Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Prof. Dr. med. Christoph Dorn:

Rückentwicklung des Endometriums bei Stimulation als Vorbereitung für Kryotransfer

Frage: Rückentwicklung des Endometriums bei Stimulation als Vorbereitung für Kryotransfer

Katzentatze

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Hallo, Ich bin 45 Jahre alt und versuche seit ca. 7 Jahren schwanger zu werden. Hormone sind in Ordnung. Spermien des Mannes super. Wir haben 2021 4 ICSI Zyklen durchgeführt mit je ca 12 gewonnenen Eizellen, die leider zu keinen gesunden Blastozysten führten. Die Embryos wurden - falls noch nicht degeneriert - genetisch getestet. Beim letzten Versuch konnten aus den Eizellblasen gar keine Eizellen gewonnen werden. Der Gynäkologe meinte, dass ist zwar selten sei, könnte aber passieren. Er meinte auch, dass meine Eizellqualität so schlecht sei, dass ich nur über eine Eizellspende schwanger werden könnte. Wir wollten erstmal eine Pause machen. Dann wurde ich zweimal natürlich schwanger. Die erste FG nach 7 Wochen, die zweite nach 12 Wochen. Es musste ausgeschabt werden. Nach langem Überlegen haben wir uns dann für die Eizellspende entschieden. Im ersten Zyklus zur Vorbereitung des Transfers musste ich eine Depotspritze Decaceptil bekommen und dann mit Östrogen Pflastern (alle 2 Tage 2 Pflaster) plus täglich 3x 1 Tablette 2mg intravaginal die Schleimhaut aufbauen. Außerdem musste ich noch 100mg ASS und 5mg Prednisolon täglich nehmen. Es dauerte etwas länger als üblich, bis das Endometrium auf 6mm gewachsen war. Nach 5 Tagen Progesteron spritzen wurde der Transfer durchgeführt, der leider erfolglos war. Nun bin ich im zweiten Versuch. Wieder Depotspritze, wieder Östrogen hoch dosiert. Rest wie oben. Anfangs drückte es im Unterleib und auch die Brust. Zusätzlich bekam ich fast jede Nacht heftige Schweißausbrüche. Die Schleimhaut maß nach 2 Wochen 5mm. Um auf über 6mm zu kommen sollte ich die Medikamente weiter nehmen. Bei der Kontrolle vor 4 Tagen war die Schleimhaut dann bei 4.6mm und heute bei 4.2mm. Der Arzt meint, er hat das noch nie erlebt (über 40 Jahre Erfahrung nur auf diesem Gebiet). Auch die Nebenwirkungen wie empfindliche Brüste und Nachtschweiß habe ich nicht mehr seit etwa 10 Tagen. Wir sollen die Behandlung nach jetzt ca 1 Monat abbrechen. Dann soll ich nach der Blutung mit HRT Mittel Progyluton in doppelter Dosis beginnen (2 Packungen parallel). Er hofft, dass sich damit die Schleimhaut wieder normalisiert. Östrogen war vor 14 Tagen 1600 heute 1100. Hatten Sie diesen Fall schon mal, dass während des Schleimhautaufbaus die Schleimhaut sich wieder abbaut? Kennen Sie Nachtschweiß als Nebenwirkung solch einer Behandlung? Mein Arzt meint, dass sei nicht üblich. Ich suche die Ursache. Was sollten wir jetzt Ihrer Meinung nach tun? Spricht aus dem obengenannten, dass die Eizellqualität schlecht ist und so bleibt? Oder hätte man da noch etwas versuchen können? Ich freue mich auf Ihre Expertenmeinung. Mit freundlichen Grüßen Isabel


Prof. Dr. Christoph Dorn

Prof. Dr. Christoph Dorn

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Kontrolle ggf mal mit Hysteroskopie Eizellqualität so eingeschränkt, dass eigene Therapie eher sinnlos Versuch wie o.g. sicherlich mal als Versuch


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