Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Tandler-Schneider, ich hatte im Februar eine Fehlgeburt in der 7. SSW, die Entwicklung des Embryo war wohl um eine Woche verzögert, d. h. man hat erst eine Woche später überhaupt was gesehen als es normalerweise der Fall ist. Ich bin damals schwanger geworden mit Eisprungauslösender Spritze und danach Utrogest. Am Tag der Spritze war mein Östradiol-Wert (entspricht doch E2, oder?) bei 127. Kann die Fehlgeburt damit irgendwie in Zusammenhang stehen. Am Freitag bekam ich wieder eine Eisprungauslösende Spritze (Follikel bei 2,2) und Blut abgenommen, am Montag waren die Ergebnisse da, Östradiol bei 124. Mein Frauenarzt meint, im nächsten Zyklus sollten wir FSH-Spritzen versuchen. Wird dadurch auch E2 erhöht? Mein FA hat gesagt, die Fehlgeburt wäre wahrscheinlich ein Chromosomenschaden gewesen, das sei bei frühen Fehlgeburten der häufigste Fall. Kann ein niedriger Östradiolwert mit Chromosomenschäden zusammenhängen bzw. generell Fehlgeburten begünstigen? Vielen Dank für Ihre Antwort Bettina
Dr. Tandler-Schneider
Der niedrige Hormonwert hat mit Chromosomenschäden eigentlich nichts zu tun. Auch führt eine FSHStimulation nicht unbedingt zu höheren E2 Werten, allerdings ist hier die Eizellqualität etwas besser und daher die SSrate etwas höher. Gruss ATS
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