Mitglied inaktiv
Sehr geehrte Fr. Dr. Müller, mich beschäftigt folgendes Problem: Ich (28 Jahre alt) habe ein PCO-Syndrom und deshalb keinen Zyklus. Mit meinem ersten Kind wurde ich gleich bei der ersten Insemination vor 2 Jahren schwanger. Jetzt wollen wir ein zweites Kind, doch leider sind schon drei Inseminationen ohne Erfolg geblieben, die Stimulation für die vierte beginnt in Kürze. Bei meinem Mann ist übrigens die Spermienqualität eingeschränkt. Sollte es wieder nicht klappen, möchte mein Arzt die Durchgängigkeit der Eileiter prüfen lassen. Vor 2 Jahren hatte ich schon eine solche Laparoskopie, alles o.k. Mein Arzt sagt, der Kaiserschnitt könnte eine Veränderung verursacht haben. Wie wahrscheinlich ist das? Ich habe nun das Problem, daß ich einerseits diese (gräßliche) OP sehr gern vermeiden möchte und andererseits lieber die verbleibende Zeit, in der die Behandlung noch bezahlt wird, für 1-2 IVF-Versuche nutzen würde. Was bringt es mir, wenn ich weiß, daß meine Eileiter durchgängig sind, danach aber ggf. auch noch die 5. und 6. Insemination erfolglos ist und im nächsten Jahr nichts mehr bezahlt wird? Wären meine Chancen mit IVF nicht besser, und da wäre es ja auch völlig egal, ob die Eileiter durchgängig sind? Was muß denn überhaupt vorliegen, damit eine IVF gemacht wird, oder liegt das auch im Ermessen des Arztes? Da ich keinerlei Zyklus habe, würden trotzdem bei Änderung der Leistungen der Krankenkassen im nächsten Jahr wenigstens die Hormone gezahlt werden? Sonst habe ich doch keine Chance, jemals ein zweites Kind zu bekommen? Vielen Dank. Liebe Grüße von einer ziemlich pessimistischen Claudia
Dr. Birgit Müller
Hallo Claudia, ich würde auf die Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit verzichten und lieber prüfen lassen, ob aufgrund des eingeschränkten Spermiogramms nicht sogar eine ICSI sinnvoll wäre. Eine Indikation zur IVF ergibt sich jetzt auch schon (nach 4x IUI), denn es handelt sich bereits um eine "erfolglose konservative Sterilitätstherapie". Sie haben Recht, ob die Eileiter offen oder zu sind ist bei Ihnen nur von wissenschaftlichem Interesse, bringt Sie aber nicht weiter. Zur Kostenübernahme im nächsten Jahr kann ich Ihnen leider nichts Definitives sagen (heute wird im Bundestag, wie Sie wissen, über die Gesundheitsreform abgestimmt). Liebe Grüße Dr. B. Müller
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