Mitglied inaktiv
Hallo Frau Dr.Czeromin, vor einiger Zeit hatte ich Ihnen schon einmal meine "Geschichte" geschildert - mit 11 Jahren an Leukemie erkrankt, mit Chemo + Bestrahlung behandelt. Mit 12 Jahren bekam ich die erste Blutung, welche aber für die Knochenmarktransplantation mit Medikamenten (Pille) unterdrückt wurde. Nach Jahren bekam ich die Regel in sehr sehr unregelmäßigen Abständen (alle 4-8 Monate) die Regel. Mit 19 bekam ich die Pille und damit einen regelmäßigen Zyklus. Ich bin jetzt 28. Vor 2 1/2 Jahren hab ich die Pille abgesetzt. Nach erfolgloser Behandlung mit Chlormadinon und ChlomHexal in Verbindung mit Agnucaston befinden wir uns seit Januar 2005 in Behandlung in einem Kinderwunschzentrum. Laut dem im Januar erfolgten Bluttest hatte ich ohne zufuhr von Medikamenten einen Eisprung (6er im Lotto?). Ich mußte mich jetzt mit Gonal F Spritzen. Eine Woche 75 ml. Da jedoch KEINE Reaktion erkennbar war, wurde in der 2. Woche auf 122 ml und in der 3. Woche sogar auf 220 ml erhöht. Gestern war die Auswertung. Mein Körper reagiert auf die Medikamente, Blutwert FSH nach der 2.Woche Spritzen war 45, ABER meine Eileiter reagieren nicht. Die Ärztin meinte es kann eine vorübergehende "Pause" sein, es kann aber auch für immer sein! Ich fühl mich so hilflos, weil ich nichts für eine "wieder in Betriebnahme" tun kann. Oder gibt es doch eine Möglichkeit, einen Zyklus anzuregen??? Vielen Dank das Sie sich die Zeit nehmen und schöne Ostern wünscht Yvi
Liebe Yvi - sicher ist es sinnvoll, Ihren eigenen FSH-Wert nochmals zu kontrollieren, wenn Sie nicht gerade FSH gespritzt haben. Wenn der tatsächlich so deutlich erhöht sein sollte, haben Sie wahrscheinlich nur eine "Sechser-im-Lotto-Chance" - oder gar keine, Zyklen mit Eisprung zu haben. Fragen Sie soch Ihre KiWu-Ärzte, ob sie bei Ihnen im Blut scheon einmal "Inhibin B" bestimmt haben. Wenn dieser Wert sehr niedrig sein sollte, ist das in Verbindung mit einem hohen FSH ein weiteres Indiz dafür, daß die Reserve der Eierstöcke so gering ist, daß es wirklich besser ist, keine weiteren Anstrengungen mehr zu unternehmen... Mit einem zwar schmerzhaften Ende kann man sich trotzdem viel Enttäuschung ersparen, wenn es immer und immer wieder vergebliche Anläufe gibt. Ihnen alles Gute! Ute Czeromin
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