Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Prof. Dr. med. H. W. Michelmann:

IVF

Frage: IVF

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Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Michelmann, ich habe 1997 bis 1998 schon zwei IVF erfolglos durchführen lassen. Meine Frage ist, hat sich hinsichtlich der Erfolgsrate in den folgenden Jahren etwas geändert. Ich weiß, dass sich die Medikamente verändert haben, aber gibt es auch neue Erkenntnisse, hinsichtlich der Einnistung. Das war nämlich unser Problem. Während die Befruchtung problemlos verlief, nisteten sich die Embryonen nicht ein. Da wir schon ein Kind auf natürliche Weise bekommen haben, kann wohl auch keine allergische Reaktion vorliegen. Wir stehen kurz vor unserer ersten Behandlung in der Uniklinik Göttingen und ich wäre gern vorher informiert. Über Ihre Antwort würde ich mich sehr freuen. Mit freundlichem Gruß Sylke


Prof. Dr. H. W. Michelmann

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Hallo Sylke, der häufigste Grund der dazu führt, dass es nach einem Embryotransfer nicht zu einer Schwangerschaft kommt, sind Chromosomenfehler im Embryo. Die wiederum sind begründet durch Chromosomenaberrationen in den Eizellen. Leider ist es nicht möglich, fehlerhafte Embryonen im Reagenzglas zu erkennen. Mit steigendem mütterlichen Alter steigt auch die Rate an Eizellen mit Chromosomenaberrationen. Es ist also kein Problem der Einnistung sondern ein Problem der Vitalität der transferierten Embryonen. Viel Erfolg beim nächsten Versuch!


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