmittagsbrei 17.30 Abendbrei 18.30 Stillen > Nachtschlaf Nächtliches Stillen nach Bedarf Meine Tochter war schon seit Anfang an eher eine Trinkerin, die lieber öfters trinkt, dafür nicht lange. Ähnlich gestaltet es sich auch bei der Beikost. Den Nachmittags- und Abendbrei verputzt sie ohne Weiteres. Beim Mittagsbrei isst sie selten die komplette Menge, die empfohlen wird und will auch oft nicht danach stillen, wirkt einfach satt und dreht sich auch weg. Hat dann aber schneller wieder Hunger oder nimmt auch gerne Zwischensnacks an. Das ist nicht optimal, ich weiß, aber ich kann die Menge, die sie isst ja nicht erzwingen. Nun meine Herausforderung bei dem voraussichtlichen neuen Tagesablauf, der angepasst ist an meinen großen Sohn und deren Kigazeiten ist. Die Zeit zwischen dem Mittagsbrei und dem Nachmittagsbrei ist relativ lange, sodass ich vermute, dass sie eventuell unzufrieden wird (gerade auch vor dem Schlafengehen) - wir beurteilen sie das? "Sollte" sie das aushalten können? Die Herausforderung ist die, dass ich sie mit den neuen Schlafenszeiten voraussichtlich gegen 13.30/ 14.00 hinlegen werde und somit der Nachmittagsbrei relativ spät ausfällt. Ich probiere es natürlich erstmal und musss mich durchtesten, aber haben sie eine Anregung für mich? Soll ich während der Wachphase nach dem Mittag vielleicht nochmal einen Snack anbieten? Aber wenn, was wäre geeignet? Gekochte Gemüsesticks? Oder den Brei vielleicht schon verfrüht um 13.30 geben und dafür am Nachmittag nach dem Schlafen einen solch artigen Snack anbieten? Vielleicht bin ich gerade etwas verkopft und normalweise findet sich ja sowieso alles immer ganz natürlich, aber möchte gerne eine Option im Hinterkopf haben, sodass wir gemeinsam entspannt in diese Umstellung starten können. Ich danke Ihnen schon einmal für ihre Zeit und Mühe und verbleibe mit lieben Grüßen, Tschänne