Jululaika
Sehr geehrter Dr. Emig, bei mir wurde ein Uterus septum entfernt und bei der ebenfalls durchgeführten LSK wurden Endometrioseherde Grad I am linken Ovar, im Douglas-Raum und an der Blase gefunden. Die Herde wurden entfernt. Bei der Chromotuberation zeigten sich beide Eileiter proximal pathologisch verändert( Weißlich, knotig, dicklich) der rechte war jedoch dann durchgängig, während der linke proximal verschlossen war. Zudem zeigt sich hormonell ein reduzierter Östrogenspiegel und eine Gelbkörperschwäche mit einer verlängerten 1. Zyklushälfte und einer deutlich verkürzten 2. Zyklushälfte. Welche Vorgehen würden Sie nun empfehlen? Ist davon auszugehen, dass die Funktion des rechten Eileiters ebenfalls beeinträchtigt ist? Gibt es eine Möglichkeit proximale Verschlüsse zu eröffnen? Was ist bei einer Stimulation bei Endometriose zu beachten? Ich bin 31 Jahre alt und das Spermiogramm ist gut. Vielen Dank Grüße Jululaika
hallo, tatsächlich reduziert die diagnose der endometriose ihre chance deutlich, sie ist aber nicht 0. das problem an der endometriose ist aber, dass niemand weiss, wie sie sich bei ihnen in zukunft verhalten wird. sie sollten also baldmöglichst schwanger werden. da ein eileiter sicher verschlossen ist rate ich ihnen eher zu einer ivf, was aber nicht heißt, dass sie anders nicht schwanger werden. sie haben aber definitiv die beste und damit auch schnellste chance. der tubenverschluß kann manchmal eröffnet werden, leider verschließt er sich auch relativ bald wieder. gruß
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