Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Andreas Tandler-Schneider:

Stimulation und PCO

Frage: Stimulation und PCO

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Hallo Herr Dr. Tandler-Schneider, Mein letztes IVF (Kurzprotokoll) war leider nicht erfolgreich. Ich hätte dazu mal drei Fragen. 1.) Die Ausbeute des IVFs waren 12 Eizellen. Die Qualität von 10 Eizellen war angeblich gut, so daß man sie ohne weiteres hätte einsetzen können. Vom Einfrieren der Eizellen hat man mir aber abgeraten, da sie das, aufgrund ´zu großer Zellabstände´(?) wahrscheinlich nicht überlebt hätten. Wie läßt sich, ihrer Meinung nach, dieses Phänomen erklären? Und viel wichtiger, kann man dagegen im nächsten Versuch etwas tuen? (2) Da ich PCO habe und die Gefahr einer Überstimulation besteht, wurde ich die ersten 4 Tage mit einer geringen Dosis stimuliert, die dann erhöht wurde. Sollte man am Stimulationsverfahren etwas ändern ? Oder ist für PCO Pat. vielleicht das Langprotokoll besser als das Kurzprotokoll? 3.) Habe in diesem Forum gelesen, daß andere PCO Patientinnen vor dem IVF für einige Zeit ein cortisonhaltiges Medikament einnehmen, um die männl. Hormone in den Griff zu bekommen. Wäre das nicht auch in meinem Fall ratsam ? Herzlichen Dank für ihr Antworten bis bald Anne


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1. 12 Eizellen mit einer Ausbeute von 10 Reifen ist eine sehr gute Quote. Kernfrage ist aber wieviele befruchtet waren. In der Tat macht es nicht immer Sinn, die überzähligen EZ einzufrieren, da das abhängig von der Qualität der Befruchteten erfolgen muss. 2.Ich habe den Eindruck, dass es sich um einen guten Versuch handelte. Deshalb nichts ändern. 3. Diese Tabletten bringen nur etwas bei einer Erhöhung der männlichen Hormone im Blut. Also nicht bei jeder Frau mit PCO. Gruss ATS


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