Andalova
Sehr geehrte Frau Prof. Dr. med Sonntag, Ich befinde mich heute im 28. Zyklustag und hatte am 25. Zyklustag einen Kryotransfer von 2 guten Blastozysten. Seit dem 1. vollen Blutungstag nehme ich Gynokadin ein (anfangs 3 Tabl. oral, und dann wurde ständig gesteigert da die Gebärmutterschleimhaut sich nicht so schnell aufbaute). Seit dem 14. Zyklustag nahmen ich 3 oral und 3 vaginal. Am 18. Zyklustag musste ich mir dann einmalig Ovitrelle spritzen und seit dem 20. Zyklustag nehme ich zusätzlich 3 Kps. Famenita vaginal. Am 25. Zyklustag war dann wie gesagt der Kryo-Transfer. Irgendwie habe ich allerdings Bedenken dass das alles so richtig gelaufen ist? Zumal mir der 25. Zyklustag ziemlich spät für einen Transfer vorkommt? Außerdem hatte ich vorher eine IVF bei der die Auslösespritze 48Std. zuvor gespritzt wurde... und jetzt schon 7 Tage zuvor? Kann das wirklich sein dass sich unter den Bedingungen Blastozysten einnisten könnten? Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen
Ob die Auslösespritze bei einem programmierten Aufbau der Schleimhaut überhaupt erforderlich ist, wäre fraglich. Allerdings halte ich den zeitlichen Verlauf durchaus nicht für auffällig - bei der Auslösespritze wird ja im Auftauzyklus der Zeitpunkt der Punktion "übersprungen", weiterhin war dies im Stimulationszyklus vermutlich auch nicht 48 sondern 36 Stunden vor der Punktion. Es ist richtig zu steigern, wenn sich die Schleimhaut noch nicht gut aufgebaut hat, und das Intervall von Famenita zum Transfertermin klingt auch ok.
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