Mitglied inaktiv
Hallo Fr. Dr. Czeromin, vielleicht können Sie mir Ihre Einschätzung meiner Situation sagen, ich wäre Ihnen sehr dankbar. Ich, sehr übergewichtig, Hashimoto/Morbus Basedow-Patientin, PCO und mein Mann versuchen nun seit fast vier Jahren ein zweites Kind zu bekommen. Bei unserem ersten Sohn hat es auf Anhieb geklappt. Nun sollte eine IVF durchgeführt werden. Ich habe am 15. ZT mit der Down Regulierung mit Decapeptyl/tgl. begonnen. Da ich keine Periode bekommen habe, auch nicht nach Prothil, wurde dann am 60. ZT einfach mit der Stimulation begonnen. Drei Tage später bekam ich Schmierblutungen, welche vom Kiwu-Zentrum jedoch ignoriert wurden. Am 10. Stimulationstag waren im US 9 Follikel zu sehen, zwischen 11 und 13 mm Grösse. Heute, am 13. Stimulationstag waren beim Ultraschall die Eierstöcke nicht darstellbar, die Blutwerte ergaben keinen nennenswerten Anstieg, der Versuch wurde, nach fast 8 Wochen Down Regulierung, abgebrochen :-( Stimuliert habe ich mit 3 Amp. Menogon. Jetzt würde mich interessieren, da es schon lange bekannt ist, dass ich sehr schlecht auf Medikamente reagiere, ob das lange Protokoll vielleicht der falsche Weg war und z.B. das Anatogisten-Protokoll bei meiner Vorgeschichte besser gewesen wäre. In meinem Kinderwunsch-Zentrum wurde mir gesagt, dass ich innerhalb der nächsten 14 Tage eigentlich eine Blutung bekommen müsste, aufgrund des Absetzen der Medikamente. Ist das richtig? Weiterhin soll mit Beginn der Blutung die Stimulation für die nächste IVF begonnen werden, ohne Down Regulierung, denn das Decapeptyl hätte, laut Angabe meines Zentrums, meine Eierstöcke komplett lahmgelegt. Geht das überhaupt? Ich bin am überlegen, was ich jetzt tue, ob ich in dem Zentrum weitermache oder aber wechsele. Ich bin ziemlich traurig, dass diese ganze Spritzerei wochenlang umsonst war und ich in Anbetracht der drohenden Gesundheitsreform acht Wochen verloren habe. Nur in anderen Zentren ist die Wartezeit auf einen Termin so unheimlich lang. Es wäre nett, wenn Sie mir sagen könnten, wie Sie mich weiterbehandeln würden, wenn ich bei Ihnen wäre. Was ich ja zusätzlich noch entäuschend fand, dass ich vom Zentrum immer und immer wieder auf mein Gewicht hingewiesen wurde, was ja wohl auch richtig sein mag, aber das man noch nicht mal in der Lage war, meine Schilddrüsenerkrankung, welche ja wohl an meinem Gewicht nicht unbeteiligt ist, zu erkennen. Viele Grüsse Petra
Liebe Petra - was für ein Frust! Die Idee, mit der nächsten Blutung ohne Downregulation mit der Stimulation ohne Downregulation zu beginnen, halte ich für gut, wenn am 2.-4. ZT das Endometrium GANZ DÜNN ist und an den Eierstöcken keine Zyste darstellbar ist. Die GnRH-Antagonisten können dann während der Stimulation, wenn Follikel von einer Größe von ca. 14mm gewachsen sind, zur Verhinderung eines vorzeitigen Eisprungs eingesetzt werden. Wenn Zysten vorhanden sein sollten oder die Gebärmuttterschleimhaut > 5 mm sein sollte, empfiehlt es sich über einen Monat eine "Pille" wie z.B. Cyclosa (R) zu nehmen, damit die Schleimhaut sich einmal aufbaut und dann wieder richtig abblutet. Ich gehe davon aus, daß Ihre Schilddrüsenerkrankung durch Medikamente so eingestellt ist, daß Sie MIT Medikamenten eine normale Schilddrüsenstoffwechselsituation haben. D.h. Ihr Grundumsatz ist so wie bei schilddrüsenstoffwechselgesunden Frauen - und damit keine Erklärung mehr für Ihr Übergewicht. Auch wenn's sehr mühsam ist - eine Gewichtsreduktion würde die Bedingungen für eine erneute Stimulation deutlich verbessern. Ich wünsche Ihnen daß Sie sich von der Enttäuschung erholen und wieder Kraft sammeln für einen zweiten Stimulationsversuch! Alles Gute Ute Czeromin
Mitglied inaktiv
Vielen lieben Dank für Ihre Antwort. Die Schilddrüsenerkrankung wurde vor ca. 3 Monaten erst von meinem Hausarzt festgestellt, leider, so dass es noch ewig dauern wird, bis das Gewicht irgendwann wieder mal in Richtung Normalgewicht geht. Was die Gewichtsreduktion angeht, habe ich dort in den letzten Jahren sehr viel durchgemacht, aber ich werde es weiter versuchen. Nur leider bleibt uns durch die Gesundheitsreform nicht die Möglichkeit, erst abzunehmen und dann eine Behandlung zu machen. Viele Grüsse und ein schönes Wochenende Petra
Mitglied inaktiv
Hallo Petra, ich fand deinen Beitrag sehr sympathisch. Bin selbst ziemlich übergewichtig (BMI 41), habe einen Sohn durch Kinderwunsch-Behandlung und wir versuchen ein zweites zu bekommen. Siehe auch meine Frage eine paar Zeilen weiter unten. Vielleicht magst du dich ein bißchen austauschen? Ich kämpfe schon mein halbes Leben mit den Pfunden und irgendwie wird es immer mehr. Jetzt versuche ich erstmal, die dadurch entwickelte Eßstörung (Eßsucht) in Griff zu bekommen. Wenn du Lust hast, schreib mir doch unter schill.michael@t-online.de Ansonsten wünsche ich dir viel Glück! Liebe Grüße Claudia
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